Wie bitte, 500 Euro für ein 7-Zoll-Tablet?! Ein mutiger Preis, denn die Konkurrenz wie etwa das Google Nexus 7 und Lenovo IdeaTab A2107A liegt mit Ausnahme des iPad mini im Preisbereich zwischen knapp 200 und 300 Euro. Ein Nvidia Tegra-3-Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher und 32 GB interner Speicher sind noch keine Alleinstellungsmerkmale. Aluminiumgehäuse und AMOLED-Display sind dagegen vielversprechende Zutaten für ein gelungenes Süppchen. Ist das AT270 nun eine Delikatesse oder hat sich Toshiba verkocht?
Das Toshiba AT270 macht optisch einiges her. Schlank und schnörkellos erweckt es einen vornehmen Eindruck. Dank des Komplett-Aluminium-Gehäuses ist es mit 334 Gramm leicht. Das Google Nexus 7 ist mit 338 Gramm etwa genauso schwer; das Amazon Kindle Fire HD bringt mit 395 Gramm dann doch spürbar mehr auf die Waage. Unerreicht derweil bleibt das iPad mini, das mit 312 Gramm die untere Gewichtsgrenze der Geräteklasse darstellt, gleichzeitig aber sogar ein etwas größeres Display verbaut hat.
Das spiegelnde Display ist von einem schwarzen Rahmen umgeben, der ebenfalls das Umgebungslicht stark reflektiert und schnell mit Fingerabdrücken übersät ist.
Das Toshiba AT270 wird ringsum von einer silbernen Leiste verziert, die Rückseite ist zwecks Griffigkeit aufgeraut.
Umrandet wird das Toshiba-Tablet von einer mit Anschlüssen gespickten, silberfarbenen Leiste. Die Rückseite ist zur besseren Griffigkeit noppenartig aufgeraut. Links unten auf dem Rücken ist ein Toshiba-Schriftzug zu finden, während in der gegenüberliegenden Ecke die Kamera samt LED-Blitz verbaut ist.