Wechselhaft: Per Schiebeschalter wird zwischen den Grafikchips umgeschaltet.
Außergewöhnlich sind auch die beiden Grafikkarten des SZ3. Sony verbaut neben der in den Chipsatz integrierten Grafiklösung von Intel (Intel 950GM) noch einen Nvidia Gefoce Go 7400. Die Chips laufen aber nicht gleichzeitig, wie im Gamer-Notebook von Alienware. Sie werden per oberhalb der Tastatur befindlichen Schiebeschalter an- und ausgeschaltet. Je nach User-Wunsch: Power oder Durchhaltevermögen. Ist Akkulaufzeit gefragt, wird der Schalter auf „Stamina“ gestellt und damit die on-Board-Grafik aktiviert. Die „Speed“-Stellung wechselt dann nach einem Neustart zum Nvidia-Chip.
Schmuck: Das Äußere des 13,Zoll-Notebooks ist schick gestaltet.
Alle angegebenen Grafikbenchmarks wurden im Speed-Modus ermittelt, die Akkulaufzeit im Stamina-Modus. Nachdem das Gerät in die Subnotebook-Klasse fällt, werden die 3D-Werte zwar gemessen, sie fließen aber nicht mit in das Gesamtergebnis ein. Das notebookjournal-Testverfahren sieht das nicht vor, da 3D-Leistung in der Regel bei ultraportablen Notebooks keine Praxisrelevanz hat.
Im Speed-Modus ist das SZ3 trotzdem in der Tat flott genug für moderne 3D-Games. Zwar sollte man keine Wunder von der Nvidia-Karte erwarten und auf rechenintensive Grafikoptionen besser verzichten. Aber in 800 x 600 Pixel läuft selbst Quake 4 noch sehr anständig. Und das will etwas heißen für ein 1,7 Kilogramm leichtes Subnotebook. Die übrige Systemleistung ist dank Core-2-Duo-CPU (T7200, 2 GHz) ohnehin über jeden Zweifel erhaben.
Wechselwillig: Der optionale Hochleistungsakku kostet 400 Euro.
Leider nutzt das Umschalten zwischen den Modi nichts, wenn es um eine längere Akkulaufzeit geht. Erstaunlicherweise brachte der Stamina-Modus keine nennenswerte Verlängerung der Laufzeit. Diese ist mit drei Stunden und 42 Minuten zwar überdurchschnittlich für ein 13,3-Zoll-Gerät, angesichts des energiesparenden Displays haben die Tester aber ein wenig mehr erwartet. Der optionale Hochleistungsakku verspricht 50 Prozent mehr Laufzeit, kostet aber auch 400 Euro.
Das LED-beleuchtete Display gefällt durch Blickwinkelunabhängigkeit: auch wenn man von der Seite auf den Schirm blickt, zeigen sich kaum Farbverfälschungen. Exzellent ist das Kontrastverhältnis von 500:1. Damit kann ich das SZ3 mit hochwertigen Desktop-TFT-Displays messen.
Gefällt: Das dunkle Gehäuse ist schick, ohne langweilig zu wirken.
Zwar gibt es durchaus kleinere und leichtere Subnotebooks als das SZ3 – aber sicherlich keine, die bei einem so geringen Gewicht eine derart gute Leistung abliefern. Die 3D-Power ist spieletauglich, das Display angenehm groß und hat mit 1280 x 800 Pixeln auch eine sehr ergonomische Auflösung.
Auf Nummer Sicher: Per Fingerabdruck schnell und sicher anmelden.
Die Ausstattung ist ideal für Business-User: TPM-Chip on Board zur Verschlüsselung von Daten und zum sicheren Speichern von Passworten, Fingerabdruckleser zur einfachen Anmeldung und ein Schutzmechanismus für die Festplatte, der die Schreib-/Leseköpfe bei Erschütterung parken soll.
Wer neben WLAN (802.11a/b/g) und Bluetooth auch unterwegs drahtlosen Internetzugang braucht, kann das getestete Notebook auch zusammen mit einer HSDPA-Karte von T-Mobile kaufen. Die Karte gibt es dann kostenlos, den Vertrag auch für die ersten 30 Tage.
Einzig wer auf ultralange Akkulaufzeit wert legt wird vom SZ3 enttäuscht sein. Für diese User bleibt das Samsung Q35 erste Wahl. Alle anderen Subnotebook-Interessenten finden im SZ3 den idealen Reisebegleiter.
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Kommentare zum Artikel
( 5 Antworten ) Zur Diskussion im Forum
servus! hat jemand eine meinung zum lüftergeräusch? es soll ja bei dem sz1 recht extrem sein. hatte mal jemand die gelegenheit dem vgn sz3 zuzuhören?
beste grüße
Hallo SpaceCowboy,
wie auf den Fotos zu sehen ist, besteht die komplette Unterseite (also das Chassis) aus Kunststoff. Es mag sein, dass sich *darunter* Magnesium verbirgt. Außen ist es jedenfalls Kunststoff.[/QUOTE]
Sowohl bei der Unter- als auch bei der Oberseite ist das Grundmaterial (Magnesium unten, Carbon bei der Displayverkleidung) mit einem anderen...
Hallo SpaceCowboy,
wie auf den Fotos zu sehen ist, besteht die komplette Unterseite (also das Chassis) aus Kunststoff. Es mag sein, dass sich *darunter* Magnesium verbirgt. Außen ist es jedenfalls Kunststoff.
Zweitens überrascht mich, daß kein Unterschied bezüglich der Akkulaufzeit zwischen integrierter Grafik und Geforce festgestellt wurde. Da dies beim Test...
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Sony Vaio VGN SZ3XWP/C
"Aktuelle Note: mangelhaft"
Die aktuelle Note des Sony Vaio VGN SZ3XWP/C wurde am 24.05.2012 errechnet.