Das Auge kauft mit.
Notebook-Käufer kaufen nicht nur nach der Konfigurationstabelle. Selbst wenn die technischen Daten die Bedürfnisse erfüllen, so ist der eigene Geschmack letztlich entscheidungsgebend.
Vor wenigen Wochen hatten wir das Asus
UL30A-QX050C in der Redaktion. Tolle Akkulaufzeit, gute Leistung, geringe Lautstärke und ein akzeptables Display. Die Redaktion war des Lobes voll, doch gegenüber der
Hochglanz-Optik blieben wir kritisch. Eine schwarz glänzende Oberfläche, welche die gesamte Arbeitsumgebung ziert, ist nicht Jedermanns Geschmack.
Fingerabdrücke blieben sehr stark
sichtbar.
Also haben wir uns die
silberne Version des UL30A in die Redaktion geholt. Diese läuft unter der Bezeichnung Asus UL30A-QX059C und kostet zirka 650 Euro. Einen Test mit anschließender Benotung führen wir nicht durch, da die Konfiguration fast exakt dem schwarzen Modell
UL30A-QX050C gleicht. Einziger Unterschied ist das
Bluetooth-Modul im silbernen 13.3-Zoller.
Für den vollständigen Test siehe den Testbericht zum
schwarzen Modell UL30A-QX050C. Dort findet ihr viele Fotos, Angaben zu Mobilität, Ergonomie, Leistung, Display sowie eine Benotung.
Datenblatt Asus UL30A-QX059C
CPU: Intel
Core 2 Duo SU7300 (1,3 GHz)
RAM: 4 GByte DDR3 (2/2 Riegel)
HDD:
320 GByte SATA Festplatte (5400 U/min)
LCD:
13,3-Zoll WXGA Glare-Display (
1366 x 768 Pixel)
GPU: Intel
GMA4500 HD
Netzwerk: Ethernet, WLAN,
Bluetooth
Ports: 3x USB,
HDMI, VGA, Audio In/Out, 5in1-Kartenleser
Gewicht:
1,8 kg
Akku: Li-Ion Akku (
5600mA)
Die
silberne Variante des Asus UL30A,
ohne Hochglanz-Oberflächen, gibt es
ab 649 Euro bei AMAZON
. (Asus UL30A-QX059C, 13.3-Zoll WXGA LED, Core2Duo SU7300, Intel GMA4500 MHD, 4GB, 320GB)
Das
Muster auf der Handballenauflage setzt Asus geschickt ein, um von Fingerabdrücken ab zu lenken. Die Flächen sind nämlich weiterhin in
Hochglanz lackiert, was weiterhin zu Fingerabdrücken führt. Diese sind lediglich zu 90 Prozent weniger sichtbar als beim schwarzen Untergrund.
Den
Rahmen der Anzeige belässt Asus in seinem glänzenden Look. Die bemängelten Reflektionen bleiben also bestehen. Der
Deckel besteht wie beim Schwestermodell aus gebürstetem Aluminium. Die matte Fläche sieht nicht nur gut aus, sondern zeigt kleine Kratzer auch weniger offensichtlich als das schwarze Modell.
Das Ablegen auf dem Deckel oder den ungeschützten Transport im Rucksack sollten Nutzer also lieber vermeiden. Das dünne
Aluminium-Cover ist
empfindlicher, also der matte, optische Eindruck vermuten lässt.