Vor kurzen noch auf der IFA gesehen, heute schon in der Notebookjournal-Redaktion. Samsungs X520 Aura SU2700 Addi ist ein leichter und dünner
15,6-Zoller, der mit Intels Energiespar-Prozessor Pentium SU2700 ausgerüstet ist.
Dieser Prozessor bietet im Vergleich zu den meisten Office-Notebooks wenig Leistung. Dafür will das X520 mit geringem Gewicht, einem
schmalen Formfaktor und einer hohen Laufzeit punkten. Wird das Slim-Notebook ein neues Laufzeit-Wunder der Office-Notebooks?
Anmerkung: Wir sortieren das Samsung X520 Aura SU2700 Addi in der Kategorie
Office-Notebooks ein. Der eingesetzte ULV-Prozessor Pentium SU2700 steht zwar typischerweise für ein Subnotebook, doch die Gehäuseabmessungen von 381.9 x 256 x 32.4 Millimetern sind einfach viel zu groß, um noch als Subnotebook gelten zu dürfen. Da hilft auch die Einhaltung der Subnotebook-Gewichtsgrenze (2,0 Kilogramm) mit 1,86 Kilogramm nicht.
Das ähnlich große Konkurrenzmodell von Acer, das
Aspire 5810T-354G32MN Timeline (15,6-Zoll, Core 2 Solo SU3500 1.40GHz, DVD-Laufwerk), hatten wir ebenso zu den Office-Notebooks gesteckt.
Datenblatt Samsung X520 Aura SU2700 Addi
- Prozessor: Intel Core 2 Solo SU2700 1,3 GHz
- Grafik: Intel Graphics Media Accelerator X4500HD
- Anzeige: 15.6-Zoll, WXGA 1366 x 768, 720p, nicht entspiegelt
- Arbeitsspeicher: 4 GByte RAM
- Festplatte: 320 GByte
- Anschlüsse: HDMI, VGA, 2 x USB, Audio, Ethernet, WLAN b/g/n, Bluetooth
- Laufzeit: 4 bis 5 Stunden (6-Zellen - 5.900 mAh)
- Betriebssystem: Vista Home Premium 32 Bit
- Preis:
ab 650 Euro;
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Link: Alle Details im Datenblatt zum Samsung X520 Aura SU2700 Addi
Beim Design greift Samsung zu unkonventionellen Mitteln. Der Rand rechts und links der Tastatur steigt deutlich an. In die entstehende
Mulde legt sich der geschlossene Deckel.
Diese Struktur verhindert einerseits, dass kleine Gegenstände zwischen Tastenfeld und Bildschirmpanel rutschen. Andererseits sorgt sie dafür, dass die Hände, wenn sie auf der breiten Auflage liegen, nicht nach links oder rechts abgleiten. Im Verbund mit der sehr großen Tastatur inklusive Ziffernblock ergibt das eine angenehme Handhabung.
Der positive optische Eindruck wird durch die die schwache
Stabilität des Gehäuses revidiert. Das Chassis können wir leicht und ohne Kraftanstrengung verwinden. Die Handballenauflage gibt mittig auf Höhe des Touchpads deutlich nach. Fassen wir das Chassis bei geöffnetem Notebook an der linken oder rechten Ecke an und heben das Notebook, so biegt sich die Ecke durch das Gewicht deutlich.
Die
Bodenplatte können die Tester an vielen Stellen mit dem Finger eindrücken. Es wird deutlich, dass Samsung hier auf ein leichtes aber
biegsames Kunststoffmaterial zurückgegriffen hat. Wer sein X520 vor allem auf dem Schreibtisch zu stehen hat, den wird die schwache Verarbeitung kaum stören. Mobile Nutzer mit Freude an großen Displays werden sich aber darüber ärgern, denn der Name Samsung sollte für Qualität stehen.