Das Subnotebook Inspiron 11z von Dell soll mit seiner schlanken Form, dem 11.6-Zoll Formfaktor und dem geringen Gewicht die mobilen Nutzer erfreuen.
Es handelt sich nicht um ein Netbook mit leistungsschwachem Intel Atom-Prozessor. Das Inspiron 11z ist mit einem CULV-Prozessor gerüstet, dem Intel Pentium SU4100 (1.3 GHz). Die ULV-Prozessoren sind so konzipiert, dass sie wenig Strom verbrauchen. Dies soll eine längere Akkulaufzeit ermöglichen.
Der 11,6-Zoller Acer Aspire 1810T-352G25N Timeline bietet eine gute Vergleichsmöglichkeit. Der 1810T hat ebenfalls einen CULV-Prozessor, den Intel Core 2 Solo SU3500. Die Laufzeit liegt bei sehr guten 5,5 Stunden. Kann das der 11.6-Zoller von Dell auch bieten?
Den Inspiron Mini 11z gibt es in unterschiedlichen Farben. Neben Rot, Rosa, Schwarz, Grau und Grün gibt es auch eine weiße Variante. In der Redaktion steht die weiße Inspiron-Version.
Der Deckel ist mit weißem Glanzlack überzogen. Der Nutzer erkennt auf dem Deckel Fingerabdrücke, allerdings fallen selbige bei einem hellen Deckel nicht so stark auf, wie bei einer dunklen Oberfläche. Zudem spiegelt der Deckel. Das restliche Notebook ist schwarz.
Der 9-Zellen Akku steht über und hebt dadurch das Notebook ein deutliches Stück an. Einige Nutzer halten dies für unbequem beim Tippen, andere wiederum finden es angenehm. Die Tester empfinden diese „Schräglage“ der Tastatur als angenehm während des Arbeitens.
Die Handballenauflage ist silbern. Fingerabdrücke sind darauf gut sichtbar. Das Touchpad ist silbrig-grau und leicht angeraut. Es hat keine sichtbaren Tasten, sondern zwei markierte Punkte. Diese reagieren wie die herkömmlichen Touchpad-Tasten.
Das restliche Chassis ist schwarz und matt. Die Tastatur ist ebenfalls schwarz gefärbt. Die Beschriftungen sind weiß und gut erkennbar. Wenn kein Akku im Notebook liegt, dann befindet sich zwischen dem Chassis und dem Deckel eine Art kleines Loch.
Verarbeitung
Die Verarbeitung des Inspiron Mini 11z ist OK, aber nicht überragend. Wir haben einige positive Punkte wie das Chassis und einige negative Punkte wie den Deckel entdeckt.
Das wohl größte Manko der Verarbeitung ist der Deckel. Bei leichtem Druck auf selbigen oder den Rahmen erscheinen sofort Abdrücke am Panel-Rand.
Wenn wir den Deckel verbiegen wollen, so bleibt er nicht standhaft sondern lässt sich ohne weiteres verformen. Wir nehmen jede Seite des Deckels in eine Hand und ziehen diese zusammen. Es entsteht ohne Anstrengung ein Bogen.
Positive Punkte beim Gehäuse: Wir schaffen es nicht, das Chassis mit zwei Händen zu verbiegen und es gibt auf Druck nicht nach. Auch die Tastatur ist des Lobes wert. Die Druckpunkte liegen gut. Die Tasten sind weder schwammig, noch gibt die Tastatur nach. Es gibt nichts zu bemängeln. Zudem halten die Tester das Eingabegerät für Vielschreiber geeignet.
Die Handballenauflage gibt auf Druck nach. Allerdings sehen die Tester das nicht als negativen Aspekt. Während des Arbeitens fällt das Nachgeben der Auflage kaum auf. Nur wenn der Nutzer direkt auf die rechte Seite des Chassis drückt, bemerkt er ein deutliches Nachgeben. Dies liegt aber nicht am Gehäuse, sondern an den beiden weichen Gummi-Füßen.
[QUOTE]ich hätte noch eine frage zum test des mini 11z, kann es sein, dass beim netzstecker wenn man das book am stromkabel aufläd, dass dieses nicht ganz in das notebook rein geht und sehr locker sitzt??[/QUOTE]
Das kam uns auch so vor, aber nicht ständig. Teilweise hat es auch gewirkt als würde das Kabel fest sitzen.
hallo,
ich hätte noch eine frage zum test des mini 11z, kann es sein, dass beim netzstecker wenn man das book am stromkabel aufläd, dass dieses nicht ganz in das notebook rein geht und sehr locker sitzt??
danke im voraus
danke für den Hinweis. Schreibfehler, es ist ein 6 Zellen Akku.
Die Laufzeiten mit dem kleinen Akku werden gerade erhoben,...
Hallo!
Da ich mich momentan sehr für preiswerte Subnotebooks mit dem CULV DualCore interessiere habe ich eine Frage zu dem Fazit:
Der Rechner kostet mit 3-Zellen-Akku 449 Euro. Im Test war aber der 6-Zellen-Akku für €50,- Aufpreis. Deshalb verstehe ich das Fazit im Vergleich zum Acer 1810TZ nicht, denn es gibt nur einen Preisvorteil wenn man (massiv?) Akkulaufzeit...
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Dell Inspiron 11z
"Aktuelle Note: befriedigend"
Die aktuelle Note des Dell Inspiron 11z wurde am 19.06.2013 errechnet.
Der Gamecheck zeigt schnell und einfach, welche Spiele auf dem Notebook getestet wurden. Flüssig spielbar bedeutet ab einer durchschnittlichen Framerate von mindestens 25 FPS.
Grün: Das Spiel ist in der vom Notebook maximal unterstützten Displayauflösung mit maximalen Details flüssig spielbar.
Gelb: Das Spiel läuft mit reduzierten Grafikeinstellungen, bspw. mit einer geringeren Auflösung und/oder niedrigeren Details
Rot: Das Spiel ist auch in geringen Auflösungen und/oder niedrigen Details nicht flüssig spielbar.