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TEST ASUS G73JH-TY042V
Tarnkappengamer mit ATI HD5870
von Marco Obendorf am Do, 25.03.2010



Anwendungs- und 3D-Leistung
Herz des Asus G73JH-TY042V ist ein Intel Core i5 520M Prozessor mit einer Taktrate von 2,4 bis 2,93 GHz. Intels mobile Prozessoren der Core-i-Familie sorgen mit Technologien und Features wie Hyper-Threading oder Turbo-Boost für mehr Leistung als die Core 2 Duo Vorgängergeneration. Der eigentliche 2-Kern Prozessor Core i5 520M erzeugt durch Hyper-Threading zwei weitere virtuelle Kerne, wodurch 4 Threads zur Verfügung stehen und mehr Berechnungen gleichzeitig (Multi-Tasking) durchgeführt werden können. Dazu taktet die CPU mit der Turbo-Boost-Funktion dynamisch. Das heißt der Standardtakt von 2,4 GHz kann automatisch auf bis zu 2,93 GHz angehoben werden.

Bild: notebookjournal.de/mO
Specs Core i5 mit und ohne Turbo

Zusätzlich verbaut Asus ein Übertaktungstool (Turbo Modus), mit dem der maximale Takt des Prozessors auf über 3 GHz angehoben wird. Das sorgt besonders in Benchmarks, welche von hohen Taktraten profitieren, für Vorteile.


Bild: notebookjournal.de/mO
CPU-Benchmark Povray

So rechnet der übertaktete Core i5 520M im 1-Kern-Benchmark Povray knapp 9% schneller – 726 Sekunden mit Turbo, 790 Sekunden ohne. Aufgrund der Übertaktung und dem damit verbundenen höheren Maximaltakt, rechnet der 520M in den entsprechenden Anwendungen beispielsweise schneller als ein Core i7 720QM. Die Übertaktungsfunktion kann besonders bei Anwendungen (z.B. Packprogramme, Video-Audio-Rendering), die von hohen Taktraten und weniger von mehreren Kernen profitieren, für mehr Leistung sorgen.

Mehrkernoptimierte Anwendungen oder Benchmarks können aber mit der Übertaktung auch schlechter ausfallen. Besonders bei Spielen wird das deutlich. Mehr dazu im Abschnitt FPS-Verlust mit Turbo weiter unten.

Beispielsweise bewertet der CPU-Benchmark Geekbench den übertakteten Core i5 520M mit 410 Punkten schlechter als mit normalen Taktraten418 Punkte. Dennoch fällt die Anwendungsperformance des G73JH insgesamt sehr gut aus – PassMark Performance Test (bewertet CPU, RAM, HDD, GPU) bescheinigt dem Asus 1.089 Punkte.


Bild: notebookjournal.de/mO
Systembenchmark PassMark Performance Test

Dem 520M Prozessor stehen 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher und zwei schnelldrehende 320 GByte Festplatten (7.200 U/min, Typ Hitachi HTS725032A9A) zur Seite. Die Festplatten übertragen Daten schnell von einem Sektor zum nächsten. Während unserer Tests erreichten die HDDs sehr gute Übertragungsgeschwindigkeiten von 88,6 MByte/s im sequentiellen Lesen und 86,3 MByte/s im sequentiellen Schreiben.

Gamecheck


ATIs Mobility Radeon HD5870 Grafikkarte mit 1 GByte GDDR5 Videospeicher ist derzeit die stärkste mobile Grafikkarte. Im Test zum 15-Zoll Notebook DevilTech 9700 DTX konnten wir die GPU erstmalig genauer unter die Lupe nehmen. Dort wurden reihenweise neue Bestwerte für mobile Einzel-GPUs erzielt. In dem DevilTech kam allerdings eine der stärksten mobilen CPUs zum Einsatz. Der Intel Core i7 820QM, wodurch das Asus G73JH in den 3D-Benchmarks hinter das DevilTech 9700 DTX zurück fällt.


Nichts desto trotz erzielt das G73JH im 3DMark06 sehr gute 12.885 Punkte und der 3DMark Vantage benotet den 17-Zoller ebenfalls mit sehr guten 7.503 Punkten.


(CPU: 7668 Punkte, GPU: 7443 Punkte – zum Vergleich DevilTech 9700 DTX mit Core i7 820QM & HD5870 CPU: 12549 Punkte GPU: 7627 Punkte)


Bei den meisten Spieletests reiht sich Asus G73JH direkt hinter dem DevilTech 9700 DTX ein. Teils mit sehr geringen Unterschieden.


So ist das G73JH trotz des deutlich schwächeren Prozessors in den Spielen Bioshock 2, Call of Duty: Modern Warfare 2 und CMR: DiRT 2 nur unwesentlich langsamer.


Titel die besonders von mehreren Kernen oder hohen Taktraten profitieren, wie GTA IV, Battlefield: Bad Company 2 oder Far Cry 2 zeigen dagegen was eine schnelle CPU ausmachen kann. Hier erreicht das DevilTech 9700 DTX mit dem 820QM deutlich bessere Ergebnisse.


Bild: notebookjournal.de/mO
Battlefield: Bad Company 2

Dennoch gehört Asus G73JH zu den derzeit stärksten Spielenotebooks. Nahezu alle aktuellen Spiele lassen sich in der nativen HD+ Auslösung (1600 x 900 Pixel) problemlos mit maximalen Details flüssig spielen.

BF: Bad Company 2 mit maximaler HD+ Auflösung und max. Details:



FPS-Verlust mit Turbo


Bild: notebookjournal.de/mO
HWInfo ohne Turbo

Asus' Twin-Turbo Übertaktungstool widmen wir einen extra Abschnitt. In den HWInfo Screenshots ist gut zu erkennen, dass lediglich die maximale Taktrate der CPU angehoben wird. Die Bezeichnung Twin hätte auch auf höhere Taktraten der GPU schließen lassen können. Doch diese bleiben unverändert.


Lediglich World in Conflict und Far Cry 2 profitieren in unseren Tests von der Übertaktung und erreichen leicht bessere Werte im Bereich von 2 – 4 FPS im Durchschnitt.

Spieletests ohne / mit Turbo – avg. FPS:

World in Conflict
1280 x 1024, Details hoch – 49 / 51 FPS
1600 x 1200, Details hoch – 42 / 44 FPS
1920 x 1080, Details hoch – 40 / 40 FPS

Far Cry 2
1280 x 1024, Details hoch – 60 / 63 FPS
1600 x 1200, Details hoch – 53 / 57 FPS
1920 x 1080, Details hoch – 48 / 51 FPS

Dagegen zeigen die Spiele Battlefield: Bad Company 2, GTA IV und Call of Duty: Modern Warfare 2 teils eine deutliche Verschlechterung mit aktiviertem Turbo. Besonders bei BF: BC2 fällt der Unterschied mit 5 – 6 FPS im Durchschnitt groß aus. Das kann den Unterschied zwischen flüssig spielbar und Ruckeln ausmachen.

Spieletests ohne / mit Turbo – avg. FPS:

Battlefield: Bad Company 2
1280 x 800, Details hoch, 2xAA, 1xAF, HBOA aus - 46 / 40 FPS
1680 x1050, Details hoch, 2xAA, 1xAF, HBOA aus - 35 / 30 FPS
1920 x1080, Details hoch, 2xAA, 1xAF, HBOA aus - 32 / 27 FPS

Call of Duty: Modern Warfare 2
1280 x 800, 4xAA, max. Details - 73 / 68 FPS
1680 x1050, 4xAA, max. Details - 56 / 53 FPS
1920 x1080, 4xAA, max. Details - 53 / 48 FPS

GTA IV
1280 x 800, Details mittel - 46 / 44 FPS
1680 x1050, Details mittel - 43 / 41 FPs
1920 x1080, Details mittel - 40 / 38 FPS

Dementsprechend empfehlen wir den Turbo für Spiele nicht zu nutzen, da die negativen Unterschiede größer ausfallen als der FPS-Gewinn den einige Spiele erzielen. Und nicht jeder Nutzer hat die Lust und Zeit bei jedem Spiel genau nachzuprüfen, ob es mit Turbo besser oder schlechter läuft.

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Artikel-Bewertung
Bisher haben 6 User abgestimmt
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Kommentare zum Artikel ( 57 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: ASUS G73JH-TY042V - Tarnkappengamer mit ATI HD5870
von nize am Di, 17.08.2010 05:40 Uhr

Empfehle eher folgendes, deutlich günstigeres, aber ebenfalls
recht gutes Modell: [url]http://tinyurl.com/2udtlbg[/url]
AW: Hilfe
von Myxin_MoG am Fr, 13.08.2010 19:54 Uhr

Moin Leute, heute gibt es folgendes NB bei Amazon zum
Schnapperpreis von rund 1300,-€ inkl. Porto: Asus
G73JH-TZ046V 43,9 cm (17,3 Zoll) Notebook (Intel Core i7 720QM,
1,6GHz, 6GB RAM, 640GB HDD, ATI HD 5870, Win7 HP,
Blu-ray) [url]http://www.amazon.de/G73JH-TZ046V-Notebook-Int
el-720QM-Blu-ray/dp/B003GSLP7K/ref=pd_ms_ce_2?ie=UTF8&s=ce-de[/
url] Gruß Myxin :D
Hilfe
von Haxxor am Fr, 11.06.2010 12:30 Uhr

falls es nicht anders geht wollte ich euch noch fragen ob ihr
mir ein anderes modell empfehlen könnt womit man einigermaßen
zocken kann,filme schauen kann und wo die akku leistung
einigermaßen gut ist ;) würde mich sehr über eine antwort
freuen

Kategorie:
Gaming-Notebooks ab 17 Zoll

Testergebnis
Gaming-Notebooks ab 17 Zoll
ASUS G73JH-TY042V
sehr gut
Test vom 25.03.2010


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

3D-Leistung
Anwendungsleistung (Turbo-Modus)
Sehr leise und kühl
Lautsprechersound
Verarbeitung und Haptik
Displaykontrast
Kein eSATA, Firewire, Expresscard



Game Check:
Anno 1404: Venedig :

Battlefield: Bad Company 2:

Bioshock 2 :

Call of Duty: Modern Warfare 2:

CMR: DIRT 2 :

Far Cry 2 :

GTA IV:

Left 4 Dead 2:

Race Driver GRID:

World in Conflict:



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ASUS G73JH-TY042V im Preisvergleich

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ab 1399 €

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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
März 2010