Im HP 615 Testgerät arbeitet ein AMD Athlon X2 QL-64 Prozessor mit 2.1 GHz. Der Zweikern-Prozessor ist für die Preisklasse von um die 400 Euro eine zufriedenstellende Ausstattung. Schließlich tummeln sich im Einstiegssegment durchaus Notebooks mit AMD Sempron- oder Intel Celeron-Einkernprozessoren.
Die erlebte Geschwindigkeit am HP 615 können wir als gut beschreiben. Installationen liefen sehr schnell. Programme hakten auch bei gleichzeitiger Ausführung nicht.
Performance Test (Pass Mark Rating) [Punkte] Leistung des Systems Kategorie: Office
Die Leistung des Systems, welche wir mit dem PassMark Performance-Test 7.0 messen, liegt bei 522 Punkten. Ein anständiger Wert für ein Notebook dieser Preisklasse. Die Festplatte trägt ihren Teil zu der guten erlebten Anwendungsgeschwindigkeit bei, sie liest mit 58 MByte/s (Sequential Read). Dies ist kein Top-Wert in der Office-Kategorie, aber eine solide Basis. Das Lesen ist leider deutlich langsamer: 48.5 MByte/s.
Die 320 GB große Hitachi-Festplatte (HTS543232L9A300) bietet Platz für Daten und Anwendungen. Da heutzutage fast standardmäßig 320 oder gar 500 GByte Festplatten verbaut werden, ist die Festplatte zeitgemäß.
Der Lüfter ist und bleibt wie im vorherigen Testgerät ständig aktiv und deutlich hörbar. Nach dem Einschalten dreht der Lüfter für etwas über 10 Sekunden auf höchster Stufe. Dann verstummt er komplett. Allerdings nur, bis das Notebook seine Betriebstemperatur erreicht hat. Dann bleibt der Lüfter, egal ob der Prozessor Arbeit hat oder nicht, ständig deutlich hörbar. Wir messen 31 dB(A).
Office Betrieb (Browser & Word) [Watt] Stromverbrauch ab Steckdose ohne Akkuladung Kategorie: Office
Wir haben für den Test ein Windows 7 Home Premium 32bit installiert. Zum Einsatz kam eine Kauf-Version mit echtem Boot-Datenträger, also kein Release-Candidate oder vergleichbares.
Die Geräte (Grafikkarte, Netzwerkkarte, Bluetooth-Modul, Touchpad) wurden anstandslos und automatisch erkannt. Lediglich die Fn-Tasten für die Bildschirmhelligkeit versagten. Die übrigen Funktionstasten (Lautstärke, Schlafmodus, Bildschirmumschaltung) funktionierten jedoch ohne Tadel. Die Helligkeit kann der Nutzer bei Windows 7 in den Energieoptionen stufenlos regeln. Den Windows 7 Test hat das HP 615 mit Bravour bestanden.
Eine Verbesserung gegenüber dem Testgerät mit Windows Vista (HP Compaq 615 NX558EA) konnten wir feststellen: Die 3D-Leistung stieg deutlich an.
Während das HP Compaq 615 NX558EA mit 25.848 Aquamark03 Punkten und 1.223 3DMarks06 auskam, so sind es jetzt 31.297 bzw. 1.526 Punkte bzw. 3DMarks06. Dieser Anstieg der 3D-Leistung nützt dem HP 615 mit seiner im Chipsatz integrierten ATI Radeon HD 3200 jedoch gar nichts. Die GPU ist für aktuelle oder auch ein bis zwei Jahre alte Spiele deutlich zu schwach.
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
HP Compaq 615 VC263EA
"Aktuelle Note: ausreichend"
Die aktuelle Note des HP Compaq 615 VC263EA wurde am 26.05.2013 errechnet.