Trotz des gewaltigen Displays und der damit einhergehenden voluminösen Außenabmessungen des Notebooks wirkt das
Vaio-Notebook nicht ungefüge, sondern auf eine massige Weise ziemlich elegant. Es lässt sich schwer beschreiben, aber die organischen Rundungen des Gehäuses verwischen den Eintrug der Klobigkeit, den ein Notebook mit solchen Maßen und einem Gewicht von 3,9 Kilogramm ohne Netzteil eigentlich erwecken müsste.
Und wer einmal vor dem gewaltigen 17-Zoll-Breitbildschirm des A217S gesessen hat, wird ihn nicht mehr missen mögen. Der Eindruck ist einfach gigantisch, jedes andere Wort wäre fehl am Platz. Das Eigenartige ist, dass man trotz der „nur“ 1440 x 900 Pixel großen maximalen Auflösung nie den Eindruck hat, als wäre die Auflösung dem Notebook nicht angemessen. Es gibt einige 15,4-Zoll-Laptops mit 1680 x 1050 Pixeln Auflösung, die also wesentlich feiner darstellen als das Sony. Dennoch passt die Auflösung irgendwie zum Notebook, obwohl sich rein theoretisch eine höhere anbieten würde. Vielleicht liegt es daran, das Sony das A217S als Consumer-Gerät und nicht als Plattform für
professionelle Grafiker ausgelegt hat. Das unterstreicht auch ein Funktionsbuttun unterhalb des Displays, der ein so genannte Lupe einschaltet, was praktisch einer Verringerung der Auflösung entspricht. Für Profis ist das wenig sinnvoll, für ältere Menschen dagegen sehr bequem und sinnig.
Für die entspannte Wiedergabe von DVDs, anderen Videos und Fotos ist das Display jedenfalls perfekt. Nicht nur wegen der Größe, die allein schon ein Kauf entscheidendes Kriterium sein dürfte. Aber beim ersten Einschalten des Geräts wird man unwillkürlich zurückzucken, denn eine solche Helligkeit, Farbbrillanz und Kontraststärke findet man sonst nirgendwo. Viele Hersteller bewerben ihre Geräte mit diversen Display-Technologien, aber Sonys
X-black kommt nach unserer praktischen Erfahrung keine auch nur ansatzweise heran.