Nachdem wir uns Ende Januar das S10 von Lenovo gegriffen haben, testen wir jetzt die
9“-Variante. Große Veränderungen stellen die Tester auf den ersten Blick nicht fest. Abgesehen vom
kleineren Display und der Festplatte ist das Gerät mit dem
S10 baugleich. Das S9 besitzt ein identisch großes Gehäuse.
Die matte Kunststoffoberfläche ist resistent gegen Fingerabdrücke. Eine
stabile Handballenauflage weist das Gerät ebenfalls auf.
Schwergängige Scharniere mindern zwar den Komfort, halten den Deckel aber stets in der gewünschten Position.
Dem Deckel selbst bescheinigen wir eine mittelmäßige Steifheit. Die Oberfläche lässt sich geringfügig eindrücken und auch beim leichten Rütteln an den Seiten gibt der Deckel zu leicht nach.
Konfiguration Lenovo IdeaPad S9e (NS942GE)
- Intel Atom N270 1.60 GHz
- 1GByte DDR2 RAM
- 8.9 Zoll 1024 x 576 Pixel, glänzend
- Intel Graphics Media Accelerator 950
-
80GB SATA-Festplatte
- Cardreader, Expresscard, 2x USB
- Garantiezeitraum 12 Monate
- 1.2 Kilo
-
Preis: 329 Euro
Details im
Datenblatt Lenovo S9
Bei den Anschlüssen neben ExpressCard 34 kann das Ideapad S9 nicht viele Punkte holen. Lediglich
zwei USB-Ports wohnen im Gehäuse. Hinzu kommen ein Ethernet-Port, VGA, Audio-Schnittstellen sowie ein CardReader.
ExpressCard bietet dafür viele Möglichkeiten der Erweiterbarkeit.
Beispielsweise kann eine Dockingstation (z.B. TARGUS ExpressCard Dockingstation) angeschlossen werden, welche das Gerät um Anschlüsse wie Firewire, DVI oder SPDIF erweitern kann. Dadurch vermindert sich der Kabelsalat am Netbook beträchtlich. Dazu veröffentlichten wir vor einiger Zeit einen Artikel.
Link: Netbooks in Desktop-Action