Wer wirklich mobil mit Notebooks arbeitet stellt irgendwann fest, dass das Gewicht einer der wichtigsten Faktoren überhaupt ist. Denn wenn man einen Laptop längere Zeit durch die Landschaft
schleppen darf, merkt man jedes halbe Kilo überdeutlich. Daher sind für Außendienstler und andere mobile User Subnotebooks eine sehr interessante Klasse, die einen hohen Mobilitätsanspruch pflegt. Niedriges Gewicht, kleine Außenmaße und hohe Akkulaufzeiten sind die Vorteile der Winzlinge, geringe Leistung und eine eher kompliziertes Arbeiten auf Grund verkleinerter Tastaturen und Touchpads die Nachteile.
Sonys S2XP schafft dagegen einen beeindruckenden Brückenschlag zwischen den Welten der Fullsize- und der Subnotebooks. Es vereint die hohe Leistung von Fullsize- mit der guten Mobilität von Subnotebooks und dürfte damit eine ideale Wahl für anspruchsvolle User sein, die allerdings ein gut gefülltes Portemonnaie mitbringen sollten. Denn mit deutlich über 2200 Euro
ist die S2-Serie alles andere als günstig. Andererseits ist der Preis im Verhältnis zur gebotenen Leistung nicht zu unverschämt. Man bekommt immerhin ein wirklich gutes Gerät für sein Geld, auch wenn das Notebook sicherlich kein Schnäppchen ist.
Über das Design lässt sich natürlich streiten, aber mit dem S2XP erntet man schon so manchen neidischen Blick. Sony-typisch elegant und schlicht kommt es daher und ist eindeutig ein optischer Leckerbissen. Die seitlichen Schnittstellen (Modem/LAN & Firewire/USB 2.0) sind mit Abdeckungen versehen, die damit die Unterbrechungen in den glatten Linien des Geräts ausgleichen und es optisch mehr wie aus einem Guss erscheinen lassen. Zudem ist das Gerät ein „Frontlader“, sein optisches Laufwerk öffnet sich nach vorn zum User hin. Das ist gerade in beengten Räumen mit wenig seitlichem Platz eine feine Sache. Denn zwischen User und Notebook ist ja immer Platz, da rempelt man wenigstens nicht mit dem Zugnachbarn zusammen.
Einen sehr positiven Eindruck hinterlassen auch Tastatur und Maus, die sich auch für "Großfinger" sehr angenehm bedienen lassen. Fehleingaben an der Tastatur und hakelndes, Finger verkrampfendes Touchpad-Yoga muss man hier nicht befürchten.