Was muss ein Hersteller anbieten, um in Zeiten der Office-Notebook Massenware auf zu fallen? LG wählt die
Preisstrategie und setzt selbigen ganz hoch an.
950 Euro werden für das S510 fällig.
Die Tester wundert dass, denn das kundige Auge erkennt schnell: die Konfiguration mit Intel P7350, Chipsatz-VGA und matter 15.4“-Anzeige gibt es anderswo für 700 Euro.
Es ist normal, dass ein gutes Chassis, eine
matte Anzeige und eine gewisse Anschlussvielfalt ein Mehr an Geld kosten. Doch ist der „Aufpreis“ von 250 Euro gerechtfertigt?
Link: Gute Alternativen ab 700 Euro (Fazit)
Die Redaktion schaut sich das LG S510 aus der Nähe an. Ist das 900 Euro Office-Book eine lohnende Investition in die Zukunft?
Konfiguration LG S510-Saladi - P7350
- Intel Pentium Core 2 Duo
P7350 2x 2,0 GHz
-
3072 MB RAM, 250 GB Festplatte
-
15.4" WXGA (1280 x 800) LED Backlight
None Glare
- DVD Dual Super Multi Brenner
- Mobile Intel
GMA 4500MHD
- Bluetooth, Fingerprint, HDMI, VGA
- Windows Vista Business & Windows XP Professional (OEM)
Link: Details der Konfiguration im Datenblatt
Deutliches Kennzeichen des LG S510: die klare Optik im
Iceberg-Design. Dem Betrachter wird klar: entgegen dem Trend zu immer flacheren Notebooks versucht LG nicht, die Größe des Gehäuses zu vertuschen. Im Gegenteil, die Form der Anschlussleisten und der Ecken betont die Wuchtigkeit und die Technik.
Geprägt wird LGs S510 von einer
klaren Optik im
„Iceberg-Design“. Der Deckel kommt in einem gebürsteten
Aluminium-Look daher – es handelt sich aber um Kunststoff. Innen ist die Arbeitsumgebung mit einer mattschwarzen
Wabenstruktur bedeckt.
Die
matte Anzeige ist von einem spiegelnden Rahmen verschont geblieben. Lediglich ein sehr schmaler Hochglanz-Rahmen umsäumt das Panel.
Bei der Verarbeitung leistet sich das S510 einige
Mängel. Die
Handballenauflage auf der linken Seite gibt leicht nach. Das Chassis kann mit zwei Händen leicht verwunden werden. Dies geht aber nicht über die Notebook üblichen Toleranzen hinaus.
Fest im Griff haben die
Scharniere das Display, die jedoch sehr
schwergängig sind. Hier müssen die Tester schon mit beiden Händen anfassen, um den Deckel zu öffnen. Selbiger kann übrigens auf volle 180 Grad geöffnet werden.
Erfreulich sind die
gelungen Eingaben. Vielschreiber bekommen bei der Tastatur einen
Numblock gratis und dank eines
kurzen Abwärtshubs ist ein schnelles Auslösen der Tasten gewährleistet. Das
Touchpad kann gleichermaßen überzeugen. Desktopsymbole lassen sich
präzise und
schnell ansteuern.