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TEST Tarox Lightpad 1090 (R15D)
Robustes Notebook für den Außendienst
von Ronald Tiefenthäler am Mi, 26.10.2005



Hoch auflösendes SXGA+-LCD und serielle Schnittstelle
Das 15,1-zöllige SXGA+-Display des Tarox Lightpad 1090 ist kein Vertreter der verspiegelten LCDs. Störende und für empfindliche Augen schnell ermüdende Lichtreflexionen bilden sich im Panel des Lightpad 1090 nur sehr gedämpft ab. Dieser Umstand erhöht auch im Freien und im industriellen Umfeld

Bild: Notebookjournal.de/RT
Tarox Lightpad 1090: LCD mit geringer Grundhelligkeit.
mit den dort oftmals anzutreffenden starken Lichtquellen den Ablesekomfort des mit 1.400 x 1.050 Bildpunkten fein auflösenden Displays erheblich. Allerdings sollte der Anwender sich wegen der nur durchschnittlichen Grundhelligkeit des Panels von 111,7 cd/m² im Netz- respektive 115,6 cd/m² bei Akkubetrieb insbesondere im Freien nach einem schattigen Plätzchen umsehen. Um auch bei direkter Sonneneinstrahlung einen kommoden Ablesekomfort zu gewährleisten, müsste der Monitor des Tarox Lightpad 1090 merklich leuchtstärker sein. Bei der Beurteilung der Homogenität der Leuchtdichteverteilung hinterlässt das hoch auflösende LCD des Lightpad 1090 aber sowohl subjektiv als auch objektiv bei der 9-Zonen-Leuchtdichtemessung im Testlabor einen ganz passablen Eindruck. Bei weißen Bildhintergrund stellen wir bei der Bildbeurteilung subjektiv keine nennenswerten Abschattungen fest. Allerdings ergibt sich bei unserer 9-Zonen-Leuchtdichtemessung im Netzbetrieb doch ein Helligkeitsunterschied von rund 26 Prozent zwischen der rechten unteren Bildecke (104,4 cd/m²) und dem mit 132,0 cd/² hellstem Messsegment in der Mitte des Displays.


Bild: Notebookjournal.de/RT
Tarox Lightpad 1090: Mit passablem Office-Display.
Bei der visuellen Bildbeurteilung der Referenzfotos attestieren die Testredakteure dem LCD des Tarox Lightpad 1090 befriedigende Qualitäten. Die Farbwiedergabe ist bis auf eine leichte Gelbdrift im rechten Bildbereich akzeptabel, die Farben wirken bei einer subjektiv geringen Grundsättigung im Farbspektrum neutral. Die Farbbrillanz und die Wiedergabe von tiefstem Schwarz gelingt konventionellen LCDs ohne Bildverbesserungstechnologien wie Sonys x-Black-Technologie meist nur bedingt. Der Flachbildschirm des Tarox Lightpad 1090 macht da keine Ausnahme. Das Farbspektrum wirkt etwas flau und Schwarz wird bestenfalls als dunkles Grau wiedergegeben. Unterm Strich kann man das Display des Tarox Lightpad 1090 aber wohl als passablen Office-Allrounder bezeichnen. Den Falltest überstand das LCD ohne Bruch, Pixel- und Anzeigestörungen blieben aus. Die feine Auflösung bietet für Büroapplikationen ein kleines, aber feines Plus an Anzeigefläche. Das matte und sehr wenig spiegelnde LCD ermöglicht ergonomisches und lange ermüdungsfreies Arbeiten im Büroumfeld.

Das Tarox Lightpad 1090 bietet bei der Kommunikationsausstattung neben Gigabit-LAN auch das mittlerweile unverzichtbare Wireless LAN an. Dank Intels Pro/Wireless 2915ABG und Unterstützung aller drei gängigen IEEE802.11-Standards ist damit eine problemlose WLAN-Kommunikation rund um den Globus garantiert. Zudem

Bild: Notebookjournal.de/RT
Tarox Lightpad 1090: Mit Gigabit-LAN und PCMCIA-Slot.

Bild: Notebookjournal.de/RT
Tarox Lightpad 1090: Die beiden USB-Ports liegen ungünstig vorne rechts.
lässt sich das WLAN-Modul bequem und schnell durch eine zusätzliche beleuchtete Taste neben dem Netzschalter an-und abschalten. Eine Infrarotunterstützung zur kabellosen Anbindung geeigneter Handys, Headsets und PDAs oder eine Schnittstelle für das immer populärer werdende Bluetooth-Protokoll hat das Tarox Lightpad 1090 hingegen nicht zu bieten. Dafür integriert das Tarox Lightpad 1090 eine serielle Schnittstelle (SUB-D, 9-polig), die in der Steuerungstechnik für speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) und für die Datenübertragung über lange Kabelverbindungen erforderlich ist. Obwohl technisch veraltet wird diese Schnittstelle sehr oft von im Außendienst tätigen Technikern benötigt und ist an Notebooks mittlerweile zu einer Seltenheit geworden.

Auf der nächsten Seite: Unser Fazit:



 


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Kommentare zum Artikel ( 1 Antwort )
Zur Diskussion im Forum

Robuste Notebooks
von cocooninc am So, 14.06.2009 20:21 Uhr

Ich glaube kaum, dass man mit einer Bildschirmhelligkeit von
ca. 120cd/m² wirklich gut im Freien arbeiten kann. Unter
www.TetraComputer.de gibt es robuste Notebooks und Tablet PCs
10 mal mehr Leuchtstärke (1200cd/m²) - Damit funktioniert das
wirklich. Und einen Sturz überleben die Geräte bis zu über 1m
und nicht nur 35cm.

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Kategorie:
Office-Notebooks

Testergebnis
Office-Notebooks
Tarox Lightpad 1090 (R15D)
gut
Test vom 01.07.2006



PRO KONTRA

stoßgeschütztes Gehäuse aus Al-Mg-Legierung
Spritzwasserschutz für Tastatur und Touchpad
Display und Festplatte stoßgeschützt
Verriegelung des optischen Laufwerks
serielle Schnittstelle
solide, angenehme Tastatur
Touchpad-Scrolleiste
Schnelltaste für WLAN
WLAN mit 802.11a/b/g-Standard
SXGA+-Display spiegelt sehr wenig
DVD-Brenner mit DL-Unterstützung
3,1 Kilogramm schwer
schwache Deckelarretierung
Bildstörungen beim Neigen des LCDs
Tastenanordnung unkonventionell
langsamer Hauptspeicher
zwei aktive Lüfter
durchschnittlich helles LCD
leichter Gelbdrift im rechten Bildbereich
Bluetooth nicht intern aufrüstbar



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