Toshibas Netbook kommt zu einer Zeit, in der bereits alle maßgeblichen Notebook-Anbieter einen Mini auf dem Markt haben. Samsung NC10, ASUS Eee PC 1000H oder Fujitsu Siemens AMILO Mini Ui 3520 – so heißen die ersten Plätze der Notebookjournal
Top10 Mini-Notebooks & Netbooks.
Mit einer
120 GByte Festplatte bestückt und im
8,9-Zoll Format kommt das NB100-10Y XP daher. Toshibas Windows XP Variante, die auch Bluetooth besitzt, hat eine günstige 330 Euro Linux Schwester. Den Test des Toshiba
NB100-11R Linux findet ihr schon bald auf notebookjournal.de.
Ausstattung Toshiba NB100-10Y XP:
- Intel Atom
N270 (1,6 GHz)
- 1 GByte DDR2-RAM
- Intel GMA 950 Grafik
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120 GByte Festplatte (5400 rpm)
- 8,9-Zoll Display (WSVGA – 1024x600; nicht entspiegelt)
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WLAN b/g, VGA, 3 x USB, Bluetooth
- Windows XP Home
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Preis: 400 Euro
Optisch gehört das Toshiba NB100-10Y XP zu den
nüchternsten Netbook-Kollegen, die wir in der Redaktion hatten. Wenn es nicht ein Consumer-Netbook wäre, so könnte man einen dezenten Business-Mini vermuten. Nach dem Aufklappen starrt der Nutzer in ein Plastik-Antlitz. TFT und Keyboard-Umrahmung wirken durch die matte Kunststoffbeschichtung schlicht – aber nicht billig.
Der TFT-Deckel wurde in Hochglanz lackiert. Das zieht Fingerabdrücke an, doch der silberne Untergrund verringert deren Sichtbarkeit. Der Deckel sitzt sehr fest am Chassis, die
Scharniere machen einen robusten Eindruck. Leider etwas zu robust, der Deckel lässt sich nur mit zwei Händen und deutlichen Aufwand öffnen. Die Scharniereinhängung ist sehr starr mit dem Gehäuse verbunden.
Unschön: jede Bewegung am Deckel lässt am oberen Rand der Anzeige
Druckpunkte erscheinen. Hier sitzt das Anzeige-Panel wohl etwas zu fest in seinem Rahmen.
Der rückseitig
abstehende 6-Zellen Akku entstellt das Toshiba NB100-10Y XP leicht. Zum Glück kann der Akku im Desktop-Betrieb entnommen werden – ohne dass die Standfüße fehlen.
Das Gehäuse insgesamt hinterlässt einen wertigen Eindruck. Die Handballenauflage sitzt fest, die Tastatur gibt jedoch nach. Leider lässt sich die
Unterseite an einigen Stellen deutlich eindrücken, woran das vglw. weiche Plast-Material Schuld ist.
Für einen gelungenen Kontrast sorgt die
matt silberne Umrahmung des Chassis. An der Frontseite unterhalb des Touchpads sind die Status LEDs eingebettet.