Andere bauen Ultra-Mobile-PCs, um das Notebook endlich auf Smartphone-Größe zu bringen. T-Mobile macht es anders herum und bringt ein Smartphone beinahe auf UMPC-Größe. Und das ist kein schlechter Versuch, kann der AMEO doch in vielen Einsatzgebieten ein Notebook ersetzen. Die Handy-Funktionen bringt es schon von Geburt aus mit.
Die Ausstattung des T-Mobile-AMEO kann mit dem Sony-Vaio-UX1 natürlich nicht mithalten. Eine 8 GByte große Micro-Drive Festplatte, ein Intel-Bulverde-Prozessor mit 624 MHz Taktfrequenz und 128 MByte RAM sind eben typisch Smartphone.
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Dank UMTS/HSPDA/GPRS(EDGE) Modul kann sich der AMEO über Mobilfunk-Dienste ins Internet einwählen. T-Mobile typisch ist hier
Web'n'Walk am Start, ein Dienst für den Online-Zugang mobiler Geräte.
Innerhalb von Ballungszentren, im Falle unseres Tests Potsdam, hatte der AMEO UMTS (3G) Empfang. Damit konnten unsere Tester in hoher Geschwindigkeit Websites aufrufen. Doch ein Phänomen von Web-Browsern auf PDAs blieb auch hier bestehen: Websites werden meist zerstückelt angezeigt. Das liegt nicht an der geringen Display-Auflösung, sondern an den abgespeckten Mobile-Browsern, die etwa bestimmte Java-Applikationen nicht beherrschen.
Dies vor Augen lieferte der T-Mobile-AMEO gute Ergebnisse beim Aufruf von Standard-Websites. Das waren ebay.de, bahn.de, gmx.de und notebookjournal.de. Dicker Pluspunkt ist das für ein Smartphone untypisch große 5-Zoll-Display (480 x 640 Pixel). Die Auflösung ist zwar nicht enorm groß, aber gut genug, um auch Grafiken und kleine Schrift gut ablesen zu können.
Sinnvolles Feature ist die so genannten "VuFLO"-
Bewegungssteuerung. Über eine Taste neben dem Display aktiviert kann damit per Neigung des AMEO auf Websites gescrollt werden. Das funktioniert leider nicht bei Word, Excel & Co.
So muss das sein: Per WLAN kann auch auf Firmen-Netzwerke oder Hotspots in Bahnhöfen etc. zugegriffen werden.