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TEST Viewsonic Viewpad 7
iPhone für Elefantenmenschen
von Elmar Salmutter am Mo, 24.01.2011



Einleitung, Verarbeitung & Telefon-Funktion
Jetzt geht’s los: Tablets in allen Farben, Formen und Größen. Auch der amerikanische Hersteller ViewSonic möchte vom iPad-Kuchen etwas abhaben und kredenzt uns sein sieben Zoll großes ViewPad 7, das wie ein vergrößertes iPhone aussieht. Doch was kann der Riesenklon?



Aktuelle Angebote (Stand 24.01.2010)

Spezifikationen ViewSonic ViewPad 7
- 7-Zoll Multitouch-Display (800x400 Pixel)
- ARM11 Prozessor (600 MHz)
- Qualcomm MSM7227 Chipsatz
- 512 MB NAND-Flash Speicher / microSDHC Erweiterung auf 32 GB
- GSM-Frequenzbänder: 900/1800/1900/2100
- UMTS-Frequenzbänder: 900 /1900/2100
- 2x Webcam (VGA+3MP), WLAN (802.11 b/g), Bluetooth 2.1 + EDR
- UMTS (3G), AGPS, integr. Mikrofon, Audio-Out, Lautsprecher
- Lieferumfang: Tablet PC, Netzkabel, Kopfhörer, Anleitung, Reiseetui, USB-Kabel
- Größe: 110 x 179 x 11 mm
- Gewicht: 375 Gramm
- Android 2.2 (Froyo) Betriebssystem
- ab 389 Euro im Preisvergleich

Verarbeitung und Design
Schon die Verpackung hinterlässt einen sauberen, sehr wertigen Eindruck, und dieses Gefühl setzt sich auch beim Auspacken fort: Das Viewpad 7 liegt in einer Schutzhülle, die an ein gutes altes Filofax erinnert und den Tablet PC beim Transport vor Kratzern schützen soll. Gut, um echtes Leder handelt es sich dabei nicht, aber edel sieht das Ganze trotzdem aus. Drei Clips im Inneren sorgen für eine sichere Verbindung und Handtaschenfreundlichkeit. Das ViewPad selbst erinnert vom Design her frappierend an das aktuelle iPhone – nur ein paar Nummern größer. Zum Glück befindet sich die Verarbeitung ebenfalls auf Apple-Niveau: geringe Spaltmaße, edle Materialien, schwarzes Hochglanzdesign, absolut solide Konstruktion ohne Knarz- und Knackgeräusche, wenn man das ViewPad mal etwas fester anpackt. Die schwarze Rückseite ist allerdings extrem anfällig für Fingerabdrücke, die sich nicht vermeiden lassen.


Aber Klon bleibt Klon – das macht das Nebeneinanderlegen von iPhone und ViewPad 7 besonders deutlich (siehe Bild). Da stellt sich natürlich die Frage, warum man nicht gleich zum Original greifen sollte, falls sich keine deutlichen Unterschiede zwischen beiden Geräte ausmachen lassen. Womit wir gleich bei den Gretchenfragen wären: Was kann es denn eigentlich, das ViewPad? Und wer soll es kaufen?

Nach Hause telefonieren
Denn für ein Handy ist es viel zu groß – und für ein Tablet fast ein bisschen zu klein. „Haste deinem iPhone Wachstumshormone gegeben?“, fragt die Freundin hämisch, um danach an ihrem vorsintflutlichen Nokia-Handy herumzuspielen. Doch der Reihe nach: Das Hochfahren dauert lang – gut 30 Sekunden vergehen, ehe die drei Firmen-Papageien und ein „Welcome“-Schriftzug für erste Lebenszeichen sorgen. Dann übernimmt der Einrichtungsassistent das Ruder – und spricht einen Satz, der für Gelächter sorgt: „Sie sollten sich mit einige wichtigen Funktionen vertraut machen, um ihr Telefon richtig verwenden zu können.“ Ähm, Telefon? „Hallo Mama, ich rufe von meinem neuen Handy an – länger als zwei Minuten können wir aber nicht telefonieren, sonst bekomme ich Muskelkrämpfe!“


Unfassbar: Mit dem Teil kann man tatsächlich telefonieren – und würde damit in jeder Innenstadt im Mittelpunkt des Interesses stehen, ähnlich wie Mitte der Neunziger mit einem Motorola-Knochen. Beim Praxistest stellt sich dann jedoch heraus, dass man nur über die mitgelieferten Kopfhörer oder die Lautsprecher-Mikro-Kombi quatschen kann, soweit man eine SIM-Karte eingelegt hat.


Somit haben wir es nicht mit einem zentralen Ausstattungspunkt, sondern mit einem netten Nebeneffekt zu tun. Beim ViewPad 7 handelt es sich also doch um ein reinrassiges, kleines und mit 375 Gramm recht leichtes Tablet.




 


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Kommentare zum Artikel ( 7 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Viewsonic Viewpad 7 - iPhone für Elefantenmenschen
von Shezan Kazi am Di, 25.01.2011 18:03 Uhr

Also habs gefunden.. Wie Froschke sagte, gibt es einen
Zusammenhang. Die Restriktion begründet sich jedoch
hauptsächlich mit den Hardware-Anforderungen und den sich
daraus ergebenden Nutzungsbeschränkung (konstante Signalstärke,
GPS, etc.) guckst du
[URL="http://www.wired.com/gadgetlab/2010/03/android-devices-cr
ave-googles-attention/"]hier[/URL]
AW: Viewsonic Viewpad 7 - iPhone für Elefantenmenschen
von Shezan Kazi am Di, 25.01.2011 17:59 Uhr

das weiß ich, meine ich aber nicht ... ... ist die
vorraussetzung für den zugriff auf den market nicht, dass das
android endgerät auch telefonieren (sprachverbindung) kann?
jetzt nicht aus technischer ursache sondern zwecks vorgaben
seitens googles. viewsonic Viewpad 7 ---> kann
telefonieren ---> zugriff auf markt samsung galaxy tab --->
kann telefonieren --->...
AW: Viewsonic Viewpad 7 - iPhone für Elefantenmenschen
von froschke am Mo, 24.01.2011 15:40 Uhr

das weiß ich, meine ich aber nicht ... ... ist die
vorraussetzung für den zugriff auf den market nicht, dass das
android endgerät auch telefonieren (sprachverbindung) kann?
jetzt nicht aus technischer ursache sondern zwecks vorgaben
seitens googles. viewsonic Viewpad 7 ---> kann telefonieren
---> zugriff auf markt samsung galaxy tab ---> kann
telefonieren ---> zugriff...

Kategorie:
Tablets & Convertibles



PRO KONTRA

gute Verarbeitungsqualität
ruckelfreie Bedienung (Android 2.2)
Micro-SDHC Erweiterbarkeit
3 Megapixel Kamera + Frontkamera
geringes Gewicht
Telefonfunktionalität
WLAN, Bluetooth, UMTS, AGPS
Reise-Etui im Lieferumfang
kleiner interner Speicher
schwacher Prozessor
nicht alle Apps im Querformat
spiegelnde Display-Oberfläche



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Viewsonic Viewpad 7 im Preisvergleich

Anbieter
Marktpreis


Anbieter-Preis
ab 389 €

Hersteller-Preis
399 €

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