Das Zwillingsmodell
NB100-10Y, ausgestattet mit Windows XP, konnte unseren Netbook-Testparkour bereits mit der Gesamtnote
„Gut“ absolvieren. In unserer
Top10 der Netbooks liegt es damit auf Platz 7. Gegen die Netbookgurus a la
Samsung NC10 oder
ASUS Eee PC 1000H war es chancenlos.
In diesem Testupdate wollen wir klären, was die
Linux-Variante von Toshibas Netbook drauf hat. Auf Verarbeitung, Eingaben und Design werden wir daher nicht mehr eingehen. Beide Modelle sind bis auf die
unterschiedliche Deckelfarbe identisch.
Ausstattung Toshiba NB100-10Y XP:
- Intel Atom N270 (1,6 GHz)
-
1 GByte DDR2-RAM
- Intel GMA 950 Grafik
-
120 GByte Festplatte (5400 rpm)
- 8,9-Zoll Display (WSVGA – 1024x600; nicht entspiegelt)
- WLAN b/g, VGA, 3 x USB,
Bluetooth
-
Windows XP Home
- Preis:
400 Euro
Zum Test der XP-Version
Ausstattung Toshiba NB100-11R Linux:
- Intel Atom N270 (1,6 GHz)
-
512 MByte DDR2-RAM
- Intel GMA 950 Grafik
-
80 GByte Festplatte (5400 rpm)
- 8,9-Zoll Display (WSVGA – 1024x600; nicht entspiegelt)
- WLAN b/g, VGA, 3 x USB,
-
Ubuntu 8.04
- Preis:
333 Euro
Detaillierte Ausstattung im
Datenblatt
Informationen zum Toshiba NB100
Optisch ein Business-Mini
Eingaben und Anschlüsse
Ergonomie
Intels
Atom N270 Prozessor mit 1,6 GHz wird ohne Probleme mit Windows XP fertig. Da sollte Ubuntu 8.04 ein Leichtes sein. Und das ist es. Nie haben User das Gefühl Toshibas Netbook sei
überfordert. Die Arbeitsgeschwindigkeit ist ohne Tadel und auch der geringe Arbeitsspeicher von lediglich
512 MByte macht sich
nicht negativ bemerkbar.
Das Ubuntu Betriebssystem wurde von Toshiba etwas
umgestaltet. Nutzer haben aber jederzeit die Möglichkeit, auf die Standardoberfläche zu wechseln.
Allerdings werden Interessenten das kaum in Anspruch nehmen, da Toshiba die wichtigsten Anwendungen und Einstellungsmöglichkeiten
übersichtlich in einem Hauptfenster angeordnet hat. Auch ungeübte Linuxuser werden nach
kurzer Eingewöhnungszeit keine Probleme mit der Bedienung haben.
Für Officearbeiten ist
OpenOffice an Bord und per
F-Spot können Fotos verwaltet werden.
Nicht überzeugen konnte der vorinstallierte Videoplayer. Selbst nach Installation verschiedenster Codecs wurde das Abspielen von Videodateien mit einer
Fehlermeldung quittiert.
User sollten als erste Maßnahme über die Systemverwaltung / Hinzufügen-Entfernen den
VLC-Player installieren. Ist das NB100-11R per LAN oder WLAN mit dem Internet verbunden kann dieser automatisch hinzugefügt werden. Mit dem VLC-Player funktioniert die Wiedergabe problemlos.
Bilder und Videos können auf einer
80 GByte Festplatte gespeichert werden. Die stammt wie das Netbook selber aus dem Hause Toshiba (Typ: MK8052GSX). Bei regem Datenverkehr macht sie mit einem
deutlichen Klackern auf sich aufmerksam.