Roter Deckel, schwarzes Interieur, gelbes Emblem – Acers neuer Ferrari ist uns einen zweiten Blick wert. Nachdem wir bereits vor wenigen Wochen über die ersten Fotos und technischen Daten berichten konnten, ergab sich nun die Möglichkeit für eine detailliertes HandsOn.
Acers erstes Ferrari Notebook kam im Jahr 2004 auf den Markt. Immer waren es AMD basierte Systeme. Der Grund: AMD ist einer der Sponsoren von Ferrari, Acer ebenso. Die früheren Acer Ferrari Notebooks waren Subnotebooks, also 12-Zoller.
Jetzt dampft der Hersteller seine italienischen Ambitionen ein und es entsteht ein 11.6-Zoller. Das Gehäuse ist ein abgewandeltes Aspire 751 bzw. Aspire 1810T. Der Blick auf die Optik offenbart jedoch viele kleine Details. Den Vorwurf, Acer habe lediglich ein vorhandenes Chassis leicht verändert, können wir also nicht gelten lassen.
Acer Ferrari One 200: das leuchtende Rot ist ein Hingucker.
Datenblatt Acer Ferrari One 200
Prozessor: AMD Athlon X2 L310 1.2 GHz, 1MByte L2 Cache
Chipsatz: RS780M Chipsatz
Grafik: ATI Mobility Radeon HD3200 / HD 4670 in XGP-Option
RAM: bis 4 GByte DDR2 RAM
Anzeige: 11.6-Zoll HD Acer Crystal Brite TFT 1366x768
Festplatte: bis 640 GByte HDD
Laufwerke: kein optisches Laufwerk
Anschlüsse: 3G Option; Webcam, WLAN, Option: Bluetooth
Besonderheit: Windows 7 Premium, Dolby-Sound, XGP-Port
Gewicht: 1,5 Kilogramm
Akku/Laufzeit: bis 5 Std. Akkulaufzeit (5600 mAh)
OS: Windows 7 Home Premium 64 Bit
Preis: ab 499 Euro
Verfügbarkeit: ab 22. Oktober 2009
Acer denkt mit dem 11.6-Zoll Formfaktor die optimale Verbindung von Netbook-Portabilität und arbeitsfähiger Display- und Tastengröße gefunden zu haben. Auch Hersteller wir Lenovo, MSI oder Asus nutzen mittlerweile diese Panelgröße. Vor diesem Hintergrund erscheint es nur konsequent, diesen Formfaktor auch im Aspire One Ferrari 200 fort zu setzen.
Das Gehäuse besitzt gute, wenn auch keine hervorragenden, haptischen Eigenschaften. Die Handballenauflage mit der Carbon-Optik ist sehr fest, auch starker Druck mit den Fingern kann selbige kaum einbiegen. Die Oberfläche der Handauflage hat Acer dem im Rennsport verwendeten Carbon-Material nachempfunden. Wir gehen davon aus, dass es sich im Preisrahmen dieses Minis nicht um echtes Carbon handelt.
Details, wie die rote Einfassung des LAN bzw. des VGA-Anschlusses, machen den Acer Ferrari One 200 fast schon elitär. Besonders gut gefallen hat uns das Ferrari-Emblem auf den Deckel. Dieses ist tatsächlich eingelassen und besitzt eine feine Oberflächenstruktur. Der eingelassene Ferrari-One-Schriftzug auf der Touchpad-Taste rundet den hochwertigen Eindruck ab.
Ganz anders der Unterboden. Selbiger besteht aus einem matten, einfachen Kunststoff wie jedes andere Acer-Netbook auch. Acer verwendet kein speziell gehärtetes, glattes Kunststoff Verbundmaterial. Dies ist schade, denn ein hochwertiger Eindruck der Bodenpartie hätten den Gesamteindruck perfekt abgerundet.
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Kommentare zum Artikel
( 1 Antwort ) Zur Diskussion im Forum
Endlich mal ein Preview, was ein AMD Notebook nicht sofort verteufelt, bleibt nur zu hoffen, dass dies im finalen Test nicht wieder umschlägt nur weil jemand von Intel in der Redaktion angerufen hat...