Das Toshiba Satellite M60-139 bringt mit einem kupferfarbenen Deckel gewagt Farbe in die Klasse der
17-zölligen Multimedia-Notebooks. Punkten kann das Satellite M60-139 durch ein sauber verarbeitetes und für die gewaltigen Abmessungen recht stabiles Kunststoffchassis und durchwegs flotte Kernkomponenten. Das vornehmlich über die Elektronikketten Mediamarkt und Saturn erhältliche Toshiba Satellite M60-139 integriert einen flinken Intel Pentium M 740 mit einer Taktfrequenz von 1,73 GHz, schnellen DDRII-533-Speicher (PC-4300) und eine 80-GByte-Festplatte von Hitachi, die den Datenpaketen gehörig Beine macht. Eine Mobility Radeon X700 von ATI mit 128 MByte eigenem Videospeicher bietet genug Leistungsreserven, um auch aktuelle Spiele mit einer Auflösung von bis zu 1.440 x 900 Bildpunkten akzeptabel spielen zu können.
Die 103-Tasten-Tastatur des Toshiba Satellite M60-139 überrascht Vielschreiber mit einem integrierten Nummernblock und einem gefälligen Druckpunkt. Weniger überzeugen kann die Tastatur hingegen bei der mechanischen Stabilität, der Geräuschentwicklung und dem Gesamtlayout der Haupttasten. Das Touchpad übt sich mit einer nutzbaren Navigierfläche von 6,1 x 4,5 Zentimetern für ein solch voluminöses 17-Zoll-Notebook in Bescheidenheit, arbeitet aber dafür schön präzise. Die Touchpadtasten arbeiten sehr leise und sind zwar optisch elegant in eine Zierleiste integriert, bleiben vom Bedienungskomfort her aber suboptimal.
Deutliche Abstriche muss der Anwender beim gewaltigen 17-zölligen
TruBrite-Display des Toshiba Satellite M60-139 hinnehmen. Das Display spiegelt ergonomisch bedenklich stark, bietet eine nur unterdurchschnittliche
Grundhelligkeit und weist eine ausgeprägte Blickwinkelabhängigkeit auf. Die Farbwiedergabe und Farbneutralität fallen hingegen durchwegs positiv aus. Bei der Ausstattung fallen der
Express Media Player, mit dem man CDs und DVDs auch ohne Starten des Betriebssystemes abspielen kann, und der zusätzliche und zukunftssichere
ExpressCard-Slot positiv aus dem Rahmen. Auf andere Ausstattungsdetails wie einen TV-Tuner, eine Fernbedienung oder einen DVI-Anschluss muss der Anwender aber trotz des derzeitigen Preises von rund 1.500 Euro verzichten. Und für ein 17-zölliges Multimedianotebook sind lediglich drei (!) USB-2.0-Ports einfach zu wenig...