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TEST Nvidia GeForce GTX 480M
Mobiles DX11-Monster im Gamecheck
von Marco Obendorf am Mo, 05.07.2010



ATI vs. Nvidia
Mit der mobilen Radeon HD5000er Serie ist ATI in diesem Jahr ein großer Wurf gelungen. Die GPUs dominieren aktuell den Mittelklasse- (Notebooks bis 1000 Euro mit HD5600 oder HD5700) und High-End-Bereich (HD5800). Auch preislich sind die Notebooks mit den angesprochenen GPUs attraktiv. So gibt es 15 Zoll Notebooks mit einer Radeon HD5730 schon für um die 800 Euro und Gaming-Notebooks mit der mobilen HD5870 ab ca. 1200 Euro.

Nvidia bleibt da mit der GT 300er Serie oder den GTX 200 Modellen nur das Nachsehen. Einzig im Chipsatzsegment hat man mit der GeForce 320M noch ein heißes Eisen im Feuer.


Bild: Nvidia
GTX 480M
Jetzt legt Nvidia nach und greift, wie so oft bei neuen Grafikkarten, zuerst den mobilen High-End-Bereich an. Die GeForce GTX 480M soll die mobile Leistungskrone wieder zu Nvidia bringen. Erwartungsgemäß gelingt das auch, doch zu welchem Preis?

Nvidias neues mobiles Spitzenmodell ist bislang nur für ein Notebook verfügbar. Dem 17 Zoller Clevo D901F, welches uns sowohl von Cyber-System (i17) als auch von mysn.de (QXG7) mit der GTX 480M zur Verfügung gestellt wurde.


Bild: notebookjournal.de/sm
Clevo D901F Chassis

Leider basiert das Notebook nicht auf einer mobilen Plattform. Sondern es ist ein Mischling mit Desktop- und mobilen Komponenten. So besitzt es beispielsweise eine Desktop CPU basierend auf dem Intel Sockel 1366.

Nvidia GeForce GTX 480M im Clevo D901F



Für den Test wurden uns verschieden Desktop CPUs angeboten. Darunter der Core i7-960 und 980X. Aufgrund der starken Überlegenheit der Desktop-CPUs gegenüber den mobilen Pendants haben wir uns für den Core i7-920 entschieden, welcher immer noch eine bessere Performance als einer der stärksten mobilen Vertreter, Core i7-840QM oder 820QM, liefert.

Von daher müssen wir vor den Tests erwähnen, das ein Teil des Vorsprungs in den Benchmarks auf die Desktopkomponenten zurückzuführen ist. Je nach verwendeten Test können dadurch Vorteile von 5 – 10% entstehen.

Sobald Nvidias GeForce GTX 480M mit einer mobilen Plattform verfügbar ist, werden wir die GPU erneut einem Test unterziehen.


Bild: notebookjournal.de/sm
Clevo D901F Chassis

Ausstattung Clevo D901F:
- 17,1 Zoll WUXGA Display (1920 x 1200)
- Intel Core i7 920 (2,67 – 2,8 GHz)
- Nvidia GeForce GTX 480M (2 GByte GDDR5 VRAM)
- 4 Gbyte DDR3 Arbeitsspeicher
- 320 GByte Festplatte (7.200 U/Min)
- Windows 7 Home Premium 64 Bit
- Preis: 2.600 - 2.800 Euro

Nvidia GeForce GTX 480M im Detail
Nvidias mobiler Fermi Ableger GeForce GTX 480M ist mit DirectX11-Support ausgestattet, wird im 40nm Verfahren gefertigt, besitzt knapp 3 Mio. Transistoren und basiert auf dem GF100 Chip. Letzterer findet auch Verwendung bei den Desktop-Grafikkarten GTX 465, 470 und 480. Als Videospeicher setzt Nvidia auf schnellen GDDR5 mit einer Größe von 2048 MByte.


Bild: Nvidia
Spezifikationen GTX 480M

Um den Stromverbrauch im Zaum zu halten, hat Nvidia im Vergleich zur Desktop Variante der GTX 480 die 512 Shadereinheiten auf 352 und die Taktraten reduziert.

Gleiches beim Speicherbus, welcher bei der mobilen GTX 480M von 384 Bit auf 265 Bit verringert wurde, wodurch die mobile GTX 480M leistungstechnisch unterhalb der Desktopgrafikkarte GTX 465 liegt und eine Performance auf dem Niveau einer Desktop ATI Radeon HD5770 erreicht.


Bild: notebookjournal.de/mO
Specs GTX 480M (GPUz)

Trotz der reduzierten Taktraten und Shadereinheiten fällt der Stromverbrauch für eine mobile Grafikkarte recht hoch aus. Eine GTX 480M besitzt eine maximale Leistungsaufnahme von 100 Watt. Dadurch kann die Grafikkarte nur in großen High-End-Notebooks (ab 17 Zoll), mit einer ordentlichen Kühlung und einem leistungsstarken Netzteil verbaut werden.

Wie bei früheren (200M, 300M) Serien kann Nvidias GTX 480M mittels CUDA verschiedenste Anwendungen beschleunigen. Beispielsweise können mit entsprechenden Programmen Videos über die Grafikkarte encodiert werden. Darüber hinaus werden PhysiX Physikberechnungen ebenfalls über die GPU durchgeführt.

Aufgrund der vielen Shader, die parallel arbeiten, können die Stream Prozessoren bestimmte Anwendungen schneller bewerkstelligen als die Hauptprozessoren.

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Kommentare zum Artikel ( 41 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Nvidia GeForce GTX 480M - Mobiles DX11-Monster im Gamecheck
von loop am Di, 20.07.2010 17:40 Uhr

Habt ihr noch ein Gerät mit GTX480M in der Redaktion? Weil ab
heute wird die Grafikkarte erstmalig vom NV Treiber richtig
unterstützt: [url]http://www.nvidia.de/object/notebook-win7-win
vista-64bit-258.96-whql-driver-de.html[/url]
AW: Nvidia GeForce GTX 480M - Mobiles DX11-Monster im Gamecheck
von ATI Fan am Mi, 07.07.2010 17:45 Uhr

Mir auch, habe das schon bei Notebookcheck geschrieben, das ein
Chip der 3x so groß ist, 2x so viel Vram hat und 2x so viel Bus
hat nicht weniger verbrauchen kann, das muss ein Fehler im Bios
sein oder ein defekt im Treiber. Möglich wäre das nicht^^. Ich
selber mag beide GPUs nicht, sind in meinen Augen der Tiefpunkt
von beiden Herstellern.
AW: Nvidia GeForce GTX 480M - Mobiles DX11-Monster im Gamecheck
von @tilla am Mi, 07.07.2010 17:35 Uhr

Falls es jemanden interessiert, Tomshardware hat nen Vergleich
zwischen beiden Karten und einem 820QM gemacht. Bin durch NBC
darauf aufmerksam geworden. Eine Meinung darüber kann sich
jeder selber
machen. ...

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Angetestet



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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
Juni 2010