TEST
Toshiba Portege R400
Zebra-Notebook mit Active Notification

Active Notification: Das gewisse Extra Bei Klapp-Handys ist es schon länger gang und gäbe, bei Notebooks hat es eher Seltenheitswert: ein zweites Display für bestimmte Zusatzinformationen. Toshibas Convertible Portégé R400 (Model PPR40E-00G00NGR) zieht nach und zeigt auf einem einzeiligen grafischen OLED-Display den Eingang neuer E-Mails an, inklusive Betreff. Der Clou: die "Active Notification" auf dem "Toshiba Edge Display" funktioniert auch, wenn Windows schläft (Suspend to RAM).
Dahinter steckt ein internes UMTS-Modem, das auch bei schlafendem Windows die Verbindung hält und über einen Push-Mailservice von neuen E-Mails erfährt. Je nach Einstellungen werden nur die Betreffzeilen fürs Display geladen (No-Wake-Modus) oder Windows wird aufgeweckt, um die E-Mails komplett herunter zu laden (Push-Modus, nach dem Abrufen der Mails wird Windows selbstverständlich wieder schlafen gelegt). Wer auch LAN und WLAN-Hotspots nutzen will, kann das nur im Poll-Modus. Hier wacht Windows zeitgesteuert in regelmäßigen Intervallen auf, um E-Mails abzurufen und dann im Edge Display anzuzeigen.
Funktionieren tut das Ganze laut Toshiba nur mit einem Microsoft Exchange-Server. Außerdem muss das Notebook in einer Active-Directory-Domäne sein. Push-Mail, Exchange, Active Directory - ganz klar, dieses Notebook ist nicht für Privatanwender gedacht.
Die ungewisse Zuverlässigkeit Unsere Versuche mit der Active Notification waren etwas durchwachsen. Grundsätzlich funktioniert es. Der Eingang von E-Mails wurde über die 3G-Verbindung des UMTS-Modems gemeldet und auch bei schlafendem Windows auf dem Zusatz-Display angezeigt. Enttäuscht waren wir von der Zuverlässigkeit. Manchmal funktionierte die Notification trotz vorhandener 3G-Verbindung allerdings nicht, ohne dass die Gründe offensichtlich waren. In der Ereignisanzeige von Windows gab es keine Meldungen dazu. Auch separate Logfiles der Anwendungen konnten wir nicht finden.
Die Active Notification ist also kein zuverlässiger Selbstläufer. Toshiba weißt selber im Beipackzettel darauf hin, dass bei Problemen mit 3G-Verbindungen Windows gestartet werden muss, um die Active Notification wieder zu aktivieren. Auf Toshibas Support-Seiten haben wir keine aktualisierte Software oder neue Treiber gefunden. Wissensdatenbank und Support-Forum spucken keine verwertbaren Einträge zum Stichwort "Active Notification" aus.
Ob die Active Notification tatsächlich die "Killer-Applikation" ist, muss jeder für sich entscheiden. Zum Lesen der E-Mails muss man auf jeden Fall das Notebook anwerfen, ebenso zum Löschen. Die Outlook-Synchronisation kann man auch bei laufendem Notebook schnell erledigen, dafür muss die Active Notification im Push-Modus nicht extra Windows aufwecken. Eine reine Eingangs-Benachrichtigung per SMS oder Push-Mail auf PDAs wie den Blackberry ist im Allgemeinen zuverlässiger, auch wenn die 3G-Verbindung mal unterbrochen war.
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Kategorie: Tablets & Convertibles
Tablets & Convertibles
Toshiba Portege R400
gut
Ausstattung
Display
Ergonomie
Leistung
Mobilität
Verarbeitung
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Toshiba Portege R400
"Aktuelle Note: befriedigend"
Die aktuelle Note des Toshiba Portege R400 wurde am 24.05.2012 errechnet.
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