Mit dem Aspire 3935 schickt Acer ein weiteres Subnotebook im
13-Zoll Format ins Rennen. Knapp 1000 Euro verlangt der Hersteller für das Gerät. Dafür bekommen wir aktuelle Komponenten verpackt in einem dünnen und leichten Chassis.
DDR3-Arbeitsspeicher ist ebenso an Bord, wie die Centrino-2-Technologie mit onBoard-Grafik. Für den hochauflösenden Genuss soll ein
HDready-Display sorgen.
Das verwendete Gehäuse ist uns bisher unbekannt. Nach dem Acer Event in München, auf dem die
Timeline Serie vorgestellt wurde, sehen wir aber Parallelen im Style und vor allem bei der Tastatur.
Eine
gebürstete Aluminium Fläche lässt das Gerät bereits von außen zeitgerecht und
edel wirken. Im Test werden wir mit
Robustheit und Verwindungssteifigkeit überzeugt.
Die
schmale Bauart lässt unser Testmuster schnell in der Tasche verschwinden und sorgt mit
1,9 Kilogramm für einen leichten Transport. Auch der recht kleine Akku sorgt für diesen Gewichtsverlust im 13-Zoll Bereich. Außen sowie Innen spart sich Acer protzige Highlights, wie sie zum Beispiel in den 16- und 18-Inch Modellen auftreten. Dafür wird für einen
Wiedererkennungswert mit anderen
Gemstone-Geräten gesorgt.
Angefangen vom berührungsempfindlichen
Multimedia-Panel über der Tastatur, welches Zugriff auf Soundoptionen und Einstellungen für Drahtlosverbindungen (Bluetooth, WLAN) ermöglicht. Hin zu der bekannten
Oberflächenstruktur der Handballenauflage. Das neue Design wirkt stimmig und keinesfalls aufdringlich. Leider hat man sich für eine
verspiegelte Display-Lösung entschieden, weshalb wir das Acer Aspire 3935 nicht als perfekten Outdoor-Partner beschreiben können.
Während Hersteller wie Sony und Apple auf Isolation Keyboards setzen, bei denen Tasten nicht direkt miteinander verbunden sind, läutet Acer die Zeit der
Floating Tastatur ein. Ein Freiraum zwischen den Tasten lässt den Eindruck entstehen, als ob Diese "schweben" würden.
Der Druckpunkt konnte uns überzeugen, dennoch ist der
Hub einzelner Tasten zu groß. Für Schnellschreiber kann dies zu Übergangsproblemen zwischen den Tasten führen. Zudem wurden wieder einmal stark
minimierte Pfeiltasten verbaut.
Das integrierte
Touchpad kann über eine zusätzliche Taste aktiviert beziehungsweise deaktiviert werden. Im Allgemeinen gibt sich das Pad
sehr präzise und wir kommen schnell mit dem Finger ans Ziel. Die dazugehörigen Tasten kommen mit einem guten Druckpunkt daher und wirken
nicht schwergängig. In der Mitte ist zusätzlich ein Fingerprint-Reader angebracht.