Nach dem Online-Rollenspiel Add-On World of Warcraft: Cataclysm liegt der Ego-Shooter derzeit auf Platz 2 der deutschen Verkaufscharts (Quelle: Saturn / Amazon.de). Doch ist das Spiel auch auf dem Notebook spielbar? Wir testen den aktuellen Call of Duty Titel "Black Ops" auf insgesamt 15 Notebooks mit 12 verschiedenen Grafikkarten. Angefangen bei einem Intel HD Onboard Chip, bis hin zu aktuellen High-End Karten von ATI und Nvidia.
ATI: Mobility Version 10.12 Nvidia: Version 260.99
Was muss ich für ein Notebook ausgeben ?
In den meisten 15,6-Zoll Notebooks werden aktuell HDready Displays (1366x768 Pixel) verbaut. Um auf dem internen Display bei normalem Detailgrad flüssig spielen zu können, verlangt es ein Notebook-System, in dem mindestens eine Nvidia Geforce GT 425M oder ATI Mobility Radeon HD5650 verbaut ist. In Verbindung mit einem Intel Core iX-Prozessor sind solche Geräte bereits ab 699 Euro erhältlich.
Ihr wollt eine höhere Auflösung oder euer Notebook an einen externen Monitor anschließen? Dann beginnt der Preis für ein passendes Notebook bei 800 Euro. Für ein gutes Gameplay bei einer Auflösung von 1600x900 oder 1680x1050 Pixeln wird eine ATI Mobility Radeon HD5850 oder Geforce GTX 460M von Nvidia benötigt. Wer in den Genuss einer Full HD Option kommen möchte, der kann sich ebenfalls mit der GTX 460M vergnügen. ATI Fans müssen hier zu einer Mobility Radeon HD 5870 greifen. Der Preis für passende Geräte steigt in diesem Bereich schnell auf über 1000 Euro.
Übersicht Auflösung (min. Nvidia / min. ATI) - Preis ab
- 1366x768 Px (Geforce GT 425M / Radeon HD 5650) – ab 699 Euro
- 1680x1050 Px (Geforce GTX 460M / Radeon HD 5850) – ab 800 Euro
- 1920x1080 Px (Geforce GTX 460M / Radeon HD 5870) – ab 1000 Euro
Im High-End Bereich konnten wir insgesamt drei Geräte mit der diskreten Nvidia Geforce GTX 460M testen. Die Unterschiede in den Konfigurationen liegen lediglich bei der Prozessor-Einheit. In geringen Auflösungen konnte ein maximaler Vorteil von 15 FPS ausgemacht werden. Bei der Wahl von HD+ oder Full HD Methoden verringert sich das Plus auf 2-9 FPS. Zur Zeit des Gamechecks lagen uns lediglich Konfigurationen mit Intel Prozessoren vor, daher konnten wir nur zwischen den Serien Core i3, Core i5 und Core i7 vergleichen. Im Endeffekt liegt es an der Grafikeinheit des Notebooks, ob Call of Duty: Black Ops ohne Ruckler auf dem Monitor landet.
Call of Duty Black Ops: Grafikperformance im Vergleich
Fazit: Erschwingliche Ballerei
Ein Notebook zum Zocken von Call of Duty: Black Ops zu finden ist nicht schwer und im Vergleich zu hardwarehungrigen Spielen wie GTA 4 auch nicht unbedingt teuer. Bereits für 700 Euro können wir uns ein Gaming-Notebook auswählen, das in nativer HD-Auflösung (1366x768 Pixel) ohne Probleme mit dem aktuellen Ego-Shooter klar kommt und somit die Grundbedürfnisse befriedigen sollte.
Wer aber mit hohem Detailgrad, HD+ oder Full HD Auflösung und gutem Anti-Aliasing auch auf dem Notebook seine Freude haben will, muss zu High-End-Gamern greifen, die derzeit ab 1000 Euro verfügbar sind. Wir sind gespannt auf die Preispunkte der neuen ATI und Nvidia Grafikkarten - hier können wir uns im Mittelklasse Sektor auf eine Performance-Steigerung freuen.
Auch hoffen wir auf ein Nachrücken von AMD. Marktführer Intel spielt die Karten im Gaming-Bereich gekonnt aus und liefert – zu einem dementsprechend höheren Preis – derzeit die einzigen CPUs für optimales Gaming. AMD kann nur im Netbook- und Multimedia-Notebook Segment Fürsprecher finden und könnte mit preisgünstigen sowie gleichzeitig spieletauglichen CPUs mehr Marktanteil gewinnen.
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Kommentare zum Artikel
( 2 Antworten ) Zur Diskussion im Forum
Ich kann mit einem HP Pavilion DV6-3150sg wunderbar flüssig zocken.
Ein AMD Phenom II mit 2.8Ghz ist nun ganz sicher nicht zu langsam um eine Mobility Radeon 5650 zu versorgen und diese Pauschalaussagen, dass AMD ja total nerven nicht nur, sondern sind schlicht falsch. Ihr behauptet das ja nun jede Woche, wird es nicht irgendwann mal langweilig ständig AMD zu bashen?
Wie kommt es, dass die gtx 470M in fast allen Auflösungen entweder langsamer oder \"nur\" gleich schnell ist wie eine GTX 460M. Nur in der höchsten auflösung mit alle max details setzt sie sich ab. Da lohnt sich meiner Meinung nach die Mehrkosten für eine gtx 470m überhaupt nicht!
Nvidia Geforce GTX 470M:
Nvidia Geforce GTX 460M:
ATI Mobility Radeon HD 5870:
Nvidia Geforce GT 445M:
ATI Mobility Radeon HD 5850:
Nvidia Geforce GT 335M:
ATI Mobility Radeon HD 5730:
ATI Mobility Radeon HD 5650:
Nvidia Geforce GT 425M:
ATI Mobility Radeon HD 5470:
Nvidia Geforce G 310M:
Intel HD Graphics:
Der Gamecheck zeigt schnell und einfach, welche Spiele auf dem Notebook getestet wurden. Flüssig spielbar bedeutet ab einer durchschnittlichen Framerate von mindestens 25 FPS.
Grün: Das Spiel ist in der vom Notebook maximal unterstützten Displayauflösung mit maximalen Details flüssig spielbar.
Gelb: Das Spiel läuft mit reduzierten Grafikeinstellungen, bspw. mit einer geringeren Auflösung und/oder niedrigeren Details
Rot: Das Spiel ist auch in geringen Auflösungen und/oder niedrigen Details nicht flüssig spielbar.