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TEST WeTab 3G (32 GB)
Liebe auf den zweiten Blick ?
von Stefan Trunzik am Mi, 15.12.2010



Wird aus dem WeFlop ein WeTab ?
Im Frühjahr dieses Jahres gaben die Entwickler der Neofonie GmbH und der 4tiitoo AG den Launch des WePads bekannt. Nach etlichen Verschiebungen des Release-Termins und firmeninternen Konflikten startete der nun unter dem Namen WeTab bekannte Tablet PC im September. Was wurde uns auf den Pressekonferenzen nicht alles versprochen: Flash-Support, Android Applikationen und Multitouch. Hinzu kam die – im Gegensatz zum iPad große - Anschlussvielfalt mit USB, Kartenleser und HDMI Port. Intel war mit an Bord und der integrierte Broadcom Chipsatz sollte HD-Videos flüssig darstellen. So dachten die meisten an ein ausgereiftes, deutsches Projekt, welches endlich die Bedürfnisse der Nutzer befriedigt.


Im September 2010 hieß es dann: kein Multitouch, vorerst keine Android Applikationen, MeeGo statt Ubuntu Betriebssystem sowie viele Kinderkrankheiten in Sachen Bedienkomfort und Display. Heute, zwei Monate nach der vergeigten Markteinführung, liegt der 11,6-Zoller in einer verbesserten Fassung auf den Tischen der notebookjournal.de Redaktion. Die Entwickler haben etliche Updates nachgeschoben, um von einer Software im Beta-Status zu einer finalen Version aufzusteigen.

Aktuelle Angebote (Stand 15.12.2010)
Link: WeTab 3G / 32 GB bei Cyberport.de (569 Euro)
Link: WeTab 3G / 32 GB bei Amazon.de (569 Euro)
Link: WeTab 3G / 32 GB + DVB-T Stick bei Cyberport.de (579 Euro)

Spezifikationen WeTab 3G (32 GB)
- 11,6-Zoll Multitouch-Display (HDready, 1366x768 Pixel)
- Intel Atom N450 Prozessor (1,66 GHz)
- 1 GB Arbeitsspeicher
- 32 GB interner Speicher
- 2x USB 2.0, SD-Kartenleser (max. 32 GB Erweiterung)
- HDMI, SIM-Slot, Audio-Ausgang, 1,3 MP Webcam
- Bluetooth 2.1 + DER, WLAN (802.11 b/g/n), 3G (UMTS/HSDPA)
- Support: Adobe Flash / Air, Java, H.264 Codec, GPS
- int. Mikrofon, Stereo-Lautsprecher, Licht- Beschleunigungssensor
- MeeGo Betriebssystem
- Preis: ab 569 Euro im Preisvergleich

Das kleine Schwarze mit glänzendem Gesicht
Durchweg in Schwarz gehalten kommt die Rückseite mit einer mattierten, vollständig gummierten Oberfläche daher. Nur das WeTab Logo zeigt einen geringen Kontrast zur sonst schlichten, aber abgerundeten Aufmachung. Im sogenannten Edge-to-Edge Design liegt eine Glasplatte über der gesamten Front des Tablet PCs. Diese verhilft unserem Testgerät zu mehr Stabilität, zieht jedoch Fingerabdrücke magisch an – selbstverständlich für ein Gerät mit Touch-Eingabe. Auf dem schwarzen Displayrahmen sind diese besonders auffällig. Mit einem Gewicht von knapp 1 kg ist das 11,6-Zoll große Device relativ schwer und belastet die Handgelenke vor allem im Einhand-Betrieb für unseren Geschmack etwas zu stark.

Am unteren und oberen Rand des WeTab sind Lüftungsschlitze angebracht, welche die Wärme ableiten und somit den Intel Atom Prozessor kühlen. Zusätzlich ist ein Lüfter integriert, der sich bei normaler Nutzung (Videos, Musik, Internet-Browsing) eher selten zu Wort meldet. Die Anschlüsse sind zum Großteil am linken Seitenrand untergebracht.

USB-Erweiterung – Ja bitte !
Im Gegensatz zu den Konkurrenzgeräten von Apple (iPad) und Samsung (Galaxy Tab) bietet das WeTab Erweiterungsmöglichkeiten via USB (2x) und SD-Kartenleser. Letzteres kann SDHC-Karten mit bis zu 32 GB Fassungsvermögen tragen und somit den maximalen Speicher unseres Testgeräts auf 64 GB ausbauen. Vorteil: Die meisten Digitalkameras arbeiten mit SD-Karten – so können wir unsere Aufnahmen direkt über den Bildbetrachter des WeTabs in HD-Auflösung ansehen und misslungene Fotos aussortieren.


Mit Hilfe der USB-Schnittstellen ist es möglich, externe Geräte wie Sticks und Festplatten anzusteuern, aber auch Tastaturen und DVB-T Empfänger zu verbinden. Ein verkleinerter HDMI Anschluss dient für die Bildübertragung an den heimischen Fernseher. Da die Anschlüsse in das Gehäuse eingebettet sind, muss auf die Höhe der angeschlossenen Module geachtet werden. Zur Not muss zu lästigen Verlängerungskabeln gegriffen werden. In unserem Cyberport.de Gerät lag ein DVB-T Stick bei, der sich nicht an den dafür vorgesehenen USB-Slot anschließen ließ. Interessenten sollten sich also eher für den Einzelkauf entscheiden und ihr Zubehör selbst auswählen.

Für die Videotelefonie ist eine 1,3 Megapixel Kamera integriert. Diese liefert – im Vergleich mit externen Webcam Lösungen – eine unterdurchschnittliche Qualität. Ähnlich wie bei Netbooks sind solche Webcams nur für kurze Videositzungen zu gebrauchen. Schnappschüsse oder Gruppenbilder finden in der Redaktion keinen Anklang.

Verbindungen zur Außenwelt können in unserem WeTab 3G per UMTS / HSDPA und WLAN aufgenommen werden. Letzteres arbeitet mit den Standards 802.11 b/g/n. Smartphones, Headsets oder andere Geräte dürfen außerdem über die Bluetooth 2.1 Schnittstelle mit dem Tablet PC kommunizieren.




 


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Kategorie:
Tablets



PRO KONTRA

Adobe Flash Unterstützung
Anschlussmöglichkeiten
großes 11,6-Zoll Display
Intel Atom Prozessor (1,6 GHz)
gute Verarbeitungsqualität
Display Helligkeit / Kontrast
kaum Applikationen verfügbar
vergleichsweise kurze Akkulaufzeit
kein Aufladen via USB
geringe Verzögerungen / Ruckler



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