Das Toshiba Satellite M50-105 wandelt in der Klasse der Office-Notebooks auf den Pfaden der günstigen, aber kompakten und leichtgewichtigen Geräte mit 14-zölligen Widescreen-Display. Mit nur rund 2,3 Kilogramm Lebendgewicht
belastet das Satellite M50-105 die Notebooktasche erfreulich wenig, die Plastikleichtbauweise geht aber deutlich zu Lasten der Stabilität. Besonders störend: Die Tastatur lässt sich spürbar durchbiegen und scheppert im Bereich der Cursor-Tasten gewaltig, punktet aber mit einem haptisch kommoden Schreibgefühl.
Bei der Leistung präsentiert das Toshiba Satellite M50-105 für ein Office-Notebook passable Testergebnisse. Sie könnten noch besser sein, wenn Toshiba keinen langsamen DDR-333-Arbeitsspeicher verbauen würde. Mit einer Akkulaufzeit von knapp 2 Stunden 42 Minuten prädestiniert sich das Satellite M50-105 nicht unbedingt für längere mobile Einsätze, die Fahrt zum nächsten Kundentermin sollte sich damit aber problemlos überbrücken lassen. Und sowohl bei der Geräusch- als auch bei der Temperaturentwicklung hält sich das Toshiba Satellite M50-105 angenehm zurück – sehr schön.
Die Highlights im Ausstattungsbereich sind eine flotte 80-GByte-Festplatte und ein DL-DVD-Brenner mit 8fach-Speed sowie eine Bluetooth-Schnittstelle. Das 14-zöllige
WXGA-Display wird durch eine schlechte Helligkeitsverteilung und eine hohe vertikale und horizontale Blickwinkelabhängigkeit charakterisiert, spiegelt aber kaum und bietet eine neutrale Bildwiedergabe. Leider schlägt die Hintergrundbeleuchtung bei sehr dunklen Bildhintergründen deutlich durch. Hat der Anwender einen individuell günstigen Betrachtungswinkel gefunden, reicht das Display aber durchaus für übliche Bürojobs aus.
Insgesamt eignet sich das für unter 1000 Euro angebotene Toshiba-Notebook auf Grund seiner adäquaten Leistung und hohen Laufruhe vor allem für den klassischen Büroalltag.