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TEST Sony Vaio E14A3M2ES
Pieksauber – 14-Zoll-Notebook mit Touchscreen und Windows 8
von Robert Tischer am Di, 16.04.2013



Einleitung, Spezifikationen, Gehäuse und Eingabegeräte

Die Notebooks der E-Serie bietet Sony für preisbewusste Interessenten an, deren Budget weit unter 1000 Euro liegt. Unser kompakt gebautes Vaio E14A3M2ES Testmodell kostet rund 760 Euro und damit 130 Euro mehr als die Basisausstattung. Den größten Posten in der Aufpreisliste nimmt der Touchscreen mit 100 Euro ein, der eine einfachere Bedienung von Windows 8 verspricht.

Sony Vaio E14A3M2ES
Bild: notebookjournal.de
Das Sony Vaio E14 ist mit einem 14 Zoll großen Touchscreen ausgestattet.

Spezifikationen Sony Vaio E14A3M2ES

Display: 14-Zoll-Touchscreen, WXGA (1366 x 768 Pixel), spiegelnd
Prozessor: Intel Core i3-3120M (2,5 GHz)
Grafik: Intel HD Graphics 4000
Arbeitsspeicher: 4 GB RAM (1600 MHz)
Massenspeicher: 500 GB Festplatte (5400 U/min)
Schnittstellen: 2 x USB 3.0, 2 x USB 2.0, HDMI, VGA, Kopfhörer- und Mikrofonanschluss
Konnektivität: WLAN b/g/n, Gigabit-Ethernet, Bluetooth 4.0
Abmessungen / Gewicht: 2250 g / 342 x 34 x 245 mm
Sonstige Ausstattung: Tastaturbeleuchtung, Helligkeitssensor für Displaybeleuchtung

Weitere Infos im Datenblatt


Angebote vom 16.04.2013

Sony Vaio E14A3M2ES (amazon.de) - 749 Euro
Sony Vaio E14A3M2ES (cyberport.de) - 749 Euro
Sony Vaio E14A3M2ES (notebook.de) - 749 Euro
Sony Vaio E14A3M2ES (notebooksbilliger.de) - 749 Euro


Verarbeitung und Stabilität

Sony Vaio E14A3M2ES
Bild: notebookjournal.de
In Zeiten von Ultrabooks ist das Sony Vaio E14 ein dickes Schwergewicht.

Bautechnisch unterscheidet sich das Vaio E14A3M2ES nicht vom Vaio E14A2M6EW, das wir im Dezember 2012 getestet haben. Beispielsweise sind die Status-LEDs, Funktionstasten, Anschlüsse und Eingabegeräte identisch. Die Verarbeitungsqualität unterscheidet sich in kleinen Details. Zum einen ist das Displaypanel schief eingebaut. Das fällt auf, stört aber nicht besonders. Zum anderen ist die Handballenauflage beim aktuellen Testgerät stabiler als beim weißen Vaio E14A2M6EW, bei dem man die Festplatte mit Leichtigkeit zum "Musizieren" bringen konnte. Beim aktuellen Testgerät Vaio E14A3M2ES ist deutlich mehr Kraftaufwand nötig, um die HDD zum „Schnurren“ zu bringen. Ansonsten ist das Notebook genauso mittelmäßig verarbeitet wie das im Dezember getestete Vaio E14. Große Spaltmaße sind immer noch vorhanden, und es treten leise Knarzgeräusche beim Verwindungstest des Displays auf.

Sony Vaio E14A3M2ES Scharnier
Bild: notebookjournal.de
Am Sony Vaio E14 befinden sich viele spiegelnde Flächen, auf denen
Fingerabdrücke sichtbar sind.

Eingabemöglichkeiten

Die silberne Farbgebung des Vaio E14A3M2ES wird von Sony mit Einfassungen in Lila an den Keyboard-Tasten und am Touchpad aufgepeppt. Das fällt erst beim zweiten Blick auf, so dezent sind die Bedienelemente ausgeführt. Das Tippgefühl auf der Chiclet-Tastatur ist gut. Auf der rechten Seite ist der Tastenanschlag ungenau, weil der Unterbau um das optische Laufwerk herum sehr schwach ist.

Die silberfarbenen Tasten lassen sich mit einer Hintergrundbeleuchtung illuminieren. Die automatische Regelung arbeitet zuverlässig und schaltet die Beleuchtung nur in dunkler Umgebung ein. Eine dauerhafte Aktivierung der Hintergrundbeleuchtung ist möglich, bringt aber wenig, weil die weiße Beleuchtung den Kontrast zu den silberfarbenen Tasten verwäscht. Die Kennzeichnungen der Tasten sind dann nicht mehr erkennbar.

Das Touchpad klickt etwas zu laut, kann aber alternativ mit Taps bearbeitet werden. Die Navigation erfolgt genau. Mehrfinger-Gesten werden zuverlässig unterstützt.

Sony Vaio E14A3M2ES Arbeitsfläche
Bild: notebookjournal.de
Die Arbeitsfläche des Sony Vaio E14 ist aufgeräumt. Auf der matten
silberfarbenen Lackierung sind Fingerabdruckspuren kein Thema.

Der Touchscreen misst in der Diagonalen 14 Zoll und stellt 1366 x 768 Pixel dar. Aufgrund der Touch-Funktionalität ist er mit einer spiegelnden Oberfläche versehen, die sich über den Displayrahmen zieht. Der hohe Reflexionsgrad erschwert das Ablesen in hellen Umgebungen, auch weil die maximale Helligkeit bei zu schwachen 171 cd/m² liegt. Damit lässt sich das Display des Vaio E14 in hellen Umgebungen nur schlecht ablesen.

Der Helligkeitssensor liegt zwischen Tastatur und Display. Er regelt die Luminanz zuverlässig, reagiert aber empfindlich auf den Schatten der rechten Hand, die bei Touch-Eingaben über den Sensor gehalten wird. Dabei dunkelt das Display auch bei Helligkeit ab. In dem Programm „Vaio Control Center“ lässt sich der Sensor für die Displayhelligkeit deaktivieren.

Der Touchscreen reagiert auf Eingaben zügig. Doch sobald sich Gebrauchsspuren auf dem Touchscreen angesammelt haben, werden Befehle nicht mehr korrekt erkannt. Das Dipslay verhält sich dann so, als ob mehrere Finger den Touchscreen berühren. Eine regelmäßige Reinigung des Bildschirms ist bei dem Sony Vaio E14A3M2ES daher Pflicht. In einigen Fällen reichte im Test ein Neustart aus, um wieder eine Bedienung zu ermöglichen.

Sony Vaio E14A3M2ES Dreck Touchscreen
Bild: notebookjournal.de
Sobald der Touchscreen mit Fettspuren überzogen ist, interpretiert er Eingaben
falsch.

Leistung

Die Anwendungsleistung des Sony Vaio E14A3M2ES ist mit dem Intel Core i3-Prozessor für Entertainment und Office-Aufgaben ausgelegt. Trotz der fehlenden dedizierten Grafikkarte können Full-HD-Videos ruckelfrei abgespielt werden.

Performance Test (Pass Mark Rating) [Punkte]
Kategorie: Office
0
400
800
1.200
2.002

Auf der flotten 500-GB-Festplatte stehen dem Nutzer 400 GB beispielsweise für Musik, Foto und Film zur Verfügung. Der Rest ist für das Betriebssystem und vorinstallierte Programme reserviert.

Emissionen

Sony Vaio E14A3M2ES Abwärme Oberseite Last
Bild: notebookjournal.de
Unter Last dreht der Lüfter des Sony Vaio E14 auf und kühlt die Oberflächen
stärker als im Office-Betrieb.

Das Sony Vaio E14A3M2ES erwärmt sich auf maximal 33 °C. Das Notebook bleibt meist kühler als 30 °C, egal ob die Hardware-Komponenten ausgelastet sind oder nicht. Allerdings stört der stetig arbeitende Lüfter in leisen Umgebungen mit 28,8 bis 30,8 dB(A). Im „Vaio Control Center“ steht eine Lüftersteuerung zur Verfügung, deren Auswirkungen auf die Lüfteraktivität nur unter Volllast bemerkbar sind. Unterschiede hinsichtlich der Leistungswerte waren im Test nicht festzustellen.

Mobilität

Die Abmessungen und das Gewicht des Sony Vaio E14A3M2ES sind für ein 14-Zoll-Notebook überdimensioniert. Mit 2250 g und einer Bauhöhe von knapp 34 mm im geschlossen Zustand kann es nicht mit leichten 15-Zoll-Notebooks wie dem Sony Vaio S15 oder Apple MacBook Pro mithalten.

Die Akkulaufzeiten sind mit rund sechs Stunden im Office-Betrieb sehr gut. Der Akku leistet immerhin 62 Wh und ist damit um rund 50 Prozent leistungsstärker als bei den meisten Konkurrenten.

Sony Vaio E14A3M2ES
Bild: notebookjournal.de
Das Sony Vaio E14 ist mit einem leistungsstarken 62-Wh-Akku ausgestattet.

Fazit

Das Sony Vaio E14A3M2ES ist ein 14-Zoll-Notebook, dessen Besonderheit der Touchscreen darstellt. Der war zwar bei unserem Testgerät minimal schief eingebaut, das beeinträchtigte die Nutzung des auf Touch ausgelegten Betriebssystems Windows 8 aber nicht. Schwerer wiegen die Fehlinterpretationen des Touchscreens, sobald er leicht verschmutzt ist. Eine solche Anfälligkeit haben wir bisher bei keinem Touchscreen erlebt. Nicht hinnehmbar ist die labile Handballenauflage, die die Festplatte nicht ausreichend vor alltäglicher Krafteinwirkung schützt. Die Gefahr eines Festplattendefektes und damit eines Datenverlustes ist vorprogrammiert.

Sony Vaio E14A3M2ES
Bild: notebookjournal.de
Das Sony Vaio E14 wird vom Hersteller für 750 Euro angeboten.

Der Preis von 750 Euro für das Sony Vaio E14A3M2ES ist überteuert, weil das Notebook außer dem Touchscreen keine besonderen Merkmale aufweist. Die Verarbeitungsqualität ist mittelmäßig, ebenso die Stabilität. Das Display leuchtet für helle Umgebungen gering und die Leistung der Hardware-Komponenten reicht nur für Office-Aufgaben und Entertainment aus. Alles, was das Sony Vaio E14A3M2ES leistet, ist lediglich mittelmäßig. Ohne den zu häufig arbeitsverweigernden Touchscreen kostet das Sony Vaio E14 100 Euro weniger, der mangelhafte Schutz der Festplatte ist dagegen nicht abbestellbar.


Angebote vom 16.04.2013

Sony Vaio E14A3M2ES (amazon.de) - 749 Euro
Sony Vaio E14A3M2ES (cyberport.de) - 749 Euro
Sony Vaio E14A3M2ES (notebook.de) - 749 Euro
Sony Vaio E14A3M2ES (notebooksbilliger.de) - 749 Euro



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Kategorie:
Office

Testergebnis
Office
Sony Vaio E14A3M2ES
ausreichend
Test vom 15.04.2013


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

Abwärme
Akkulaufzeit
Schnittstellen
Display
Stabilität Handballenauflage
Geräuschentwicklung
Klang



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760 €

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