Gute Kameratechnik braucht Platz. Umso überraschender, dass Sony Ericsson mit dem Xperia Arc ein extrem flaches 8-Megapixel-Handy gelungen ist. Die Rückseite ist sogar ein wenig nach innen gewölbt, so dass es besser in der Hand liegt als jedes andere Handy, das wir in letzter Zeit getestet haben. Anfangs ist die dezente Bogenform jedoch ungewohnt. Optisch sieht das Smartphone ebenfalls ordentlich aus – auch wenn es nur aus Plastik ist.
Begeistert hat mich das riesige 4,2 Zoll-Display im Kinoformat 16:9. Mit dieser Bilddiagonale zählt es zu den Größten (aber nicht den Dicksten) am Markt. Die Bildtechnik kommt von Sony und wird dort bei den HD-Fernsehern eingesetzt. Schärfe und Kontrast wirken jedoch nicht besser als auf einem HTC Incredible S oder einem LG Optimus Speed. Einem Super-AMOLED von Samsung kann das Bravia-Display von Sony Ericsson nicht das Wasser reichen.
Unter dem Display finden sich die üblichen drei Hardware-Tasten für Zurück, Startbildschirm und Menü. Sie sind jeweils 1,6 Zentimeter breit, aber zugleich nur drei Millimeter schmal. Die Bedienung hinterlässt Hornhaut. Breitere Tasten wären deutlich angenehmer zu drücken.
Spezifikationen Sony Ericsson Xperia Arc
- Qualcomm Snapdragon QSD8255 1GHz
- 512MB Arbeitsspeicher
- 512 MB interner Speicher
- 8GB microSD-Karte beiliegend bis auf 32GB erweiterbar
- 4,2-Zoll Sony Bravia Display (480 x 854 Pixel)
- 8,1 Megapixel Rückkamera
- WLAN (802.11 b/g/n), Bluetooth 2.1 EDR
- 117 Gramm
- Preisvergleich: bereits ab 429,00 Euro
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Kommentare zum Artikel
( 1 Antwort ) Zur Diskussion im Forum
Also ich bin bedingungslos zufrieden, allerdings verstehe ich nicht die große Bandbreite der Testberichte im Internet - von überragend & Refenrenz bis durchschnittlich ist alles dabei. Und mal ehrlich, so lange die DC-Technik geschweige denn die QC-Technik nicht ausgereift ist und es genügend Apps uns Spiele dafür gibt, braucht sie auch keiner! Wozu also immer...