In fast allen Segmenten des Notebook-Marktes herrscht ein harter Preiswettbewerb: Händler und Hersteller kalkulieren knapp und müssen sich mit zumeist äußerst geringen Gewinnmargen über Wasser halten. Nicht ganz so hart wird dieser Wettbewerb im Bereich der mobilen Workstations geführt.
Wer als Grafiker, Architekt oder Ingenieur auf eine erweiterte OpenGL-Unterstützung und zertifizierte Treiber für 3D Studio Max, SolidWorks & Co. angewiesen ist, darf meist tief in die Tasche greifen: 1500,- Euro für eine mobile Arbeitshilfe gelten da schnell als Schnäppchen. Das ThinkPad NH3D8GE siedelt sich mit stolzen 2.497,81 Euro (UVP) im oberen Bereich der Preisskala an – zu Recht?
Ausstattung:
- Intel Core-2-Duo T9300 (2,5 GHz)
- 2 GByte DDR2-RAM
- nVidia Quadro FX 570M (256 MByte)
- 160 GByte Festplatte
- 15,4-Zoll WUXGA-Display (1920x1200)
- Windows Vista Ultimate
Von Kopf bis Fuß auf Arbeit eingestellt
Das NH3D8GE präsentiert sich als Profigerät durch und durch:
Neben typischen Details (welche sich auch in günstigeren Geräten finden) wie dem Fingerprint-Reader, der Dockingschnittstelle, dem Festplattenschutz, den detaillierten Optionen zur Systemwiederherstellung sowie der dreijährigen Basisgarantie glänzt das NH3D8GE auch durch die „Centrino Pro“–Plattfrom und den damit verbundenen erweiterten Optionen zur Fernwartung ("Intel Active Management Technology").
Und nicht zuletzt die die Unterstützung für Windows XP dürfte viele Firmenkunden ansprechen, welche den Umstieg auf Vista noch nicht in Angriff genommen haben. Wundern mussten wir uns allerdings über den verbauten VGA-Ausgang - angesichts des Einsatzzwecks und der bereits existierenden Displayauflösung wäre ein digitaler Ausgang wesentlich sinnvoller gewesen.
Licht und Schatten bei der Verarbeitung
Nicht zu unrecht gelten die ThinkPads als die mit am Besten verarbeiteten Notebooks auf dem Markt, und auch unser Testgerät kann hier punkten:
Ober- und Unterschale geben sich verwindungssteif, der Displaydeckel schließt fest und bündig mit dem Gehäuse ab, und die Eingabegeräte sind nach wie vor eine Klasse für sich.
Ein dickes Minus gibt es aber für die Verkleidung über dem optischen Laufwerk: Diese besteht nur aus äußerst dünnem Material, und dürfte größeren Belastungen somit kaum standhalten. Eigentlich hatte ich gedacht, diese schon seit dem T40 bekannte „Kinderkrankheit“ wäre mit dem Erscheinen der R60 und T60-Serien endgültig auskuriert – doch siehe da, sie bricht wieder aus. Ebenfalls verbesserungswürdig ist die Handballenauflage, welche schon bei mittlerem Druck spürbar nachgibt.
Nach wie vor herausragend aber sind die Displayscharniere: Selbst starkes Rütteln am Gehäuse vermag das Display nicht von seiner Position abzubringen – ein störungsfreies Arbeiten in bewegten Umgebungen (z.B. im Zug) wird so erleichtert.
Hallo taco,
es handelt sich um den im Text erwähnten Wert von 715,9. Habe gerade die Tabelle noch einmal angepasst, nun stimmts auch mit der Balkenlänge. :D
frage zum passmarktest: welche angabe ist richtig? die im text mit ca. 716 punkten oder die aus der graphik mit knapp 900 punkten??? ich bitte da um richtigstellung
danke,
mfg, taco
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Thinkpad T61p NH3D8GE
"Aktuelle Note: befriedigend"
Die aktuelle Note des Thinkpad T61p NH3D8GE wurde am 20.05.2013 errechnet.