Um sich auf dem überschwemmten Tablet-Markt zu behaupten, muss etwas besonderes her - so dachte wohl Sony und hat sich für zwei neue Konzepte entschieden. Das Tablet S ist auf den ersten Blick ein konventionelles 10 Zoll Tablet wie das Apple iPad, doch ein Blick von der Seite lässt eine V-förmige Gesaltung erkennen.
Liegt das Tablet S auf dem Tisch, ist die vordere Kante gewohnt flach, die hintere deutlich dicker. Damit neigt sich das Display leicht in Richtung Nutzer - passt aber nicht so einfach in jede Tasche. In dieser Hinsicht muss sich das Tablet S vom IT-Riesen Sony auch vor den kleineren Tablet-Herstellern verstecken. Mobil ist also was anderes. Die Verarbeitung stimmt und an kleine Propfen auf der Rückseite hat Sony auch gedacht. Die aus-der-Hand-rutsch-Gefahr ist also eliminiert.
Im Gegensatz dazu ist das Tablet P deutlich kleiner und auf dem Papier auch leichter - überrascht im ersten Moment doch das hohe Gewicht. Subjektiv könnte es also etwas leichter ausfallen. Die Verarbeitung des Brillenetui-Tablets ist für einen Vorserienstatus sehr gut. Die Kunststoffabdeckungen sind ohne große Spaltmaße aneinander gesetzt und starker Druck zeigt allenfalls kleine Verwindungen.
Fazit:
Sie kommen zwar spät, aber dafür mit interessanten Konzepten - die Sony Tablets müssen sich bei längerer Nutzung beweisen. Vor allem das Tablet P mit den beiden Touchscreen birgt eine Menge Potenzial neuer Befehls-Gesten.
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