Günstige Office-Notebooks sind gern gesehene Gäste in der Redaktion des notebookjournals. Gamer- und Multimedia-Laptops mögen zwar technisch (und optisch) interessanter sein. Die Mehrheit der Notebook-Nutzer in diesem Lande besitzt jedoch einfache 15- oder 17-Zoll Office-Geräte, um mit den essentiellen Anforderungen des digitalen Lebens klar zu kommen.
HPs Compaq 615 Reihe ist richtet sich an genau diese Zielgruppe. Auf den ersten Blick möchte man meinen, die Office-Zielgruppe ist
anspruchslos und kauft jedes Notebook. Hauptsache es kostet nicht viel. Dem ist aber nicht so, was die Zugriffe auf unsere Tests dieser Geräteklasse belegen. Auch der
Office-Nutzer will informiert sein.
Das
HP 615 Compaq (
Variante VC263EA) sticht unter der Vielzahl der HP 615 Konfigurationen (300 bis 500 Euro) heraus, weil es ein
mattes TFT Panel besitzt. Dieses so genannte Anti-Glare TFT ist attraktiv, weil Reflexionen heller Hintergründe auf ein Minimum reduziert werden.
Test-Update
Weil wir die vorliegende Konfiguration mit
AMD Athlon X2 QL-64 und
ATI Radeon HD 3200 (Chipsatz-GPU) bereits im Test hatten, behandeln wir das vorliegende HP 615 Compaq (VC263EA) als
Test-Update.
Die bedeutet, wir berechnen eine Note, beschreiben aber nur das
Display (matt, Helligkeit, Kontrast), die
Akkulaufzeit (Änderungen unter Windows 7) und die Anwendungsleistung (
Windows 7 Home Premium, 320 GByte Festplatte). Weitere Unterschiede zum vorher getesteten HP Compaq 615 (
Variante NX558EA) existieren nicht.
Wer mehr zu Optik, Verarbeitung, Anschlüssen und Ergonomie wissen möchte, der sehe sich bitte den Test des HP Compaq 615 NX558EA (27.10.2009) an.
Link: HP Compaq 615 NX558EA
Datenblatt HP 615 Compaq (VC263EA)
- Prozessor: AMD Athlon X2 QL-64, 2.1 GHz
- Grafik: ATI Radeon HD 3200, im Chipsatz integriert
- Anzeige: 15.6-Zoll, 1366 x 768, 720p,
entspiegelt
- Arbeitsspeicher: 4 GByte RAM DDR2, 2 x 2048 MByte
- Festplatte: 320 GByte, Hitachi
- Anschlüsse: WLAN b/g, Bluetooth
- Akku: 4.300 mAh
- Betriebssystem: Free Dos, Test unter Windows 7 Home Premium 32bit
- Preis:
419 Euro notebooksbilliger;
406 Euro bei Amazon
Link: Alle Details im Datenblatt zum Aspire 5738DG
Die matte Anzeige erfreut Nutzer, die gern auf der Terrasse ihre E-Mails checken. Anders als bei nicht entspiegelten Anzeigen (sog. Glare-Type) entstehen deutlich weniger bis gar keine Reflexionen auf dem Panel. Eine sehr gute Eigenschaft für die Ergonomie am Arbeitsplatz.

Bild: Notebookjournal/MM
HP 615 Compaq VC263EA: Horizontal sind die Blickwinkel recht gut, vertikal
dunkelt die Anzeige sehr schnell ab.
Folgendes Bild zeigt das
Schwestermodell mit NICHT entspiegelter Anzeige.
Das entspiegelte
15,6-Zoll WXGA-Display schafft eine maximale Auflösung von
1366 x 768 Pixeln. Die Anzeige erreicht eine durchschnittliche
Leuchtstärke von
237 cd/m². Ein sehr guter Wert für ein günstiges Office-Notebook. Damit kann das Panel auch dem hellen Sonnenlicht viel entgegen setzen. Die
Kontraste sind jedoch
gering, 179:1 bei höchster Helligkeit.
durchschnittl. Luminanz [cd/m²]Helligkeit der Anzeige
Kategorie:
Office-Notebooks
Bei der Farb- und Kontraststabilität gibt es nichts zu meckern. Verfälschungen bei
horizontalen Seitenblicken sind sehr gering und bleiben über einen weiten Bereich stabil. Schaut man schräg von Oben oder Unten auf das Display, kippen die Kontraste aber recht schnell.
Ein schön helles Display (237 cd/m² im Durchschnitt) und eine matte, reflexionsarme Anzeige. Gute Voraussetzungen für ein mobiles Gerät.
Leider spielt die
Akkulaufzeit bei dem Projekt überhaupt nicht mit. Wir messen mit dem Tool BatteryEater im Classic-Mode
62 Minuten. Im Test unter Idle-Bedingungen (Notebook ohne Aktivität, maximales Energiesparen) hält das Testgerät 105 Minuten fern der Steckdose durch. Die
reale Laufzeit beim Surfen, Chatten und YouTube-Schauen wird bei
zirka 85 Minuten liegen. Das ist zu wenig. Die geringe Laufzeit reicht höchstens für einen kurzen DVD-Film.
Akkulaufzeit unter Last [Minuten]BatteryEater Classic Mode
Kategorie:
Office-Notebooks