Sonys Vaio VGN-S4M ist ein leichtes Subnotebook, das mit einem Marktpreis von derzeit rund 1.500 Euro, gewohnter Sony-Qualität und guter Ausstattung auch Käuferschichten von Notebooks der Midsize-Klasse lockt. Wir konnten uns bereits mit einem Vorserienmodell ein Bild von der nunmehr vierten Generation der S-Klasse von Sony machen und haben den Flachmann umfangreichen Tests unterzogen. Insbesondere interessierte uns auch, ob der Käufer eines Vaio VGN-S4M Abstriche bei der Qualität wegen des günstigeren Preises hinnehmen muss und in wie weit sich die neuen S4M-Gerät von der bisherigen S3-Klasse unterscheidet.
Die Klasse der Subnotebooks wird mit fallenden Preisen in
zunehmendem Maße auch für diejenigen Anwender interessant, die bisher auf Grund der oft recht saftigen Kostenpunkte von weit über 2.000 Euro auf die Mobilität der Winzlinge verzichten mussten. Diese Marktanforderung haben mittlerweile auch die Hersteller entdeckt und bieten günstige Subnotebooks an. Sony, nicht gerade für Schnäppchenpreise bekannt, stellt sich mit dem neuen Sony Vaio VGN-S4M jetzt aber ebenfalls dem Kampf um die Budget-Käufer und offeriert mit diesem Notebook eine preislich interessante Alternaive zu den hochpreisigeren S-Modellen. Wir konnten ein Vorserienmodell dieser Serie auf Herz und Nieren testen.
Beim Gehäuse darf Entwarnung gegeben werden, denn hier gibt es keinen Unterschied zur
S2- oder S3-Serie. Das Sony-typisch
elegante und schlichte Design der bisherigen S-Modelle wird auch beim Sony Vaio VGN-S4M fortgeführt. Die silbrige Gehäuseoberschale aus einer Magnesiumlegierung wird aber beim neuen Modell durch eine schwarzfarbene LCD-Einrahmung und einer gleichfarbigen Kunststoffunterschale optisch etwas aufgefrischt. Auf die positive Frontlader-Montage des DVD-Laufwerks muss der S4M-Anwender wie bei den Vorgängern ebenfalls nicht verzichten. In Sachen Gehäuse muss der Anwender also auch bei Sonys günstigem S4M nicht auf die gewohnt hohe Sony-Qualität verzichten. Mancher Sony-Fan wird aber wohl gespannt sein, ob und in welchem Umfang der Qualitätshersteller in der nächsten und fünften Generation vom bisherigen Designkonzept der S-Klasse abweicht und ein neues Gehäusedesign präsentiert. Denn die Konkurrenten in diesem Preissegment präsentieren ebenfalls sehr ansehnliche Designs, die sich hinter dem von Sony nicht verstecken müssen.
Auch Tastatur und Touchpad hinterlassen einen sehr positiven Eindruck. Trotz der geringeren Gehäuse- und Eingabegeräteabmessungen verfehlen auch größere Männerhände selten die anvisierten Tasten. Die Tasten sind ausreichend groß und bieten eine straffe haptisch-taktile Rückmeldung.
Das Touchpad arbeitete bei unserem Vorserien-Testgerät sehr präzise und reagierte mustergültig sensibel auf den Mausfinger. Das Touchpad blieb bei unseren Temperaturmessungen auch angenehm kühl, schwitzige Finger durch eine kleine Touchpadheizung sind also nicht zu befürchten. Die optisch nach wie vor zeitlos schönen Chrom-Padtasten reihen sich beim Klickgeräusch im Klassendurchschnitt ein und bieten einen kurzen Tastenhub.
Kurzum: Die kompakten Abmessungen und das geringe Gewicht des in eine attraktive Hülle verpackten 13,3-Zoll-Notebooks machen Lust, den mobilen Winzling immer dabei zu haben.