TEST
Sony HMZ-T2 Head Mounted Display
Kopfkino – 3D-Videobrille von Sony

Einleitung, Spezifikationen, Gehäuse, Verarbeitung und Videobox Das klingt gut: Mit einer kleinen, leichten Brille zaubert man großes 3D-Kino vor die Augen und taucht ganz und gar in Film- und Spielewelten ab. Damit das noch besser gelingt, unterstützt virtueller Surround-Sound das Erlebnis. Sony verspricht, dass der Betrachter ein 750 Zoll großes Bild in einem Abstand von 20 m sieht. Umgerechnet entspräche das einer Kinoleinwand mit fast 20 m Diagonale.
Spezifikationen Sony HMZ-T2
Gehäuse und Verarbeitung Sony verwendet für die Videobrille glänzend weißen und matt-schwarzen Kunststoff. Der Kunststoff wirkt billig und knarzt, wenn man ihn drückt. Ist die Brille in Betrieb, schimmert vorne eine blaue Fläche durch den weißen Kunststoff. Das unterstreicht die futuristische Anmutung der HMZ-T2.
Ansteckbare Gummilaschen sollen vor Fremdlichteinfall schützen, der störende Reflexionen im Bild hervorrufen kann. Sony liefert zwei verschieden geschwungene Paare für die Oberseite mit. Eine weitere Gummilasche über die gesamte Breite der Brille soll der Anwender unterhalb der Displays befestigen. Sie wird ebenfalls eingesteckt, hält aber kaum und fiel im Test häufig an einer Seite ab. Die Gummiteile fühlen sich zudem labbrig an und wirken nicht besonders hygienisch. Im Test haben wir meist auf die untere Lasche verzichtet.
Die Videobrille wiegt mit Kabel 428 g. Ohne Kabel bringt die Brille 396 g auf die Waage, deutlich mehr als die Sony-Angabe von 330 g. Das „gefühlte Gewicht“ liegt noch höher, doch zum Tragekomfort später mehr.
Videobox Im Lieferumfang befindet sich eine unhandliche und mit 618 g recht schwere Videobox, die neben dem Stromanschluss lediglich Schnittstellen für HDMI-In und zwei HDMI-Out bietet. Das HDMI-Signal lässt sich über den Out-Ausgang durchschleifen. Über die Box schließt man die Videobrille an, die von ihr den Strom und das HDMI-Signal bezieht. Das HDMI-Kabel ist an der Brille befestigt und drei Meter lang. Das sollte in der Praxis reichen.
Als Zuspieler für das Signal kann man beispielsweise einen Blu-ray-Player, ein Notebook mit HDMI-Ausgang oder ein iPad mit HDMI-Adapter anschließen. Einen Akku hat die Videobox nicht, womit die Möglichkeit entfällt, die HMZ-T2 mobil zu benutzen.
Kommentare zum Artikel
( 2 Antworten )
Zur Diskussion im Forum
AW: Sony HMZ-T2 Head Mounted Display - Kopfkino – 3D-Videobrille von Sony
von
Fagballs
am Mi, 13.02.2013 09:39 Uhr
Ja, der Artikel liest sich schon wie "schöne Idee, muss aber noch optimiert werden" :D
Mich reizt bei so einem Gerät am meisten der 3D Effekt bei Filmen und Spielen. Egal, welche Technik ich bisher getestet habe, brillenlos, mit Shutterbrille oder mit Polarisationsbrille: Immer sehen beide Augen beide Bilder. Zwar nur zum Teil an Kanten mit starken Kontrasten, aber...
AW: Sony HMZ-T2 Head Mounted Display - Kopfkino – 3D-Videobrille von Sony
von
SCARed
am Mo, 11.02.2013 08:03 Uhr
hhhmmm, liest sich leider nicht so toll, wobei die idee mir grundsätzlich gefällt. wenn Sony da noch ein wenig feilt, könnte das ziemlich gut werden.
so etwas wäre ja IMHO auch etwas für die zocker, von mir aus auch erst mal ohne 3D (in spielen nur seltenst sinnvoll nutzbar). so eine brille (am besten gleich mit gescheitem headset!!) ans NB gestöpselt und ab gehts ......
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Kategorie: Angetestet

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