TEST
Tarox Lightpad 2015
Mobiler Grafik-Hammer mit Geforce Go 7800 GTX

Wuchtiges 17-Zoll-Display und viele Schnittstellen Schon beeindruckend: Die riesige Anzeigefläche des 17-zölligen WSXGA+-Displays mit einer Auflösung von satten 1.680 x 1.050 Bildpunkten möchte man nach kurzer Zeit sicher kaum mehr missen. Bei der subjektiven Bildbegutachtung hinterlässt das LCD unseres Testgerätes zudem einen recht passablen Gesamteindruck. Die Blickwinkelabhängigkeit ist horizontal akzeptabel, die Farbsättigung hingegen lässt bei höheren Winkeln aber doch recht schnell nach. Vertikal sind die möglichen Blickwinkel zudem deutlich enger gefasst. Die Helligkeitsverteilung des WSXGA+-Displays ist bei helleren Bildhintergründen subjektiv recht homogen, beim Dimmen des 17-zölligen LCDs fällt die rechte untere Bildecke als deutlich leuchtschwächer als die Bildmitte auf. Messtechnisch bestätigt sich das: Wir ermittlen mittels unserer 9-Zonen-Leuchtdichtemessung im Testlabor einen Helligkeitsunterschied von der Mitte des Displays zum rechten unteren Bildsegment von 33,8 bei Netz- und 33,7 Prozent bei Akkubetrieb. Die durchschnittliche Leuchtdichte von 135,0 cd/m² im Netzbetrieb rangiert im Klassenvergleich auf mittlerem Niveau. Beim Akkubetrieb messen wir für das Tarox Lightpad 2015 etwas geringere 133,1 cd/m². Die Farbbrillanz ist beim Betrachten der Referenzfotos okay, allerdings fällt bei den Portraitfotos eine leichte „Warmtonigkeit“ beim Display des Testgerätes auf. Die Reaktionsgeschwindigkeit des Displays geht subjektiv für die Testredakteure ebenfalls in Ordnung, einen besondere Neigung zur Schlierenbildung stellen wir jedenfalls nicht fest. Alles in allem: Wer sich mit dem vehment spiegelnden LCD des Tarox Lightpad 2015 anfreunden kann, erhält ein passables Allround-Display, das auch intensiven Spielefreuden nicht im Wege steht.
Bei der Kommunikationsausstattung unseres Tarox Lightpad 2015 funkt Intels 2915ABG-Modul für Wireless LAN mit Unterstützung für alle drei gängigen IEEE802.11-Standards (a, b und g). Drahtlose Infrarot-Unterstützung ist ab Werk ebenfalls mit dabei, Bluetooth gibt es optional. Wer lieber Kabel nutzen möchte, kann dank integriertem Gigabit-LAN bei entsprechend schneller Netzinfrastruktur richtig schnell auf seine Daten zugreifen oder mit schnellster Anbindung den Game-Server auf der LAN belasten. Der obligatorische 56K-Modem-Port darf natürlich auch beim Tarox Lightpad 2015 nicht fehlen. Bei den Schnittstellen lässt das Lightpad 2015 ebenfalls nichts anbrennen. Neben vier USB-2.0-Schnittstellen stehem dem Anwender auch ein Firewire-, ein Line-In-, ein S/PDIF-Out-, ein S-Video-Out-Port und die üblichen Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer zur Verfügung. Nebem einer schon etwas antiquiert wirkenden, aber für bestimmte Kundenkreise sehr interessanten seriellen Schnittstelle bietet das Tarox Lightpad 2015 statt einem VGA- gleich einen DVI-Port zum Anschluss hochwertiger Monitore an. Einen passenden DVI-VGA-Adapter für ältere Bildschirme packt Tarox gleich mit dazu. Ein 4in1-Kartenleser, der Flashspeicher der Formate Memory Stick (MS), Memory Stick pro (MSP), Multimedia Card (MMC) und Secure Digital (SD) verarbeiten kann, rundet das Anschlusssegment des Tarox Lightpad 2015 positiv ab.
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Kategorie: Multimedia-Notebooks ab 17 Zoll
Multimedia-Notebooks ab 17 Zoll
Tarox Lightpad 2015
gut
Leistung
Mobilität
Display
Ausstattung
Service & Support
3D-Leistung
PRO KONTRA
hochwertiger und stabiler Deckel
solide und haptisch angenehme Tastatur
klassisches Tastaturlayout
integrierter Nummernblock
großflächiges Touchpad
viele Zusatztasten zur Mediensteuerung
CD-Musik-Betrieb ohne Betriebssystem
flexibler Laufwerkswechselschacht
integrierte Webcam
schneller DDRII-533-Speicher
Top-Grafikkarte Geforce Go 7800 GTX
DVD-Brenner mit DL-/RAM-Unterstützung
geringe Oberflächenerwärmung
exzellente 3D-Spieleleistung
17"-Display mit hoher Auflösung und guter Farbbrillanz
WLAN mit 802.11a/b/g-Standard
serielle Schnittstelle
DVI-Schnittstelle
DVI-VGA-Adapter im Lieferumfang
rund 4,25 Kilogramm schwer
fehlende Symbolbeschriftung F10 und F12
Touchpad und Padtasten nicht abschaltbar
labberige Touchpadtasten
inkonsistenter Touchpad-Treiber
hohe Stromaufnahme
geringe 3D-Leistung im Akkubetrieb
DVD-Brenner recht wählerisch bei Medien
lautes Betriebsgeräusch
geringe Akkulaufzeit
stark spiegelndes Display
Display nicht farbneutral
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ab 2192 €
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