Das Sony Vaio VGN-FE11M erinnert mit seiner flachen und eleganten Silhouette stark an das Sony Vaio VGN-FS315M. Auch beim Gewicht und bei den Abmessungen gleichen sich beide Notebooks mit 2,7 Kilogramm respektive 36,4 x 2,9 bis 3,8 x 27,3 Zentimetern deutlich. Die Chassismaterialien aus einem Magnesium-Kunststoff-Mix vermitteln auch beim Vaio VGN-FE11M eine exzellente Stabilität, Knarrgeräusche bleiben dem Anwender bei diesem Notebook erspart. Beeindruckend: Der LCD-Deckel überzeugt trotz flacher Bauform mit einer gelungenen Verwindungsstabilität und Druckfestigkeit. Auch ausgesprochen kräftiger Druck auf den Deckel provoziert keine sichtbaren Bildstörungen am eingeschaltenem Display. Und der flache, ergonomische Unterbau des Sony VGN-FE11M ermöglicht langes und ermüdungsfreies Arbeiten am Vaio-Notebook.
An der linken Seite oberhalb der Tastatur bieten fünf Zusatztasten zusätzlichen Bedienungskomfort. Von den drei
Sony Vaio VGN-FE11M: Zusatztasten zur Soundsteuerung.
Tasten zur Soundsteuerung ist die Stummschalttaste sogar mit einer kleinen orangefarbenen Status-LED versehen. Die beiden anderen S-Tasten (S1 und S2) können via Dialogfeld für die Schaltflächenzuweisung individuell belegt werden. Die im oberen inneren LCD-Rahmen platzierte Webcam und ein Mikrofon erlauben kurzweiligen Videochat und moderne Videotelefonie.
Die Geräteoberschale glitzert in einem Farbton, der zwischen Perlmutt- und Silber-Grau-Metallic angesiedelt ist. Die dazu passende helle, weiße Tastatur des Sony Vaio VGN-FE11M ist rein optisch sicherlich Geschmackssache – gefällt uns aber, auch wenn sie sicherlich erhöhten Reinigungsbedarf im tagtäglichen Einsatz bedeutet – und einer der wenigen Kritikpunkte dieses Notebooks. Positiv notieren wir für das Sony-Schreibgerät jedenfalls die sofort intuitiv erfassbare und klassische Tastenanordnung, mit der auch der ungeübte Schreiberling auf Anhieb stets die gewünschte Taste treffen sollte. Auch die groß geratenen Buchstabentasten haben mit 1,6 x 1,6 Zentimetern richtiges Desktop-Tastenformat - schön. Haptisch überzeugt uns das Eingabegerät hingegen weniger. Zwar attestieren die Testredakteure der Vaio-Tastatur kein grundsätzlich unangenehmes Schreibgefühl,
Sony Vaio VGN-FE11M: Das klassische Tastaturlayout erlaubt intuitive Tipparbeit.
die etwas klappernde Geräuschentwicklung gerade der großflächigen Tasten (Enter-, Leertaste) gepaart mit einem langen und indifferenten Tastenhub lassen aber bei der Redaktion auch keine echte Begeisterung aufkommen. Zudem federt die Tastaturfläche im rechten unteren Bereich deutlich und lässt sich im Bereich der rechten unteren Tastaturecke auch rund einen bis zwei Millimeter durchdrücken. Das 7,1 x 4,4 Zentimeter (B x H) messende Touchpad des VGN-FE11M arbeitet präzise, der Mauszeiger lässt sich treffsicher navigieren. Die beiden schmalen Pad-Tasten fallen hingegen im Vergleich zum sehr leisen Notebook durch ein recht lautes Klickgeräusch akustisch unangenehm auf.
Sony Vaio VGN-FE11M: Neueste Centrino Duo Mobiltechnologie.
Mobile Intel 945PM Express Chipsatz (Codename Calistoga). Nebem einem Intel Core Duo Prozessor T2300 (Codename Yonah) mit 1,66 Ghz Taktfrequenz, 2 MByte Level-2-Cache und 667 MHz schnellem FSB integriert das Sony Vaio VGN-FE11M damit auch das WLAN-Modul 3945ABG (Codename Golan). Nur wenn diese drei Komponenten (Chipsatz, CPU und WLAN-Karte) in einem Notebook vorhanden sind, darf es sich übrigens Centrino-Duo-Notebook nennen.
Intels neue Plattform bietet eine Fülle technischer Neuerungen, die in der Summe ein sattes Leistungsplus versprechen. Im Vergleich zur vorangehenden Busgeneration erlaubt der Front-Side-Bus mit 667 MHz beispielsweise einen schnelleren Datendurchsatz (vgl. Praxisartikel Intels neue Centrino-Mobiltechnologie („Napa“) im System und im Prozessor finden sich zwei physikalischen Rechenkerne (Dual Core, Doppelkern) statt einem, wie bisher üblich. Somit würde ein Centrino-Duo-Notebook natürlich auch schnellen
DDRII-677-Arbeitsspeicher verdauen. Das VGN-FE11M integriert hingegen als Hauptspeicher in den zwei RAM-Slots an der Geräteunterseite pro Steckplatz "nur" je einen flotten DDRII-533-Speicherriegel (PC4200) mit einer Kapazität von je 512 MByte, insgesamt also 1.024 MByte. Trotz Intels neuer Dual-Core-Architektur mit der Kraft der zwei CPU-Herzen hält sich das Sony Vaio VGN-FE11M beim Stromverbrauch angenehm zurück. Im Leerlauf (Windows-Desktop) ermitteln wir eine Leistungsaufnahme von moderaten 28,9 Watt. Derart genügsam hält das Vaio VGN-FE11M im Batterietest auch fast vier Stunden lang abseits der Steckdose durch – ausgesprochen respektabel.
Sony Vaio VGN-FE11M: Der Intel 82801GBM ICH7 Mobile I/O-Controller-Hub (ICH7-M).
Das Sony Vaio VGN-FE11M will kein Spiele-Notebook sein, sondern zielt mit Nvidias Geforce Go 7400 eher auf den multimedialen Entertainment-Bereich ab. Die nagelneue Geforce Go 7400 ist mit vier Pixel-Pipelines, drei Vertex-Shader-Einheiten und einem GPU-Takt von 450 MHz nur eine bessere Office-Karte, mit der man allerdings auch halbwegs passabel aktuelle 3D-Games spielen kann, wenn man die eigenen Ansprüche deutlich zurückschraubt. Die Geforce Go 7400 im Sony Vaio VGN-FE11M verfügt über 128 MByte eigenen, dedizierten Videospeicher, der mit 64 Bit angebunden und mit 450 MHz getaktet ist. Zusätzlich kann die
Sony Vaio VGN-FE11M: Verzweigtes Heat-Pipe-System.
Geforce Go 7400 via TurboCache nochmals 128 MByte vom Hauptspeicher (RAM) abzwacken – macht zusammen dann 256 MByte Gesamt-Videospeicher. Zwar unterstützt die Geforce Go 7400 neben Microsofts DirectX9 Shader Model 3.0 auch HDR-Beleuchtung (High Dynamic-Range Lighting), allerdings sollte man es in Sachen Auflösung und Detailtiefe nicht übertreiben, sonst wird es sehr schnell sehr ruckelig (siehe auch nächstes Kapitel). Bei den Benchmark-Tests erreichte die Geforce Go 7400 beim 3DMark2003 je nach Treibereinstellung bis zu 4.104 Punkte.
Als Massenspeicher integriert das Sony Vaio VGN-FE11M eine riesige, 100 GByte fassende Serial-ATA-2-Festplatte des Typs Fujitsu MHV2100BH. Die Platte liefert beim Datentransfertest unter SiSofts Sandra im Mittel immerhin rund 16,8 MByte/s. Auch beim Datentransfer unseres Testdatenmixes (4,36 GByte)
Sony Vaio VGN-FE11M: Der DVD-Brenner verarbeitet neben DL-DVDs auch RAM-Medien.
liefert die MHV2100BH dank einer Rotationsgeschwindigkeit von 5.400 U/min mit rund 9,7 MByte/s einen ganz passablen Wert ab. Sowohl von der Leistung als auch von der Geräuschentwicklung her harmonisiert die MHV2100BH sehr gut mit dem leisen Betriebsverhalten des Sony Vaio VGN-FE11M. Als optisches Laufwerk findet sich in unserem Vaio VGN-FE11M der maximal 8fache Brenngeschwindigkeit erreichende DVD-Brenner DVR-K16M von Pioneer, der sogar DVD-RAMs mit maximal 5facher Brenngeschwindigkeit füllen soll. Mit einer Datentransferleistung zur Festplatte von 4,3 MByte/s liefert der DVD-Brenner im Klassenvergleich einen eher bescheidenen Wert ab. Dafür kann der Anwender aber dank Double-Layer-Unterstützung auch großvolumige Datensicherungen auf 8,5 GByte fassenden DL-DVDs problemlos durchführen. Da es sich beim DVR-K16M um ein OEM-Laufwerk handelt, zeichnet Sony selbst für notwendige Firmwareupgrades des DVD-Laufwerks verantwortlich, um auch in Zukunft eine vernünftige Medienkompatibilität sicherzustellen. Beim Hersteller Pioneer wird man diesbezüglich nicht fündig werden.
Sowohl das Lüfter- als auch das Temperaturverhalten des Sony Vaio VGN-FE11M sorgte bei den Testredakteuren für zufriedene Gesichter. Mit einem durchwegs niedrigen Geräusch- und
Sony Vaio VGN-FE11M: Der Lüfter arbeitet schön leise!
Temperaturpegel präsentiert sich das Vaio VGN-FE11M angesichts der gebotenen Leistung als Musterknabe. Selbst bei den grafikintensiven 3D-Tests ist der kleine Lüfter nur sehr dezent und dabei stets angenehm säuselnd zu vernehmen. Bei der Temperaturentwicklung stellen wir sowohl bei den Benchmarktests als auch im Praxisbetrieb eine geringe Erwärmung der Geräteoberschale fest. An der Geräteunterseite erwärmt sich das Sony Vaio VGN-FE11M je nach Leistungsabfrage durch den Anwender etwas deutlicher, bleibt aber im klassenüblichen Mittelfeld. Alles in allem präsentiert sich das Sony Vaio VGN-FE11M hier trotz Doppelkern-CPU als unauffälliger und angenehmer Zeitgenosse.
Sony Vaio VGN-FE11M: Die Webcam ist im oberen LCD-Rahmen integriert.
Für alle üblichen Büroarbeiten reicht dem durchschnittlichen Anwender auch in Zukunft ein Single-Core-System (noch) locker aus. Dies gilt zumindest, solange der Anwender nicht ressourcenhungrige Hintergrundanwendungen wie Virenscanner und Systemwächter am Laufen hat oder er gleichzeitig in mehreren Applikationen arbeiten will. Möchte der Anwender beispielsweise die aktuelle Urlaubsbilder-Sammlung in der bevorzugten Fotoanwendung via Batchverarbeitung in einem Schwung von digitalem Rauschen befreien und parallel zur gleichen Zeit in einer anderen Bildbearbeitungssoftware an weiteren Fotos Retuschieraufgaben wie Verflüssigen oder Fotofilter erledigen, dann gerät der Arbeitsfluss an Notebooks mit Einzel-CPU schnell ins Stocken. Deutliche Vorteile der neuen Dual-Core-Technik kann der Anwender aber nur bei Multitasking-Jobs und bei Multithreaded-Applikationen ausmachen. Beim Multitasking sind mehrere Anwendungen mit bestimmten Aufgaben beschäftigt. Falls eine Anwendung 100 Prozent der Systemressourcen fordert, müssen die anderen Programme bei
Sony Vaio VGN-FE11M: Der DVD-Brenner ist nicht der schnellste seiner Art.
einem Einzel-CPU-System warten, bis diese Arbeit erledigt ist. Mit einer zweiten CPU respektive einem zweiten CPU-Kern wie bei der Dual-Core-Technologie können zu dieser Zeit aber auch andere Aufgaben erledigt werden. Das heißt, dass man zum Beipsiel im Hintergrund einen rechenintensive Aufgabe wie beispielsweise das automatische Retuschieren von Bildern ablaufen lassen oder das letzte Urlaubsvideo umkodieren kann, während man im Vordergrund völlig unbeeindruckt dank der zweiten Kerns arbeiten kann. Mit einer Einzel-Kern-CPU wäre das nicht möglich, hier wären je nach Leistung der CPU und Bedarf der Software massive Verzögerungen und Hänger im System zu erwarten.
So manche neue Software für die Bearbeitung von Bilder-, Video- und Sound-Daten arbeitet mittlerweile multithreaded. Dies bedeutet einfach gesagt, dass einzelne Programmteile parallelisiert angelegt sind und mehrere CPUs oder CPU-Kerne
Sony Vaio VGN-FE11M: Elegante und schlanke Seitenlinie.
nutzen können und das Programm so beschleunigt abarbeiten. Allerdings lauern auf dem Weg zu spürbarem Leistungsgewinn auch bei einem Dual-Core-System noch zahlreiche Fallstricke. Nebem nicht optimierten Programmcodes auf Betriebssystem- und Applikationsebene sind im Dual-Core-Notebook nämlich die Festplatte und die Grafikkarte die wesentlichen Leistungsbremser. Beim VGN-FE11M tritt bei intensivstem Arbeiten in Adobes Photoshop trotz des ordentlichen Hauptspeicherausbaus von 1.024 MByte RAM recht schnell Festplatten-Swapping (das Auslagern von RAM-Inhalten auf die im Vergleich zum RAM superlangsame Festplatte) auf, gravierende Leistungseinbrüche sind bei langsamen und trägen Festplatten also vorprogrammiert. Nicht für Dual-Core-CPUs optimierte Grafikkartentreiber verspielen zusätzliche Performance in Spielen, Foto-, Multimedia- und Videoprogrammen, die selbst bereits Multithreading-fähig oder grundsätzlich für Dual-Core-Systeme ausgelegt sind.
Um die theoretischen Leistungsvorteile der neuen Dual-Core-Technik bei unserem Sony Vaio VGN-FE11M auch in der Praxis zu überprüfen, haben wir daher verschiedene Test-Szenarien durchgespielt. Während beim Arbeiten in einer
Sony Vaio VGN-FE11M: Dank Magnesium-Kunststoff-Mix stabiles Gehäuse.
einzelnen Anwendung wie OpenOffice 2.0.1 oder Photoshop ohne massive Hintergrundtasks (im Hintergrund laufende Programme) allenfalls ein recht flottes aber im Vergleich zu einem Single-CPU-Notebook ansonsten unauffälliges Systemverhalten festzustellen ist, ändert sich dies beim parallelen Arbeiten in mehreren Programmen subjektiv doch deutlich. Wir wenden beim Vaio VGN-FE11M auf 50 digitale 4-Megapixel-Fotos via ACDSee 7.0 eine automatische Belichtungskorrektur an, im Vordergrund entfernen wir via Photoshop-Batch an 10 bereits geöffneten Digitalfotos mit je 6 Megapixel das Rauschen und jagen danach noch pro Bild einen Spezialeffektfilter hinterher. Leider fehlt uns für einen direkten und exakteren Quervergleich zu einem Single-Core-System ein äquivalent ausgestattetes Referenznotebook mit vergleichbarer Einkern-CPU. Da wir aber das genannte Prozedere regelmäßig auf bereits getesteten Notebooks angewandt haben, trauen wir uns doch eine objektive Beschreibung unserer Eindrücke zu.
Sony Vaio VGN-FE11M: CPU-Auslastung bei Battlefield 2.
Während der Abarbeitung beider Aufgaben bleibt das Sony Vaio VGN-FE11M anfänglich stets voll „ansprechbar“, das Notebook reagiert ohne wesentliche Verzögerung auf Maus- und Tastatureingaben im zusätzlich gestarteten Webbrowser Firefox 1.5.0.1. Wir bemerken zu diesem Zeitpunkt von der „Hintergrundarbeit“ der beiden anderen Applikationen praktisch kaum etwas. Erst als der zur Verfügung stehende Hauptspeicher knapp wird und auch Photoshop versucht, massiv auf die Festplatte zu schreiben, kommt das Vaio VGN-FE11M doch ins Stocken. Ähnliches stellen wir auch beim parallelen Konvertieren mehrerer AVI-Videofiles mit jeweils rund 250 MByte in das WMV-Format mittels Windows Media Encoder 9 bei gleichzeitiger Retuschierarbeit in Photoshop fest. Zwar ist der Windows Media Encoder bekanntermaßen für den Einsatz in Dual-Core-Systemen optimiert, sobald aber
Festplattenswapping eintritt, treten sich die gleichzeitig arbeitenden Programme buchstäblich auf die Füsse. Bei unserem Benchmark Multimedia Content Creation Winstone 2004 1.0.1 liefert das Sony Vaio VGN-FE11M mit aktiviertem zweitem LightWave-Thread einen sehr hohen Wert von 27,4 Punkten, gegenüber normalen 24,1 Punkten mit einem aktivierten Thread in diesem Teilbereich (!) des Benchmarks. Obwohl das wie gesagt nur ein Teilbereich des gesamten Benchmarks ist, der mit Auszügen echter Anwendungen arbeitet, ist eine deutliche Steigerung zu erkennen.
Sony Vaio VGN-FE11M: CPU-Auslastung bei der Installation von F.E.A.R.
Bei den Spieletests erwarten wir beim Sony Vaio VGN-FE11M mit Geforce Go 7400 auf Grund der Erfahrungen mit Nvidia's Geforce Go 6400 im Sony Vaio VGN-FS315M keine plötzliche Leistungsexplosion. Die Geforce Go 7xxx ist zwar die aktuellere Grafiklösung, spielt aber hinsichtlich der 3D-Spieleleistung grundsätzlich immer noch in der gleichen Performance-Liga wie die vergleichbaren 6xxx-Versionen. Zwar erreicht die Geforce Go 7400 im Futuremark 3DMark2003 immerhin rund 4.100 Punkte, für hohe Details und weitere Optionen zur Bildverbesserung ist die Go 7400 in aktuellen anspruchsvollen Spieletiteln nach wie vor schlich zu langsam. Zwar bemerken wir sowohl bei den möglichen Frameraten (Frames Per Second, FPS) als auch subjektiv beim Spielen einen kleinen Leistungszuwachs, jedoch geben hier sicherlich auch die starke Dual-Core-CPU,
der schnelle DDRII-533-RAM und die flotte 5.400er HDD ordentlich Schützenhilfe. Doom 3 und Need For Speed – Most Wanted laufen mit einer Bildauflösung von 1.024 x 768 Pixeln in mittleren Detailstufen und ohne Anti-Aliasing und anisotripsches Filtering mit etwa 40 und etwa 35 FPS. Bei Battlefield 2 wird es mit 1.024er Auflösung und kommoder Bildqualität (AA, AF) schon recht knapp. F.E.A.R und Tom Clancy's Splinter Cell 3 – Chaos Theory lassen sich dann nur noch mit 800 x 600 Bildpunkten und stark reduzierten Details mit rund 30 FPS spielen.
Sony Vaio VGN-FE11M: CPU-Auslastung bei Need For Speed - Most Wanted.
Um einen Hinweis auf die Auslastung des zweiten CPU-Kerns bei den genannten Spielen zu erhalten, haben wir via Taskmanager den Spieleverlauf per Screenshot festgehalten. Soweit möglich wurden alle nicht benötigten zusätzlichen Programme manuell beendet, WLAN, Bluetooth und andere Zusatzdienste wurden ebenfalls abgeschaltet oder deaktiviert. Lediglich bei Battlefield 2 war zusätzlich der WLAN-Port aktiviert, da wir für die Multiplayer-Demo natürlich eine funktionsfähige Internetverbindung benötigten. Während wir bei Doom 3 eine rege Aktivität des zweiten CPU-Kerns beobachten, zeigt der Taskmanager bei Need For Speed – Most Wanted und
Sony Vaio VGN-FE11M: CPU-Auslastung bei Splinter Cell 3 - Chaos Theory.
Tom Clancy's Splinter Cell 3 – Chaos Theory wenig Aktivität. Bei Battlefield 2 ist im Taskmanager beim zweiten Kern ebenfalls rege Arbeit zu sehen. Ob dies allerdings vom Spiel selbst oder vom zusätzlich aktivierten WLAN-Port herrührt, konnten wir in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit nicht klären.
Zusammengefasst halten wir für das Sony Vaio VGN-FE11M im 3D-Bereich fest: Kein ausgewiesenes Zocker-Notebook, aber für ein gelegentliches Spielchen mit reduzierten Detailstufen und niedriger Auflösung durchaus zu gebrauchen.
Der 15,4-zöllige X-black-Breitbildschirm im 16:10-Format des Sony Vaio VGN-FE11M versteht es, den Testredakteuren bei der Displaybewertung ausgesprochen gut zu gefallen. Zwar bietet auch das X-black-LCD der zweiten Generation nur eine mittlerweile klassenübliche Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten an, dafür punktet das WXGA-Display des Vaio VGN-FS315M aber in vielen Bewertungspunkten. Dank dem Einsatz eines Kalibrierungsverfahrens nach Industriestandard zum Vergleich der Bildschirmfarbtreue mit einem Standard-Echtfarbenindex erzielt das neue Display der FE-Serie laut Sony einen Indexwert von 72 Prozent. Selbst hochwertige LCD-Displays sollen laut Sony in der Regel hingegen nur einen Punktwert von etwa 45 Prozent erreichen. Bei der subjektiven Beurteilung der Referenzfotos begeistert Sony's X-black-Display jedenfalls mit sehr realistischen Hautfarbtönen bei den Portraitbildern und einer knackigen und brillanten, aber überzeugenden Farbdarstellung bei den Farbtafeln – absolute Spitzenklasse.
Herkömmliche, matte LCDs sind zur Reduzierung von Oberflächenreflexionen häufig mit einem Lichtverteilermaterial beschichtet. Somit kann aus dem LCD-Display stammendes Licht beim Passieren der dem Reflexionsschutz dienenden Beschichtung ebenfalls gestreut und verteilt werden. Konsequenz: Auf Grund des Streueffekt erscheinen schwarze
Sony Vaio VGN-FE11M: Brillantes LCD mit neutraler Farbwiedergabe.
Bildbereiche oftmals verwaschen und zu hell. Ein ähnlicher Bildeffekt ist bei den übrigen Farben zu beobachten: Fehlende Brillanz. Sonys neueste Version der X-black-LCDs wird statt mit nur einer Lampe wie bei herkömmlichen Displays gleich mit zwei speziellen und leistungsstarken Lampen ausgeleuchtet. Zudem wird für die Displayoberfläche eine verbesserte Reflexionsschutzbeschichtung verwendet, die nicht mit einem Streueffekt auf das vom Display passierende Licht behaftet ist und daher laut Sony keine Beeinträchtigung der Bildqualität aufweist. In der Praxis attestieren die Testredakteure dem Display des Sony Vaio VGN-FE11M mit durchschnittlich rund 270 cd/m² eine sehr hohe Grundhelligkeit. Das Display spiegelt zwar helle Leuchtquellen im Rücken des Anwenders, allerdings erscheinen diese im Vergleich zu üblichen Spiegel-Displays stark bläulich-violett abgetönt und reduziert. Schwarztöne werden deutlich satter als üblich dargestellt, das übrige Farbspektrum wirkt sehr originalgetreu.
Schwächen zeichnen sich beim X-black-Display des Sony Vaio
Sony Vaio VGN-FE11M: Links sind der LAN-/ Modem-Port und der Brenner platziert.
VGN-FE11M bei der Homogenität der Helligkeitsverteilung und dem Durchscheinen der Hintergrundbeleuchtung bei dunklen oder komplett schwarzen Bildhintergründen ab. Subjektiv fällt dabei der messtechnisch hohe Leuchtdichteunterschied von gemessenen rund 82 Prozent (Netzbetrieb) und 88 Prozent unter Akkulast kaum ins Auge, dafür ist die Grundhelligkeit des LCDs einfach zu hoch. Immerhin ist das Sony selbst in den schwächsten Zonen leuchtstärker als 90 Prozent aller anderen Notebooks. Die doppelte Hintergrundbeleuchtung fällt hingegen besonders bei schwarzen Hintergründen am unteren Panelrahmen deutlich auf, hier ist ein sichtbarer hellerer Streifen zu bemerken.
Eine diversen Sony-Notebooks zugeschrieben Schwäche ist das so genannte "Display-Fiepen". Nach intensiven Hörtests können wir feststellen, dass dieses Fiepen bei unserem Testgerät nicht auftritt. Wir können natürlich nicht ausschließen, dass sich dieses Geräusch erst im Laufe der Zeit aus ständiger Belastung heraus einstellt.
Unsere 9-Zonen-Leuchtdichtemessung bescheinigt dem LCD des Sony Vaio VGN-FE11M im Labor sehr hohe Werte. Mit einer
Sony Vaio VGN-FE11M: Wichtige Schnittstellen liegen rechts.
durchschnittlichen Leuchtdichte von 270,9 cd/m² im Netz- und fast äquivalenten 270,1 cd/m² im Akkubetrieb liegt das Sony Vaio VGN-FE11M bei der Grundhelligkeit weit vor der Konkurrenz. Allerdings erachten wir die durchschnittliche Helligkeitsabweichung von 81,6 Prozent (Netzbetrieb) zwischen dunkelstem (links unten mit 196 cd/m²) und hellstem Bereich (Bildschirmmitte mit 356 cd/m²) als zu hoch. Im Akkubetrieb liegt die messtechnische Helligkeitsabweichung bei noch höheren 88,4 (!) Prozent. Allerdings sollte man hierbei nicht vergessen, dass das Sony Vaio VGN-FE11M eine doppelte Hintergrundbeleuchtung und eine sehr hohe Grundhelligkeit besitzt. Berücksichtigt man auch diese Faktoren, dann relativieren sich auch die Messwerte etwas. Andere Panels weisen eine derartige Abweichung schon mit nur einer LCD-Leuchtquelle aus. Und subjektiv nimmt man das Displays kaum als fleckig wahr, weil eben die Grundhelligkeit so enorm hoch ist.
Sony Vaio VGN-FE11M: Memory Card Adapter VGP-MCA20.
Bei der Kommunikations- und Multimediaausstattung integriert das Sony Vaio VGN-FE11M als Neuererung Intels Wireless-LAN-Modul 3945ABG. Dank Unterstützung aller drei WLAN-Standards (IEEE 802.11a/b/g) kann der Anwender global auf Reisen auch außerhalb Europas die Vorteile der drahtlosen Kommunikation nutzen. Wie bei den Vorgängermodellen lässt sich auch beim VGN-FE11M das WLAN-Modul dank eines zusätzlichen Schiebeschalters an der der rechten Frontseite ganz bequem an- und abschalten. Auf kabellose Bluetooth-Technik in Version 2.0 muss der Anwender beim neuen Vaio ebenfalls nicht verzichten. Eine Infrarotunterstützung zur Unterstützung älterer Handys und PDAs bietet das Vaio VGN-FE11M aber nicht. Kabelgebunden gibt es beim neuen Vaio mit einem 100-MBit-LAN-Port und einem 56K-Modem die gewohnte Standardkost. Neu: Sony liefert
beim Vaio VGN-FE11M einen Memory Card Adapter (VGP-MCA20) für den ExpressCard-Slot mit. Damit kann der Anwender nunmehr neben den MemoryStick-Formaten Standard und Pro (MS, MS Pro) auch weitere moderne und populäre Flashspeicher vom Typ MultiMediaCard (MMC), SecureDigital (SD) und xD-Picture Card (xD) verarbeiten. Nett für die lebendige Videotelefonie oder den geselligen und kurzweiligen Videochat: Die im oberen inneren LCD-Rahmen platzierte Webcam macht Fotoaufnahmen im Format 320 x 240 Pixeln und generiert einen Livestream mit bis zu 640 x 480 Bildpunkten (30 Fps).
Bei unserem Testgerät war diesmal auch die optional erhältliche Dockingstation für das Sony Vaio VGN-FE11M dabei. Anwender, die ihr Vaio VGN-FE11M oft und regelmäßig stationär betreiben wollen, sei ein etwas tieferer Blick darauf empfohlen. Denn die Dockingstation verankert das Sony
Sony Vaio VGN-FE11M: Die Dockingstation bietet viele Anschlüsse.
Vaio VGN-FE11M in einer sehr angenehmen und ergonomisch günstigen leicht schrägen Schreibposition und bietet zudem noch interessante zusätzliche Anschlüsse. Neben vier USB-2.0-Schnittstellen integriert die Vaio-Dockingstation auch einen DVI-D-Anschluss zum Konnektieren hochwertiger externer Digital-Monitore oder LCD-TVs und Plasma-Bildschirme im Wohnzimmer, einen VGA-, einen optischen und einen Sound-Port, sowie einen Video-, S-Video und 1.000-MBit-Ausgang. Ein zusätzlicher Laufwerksschacht rundet die Funktionalität der optionalen Dockinstation positiv ab. Er kann beispielsweise ein optisches oder Festplattenlaufwerk zu Backup-Zwecken aufnehmen oder mit einem Akku bestückt werden.
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Kategorie: Multimedia-Notebooks bis 16,4 Zoll
Testergebnis
Multimedia-Notebooks bis 16,4 Zoll Sony Vaio VGN-FE11M