Toshiba stößt mit einem Mini-Notebook auf den europäischen Markt vor, das im Großen und Ganzen nicht über den
Durchschnitt hinauskommt. Technisch haben wir es mit einem typischen Intel Atom System zu tun, das entsprechende Leistungswerte abliefert.
Weder bei den Anschlüssen noch bei der Anzeige leisten sich die Japaner Highlights. Die Anschlüsse hören nach USB, VGA, LAN und Audio auf. Die Anzeige der
Presample-Geräte war lediglich durchschnittlich hell (maximal 220 cd/m²) und bot nur geringe Kontraste (1:180). Weiterhin müssen NB200-User mit
Reflektionen auf dem Schirm leben – die 10.1-Zoll Anzeige ist
nicht entspiegelt.
Lobenswerter sind dagegen die
Eingabegeräte und die Allgemeine Verarbeitung. Die Tasten im Isolation Look (nicht beim Cosmic Black Modell) bedienen sich ordentlich – auch wenn die fast rechteckigen Tasten ein eigenartiges Format haben. Das
Touchpad – bisweilen bei Mini-Notebooks zu einer winzigen Fläche vernachlässigt – ist sehr groß und bedient sich angenehm.

Bild: Notebookjournal/SJ
Die schwarze Version des NB200 besitzt eine andere Tastatur als die übrigen
Modelle; Der Deckel hat keine "3D-Struktur".
Das
Gehäuse und der Deckel der schwarzen Version sitzen fest und lassen sich nur an wenigen Stellen eindrücken. Die silberne Gehäuse-Variante knarzte deutlich. Jedoch handelte es sich hierbei um Vorseriengeräte.
Die
Optik bleibt einer der wenigen Punkte, die aus der Masse der Minis für den 10.1-Zoller sprechen. Die Oberfläche des Deckels ist griffig und matt (3D-Textur).
Dadurch sticht das NB200 aus der Masse der glatten und zum Teil spiegelnden Oberflächen heraus.
3D-Textur gilt jedoch nicht für das schwarze NB200 in Cosmic Black. Dieses führt auf dem Deckel ein Imprint Finish unterhalb einer Klavierlack Oberfläche. Fingerabdrücke sind hier ebenso angesagt wie erste Kratzer.
Weiterer Pluspunkt ist der Datenschutz durch einen
3D-Sensor in der Festplatte. Beim Herunterfallen soll das die Festplatte retten – selbst wenn das Notebook zerbricht.
Ein echtes Fazit können die Tester von Notebookjournal.de erst nach Sichtung eines
Seriengerätes ziehen. Vor allem beim Display könnten durchaus Überraschungen auf uns warten. Um unter den besten zehn Netbooks einen Platz zu haben, müsste die Qualität der Anzeige ebenso stimmen wie die Laufzeit und die Verarbeitung.
Die Tester freuen sich auf jeden Fall auf ein erstes Seriengerät in der Redaktion. Das NB200 soll ab Mai/Juni im Deutschland zu kaufen sein.