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TEST Toshiba Satellite Pro U200
Subnotebook der gehobenen Klasse
von Daniel Wodniczak am Fr, 29.09.2006



Tolles Notebook, klasse Display
Mit etwas weniger als 1,9 Kg ist das Toshiba Satellite U200 ein echtes Fliegengewicht für den mobilen Einsatz. Dank seiner geringen Abmessungen von nur 29,9 x 22,5 x 3,4 cm (B x T x H) ist das Subnotebook der ideale Begleiter in allen Lebenslagen. Sein ansprechend klassisches Design in Schwarz und Silber machen ihn zum attraktiven Blickfang.


Bild: Notebookjournal
Brillant: Das Display
Nach dem Einschalten konnten wir uns direkt an dem gestochen scharfen Bild des TruBrite-WXGA-TFT-Bildschirms erfreuen. Die 1280 x 800 Pixel auf der 12,1 Zoll Diagonale erfüllen ihren Job hervorragend und sorgen für augenschonendes Arbeiten auch nach längerer Zeit. Das ändert sich selbst nach dem Herunterregeln der Helligkeit erfreulich wenig. Die einzige Einschränkung des positiven Bildes ist der Winkel zwischen Monitor und Tastatur, der mit nur 135 Grad einen Tick zu klein ausfällt. Eine ergonomische Arbeitsposition lässt sich so für Menschen jenseits der 1,80 Meter nur schwer finden.

Durchschnittliche Grafik für Unterwegs
Die notwendigen Grafikdaten werden von einem Intel-945GM-Express-Grafikchip geliefert. Er verfügt über bis zu 128 MByte RAM, die er vom knapp bemessenen 512 MByte großen DDR2 Arbeitsspeicher abzwackt. Für den vorgesehenen Einsatz als mobiler Office-Rechner ist diese Konfiguration jedoch mehr als ausreichend. Zumal mit T2400 Core Duo Prozessor von Intel (1,83 GHz Taktfrequenz) eine flotte CPU am Start ist.


Bild: Notebookjournal
Schwarz und Silber - elegantes Design
Hinsichtlich der Massenspeicher zeigt sich das U200 von der besten Seite. Die 80 GByte große Festplatte kommt aus eigenem Hause und ist flüsterleise. Auch hier unterstreicht Toshiba seine Kompetenz im mobilen Bereich. Denn Dank des Schutzmechanismus wird der Schreib-/Lesekopf der Festplatte bei der kleinsten Erschütterung angehalten. Datenverlust oder gar die Beschädigung der Hardware soll dadurch vermieden werden.

Beim CD/DVD-Multibrenner handelt es sich um das Matshita UJ-842S, das beim Arbeiten deutlich hörbar ist. Die mitgelieferte Brennsoftware hat Toshiba selbst entwickelt. Auf benutzerfreundliche Art erstellt der Disc Creator Musik und Daten-CDs oder DVDs sowie 1:1 Kopien. Zum Erstellen von Filmen ist der WinDVD Creator 2 gedacht. Beschreiben kann das Double-Layer-Laufwerk Medien in allen gängigen Formaten.

Tastatur & Co. können überzeugen

Bild: Notebookjournal
Gut Durchdacht: Die Schnelltasten
Die Eingabegeräte gefallen. Zwar klingt der Anschlag der Tasten etwas klapprig, die Verarbeitungsqualität stimmt jedoch. Trotz der geringen Größe des Laptops müssen hinsichtlich der Tastatur keine Einschränkungen hingenommen werden. Etwas anders sieht das beim Touchpad aus. Es reagiert zwar hervorragend, ist aber zu klein und befindet sich zu weit auf der linken Hälfte des Rechners. Dadurch geraten linke und rechte Hand beim Arbeiten schnell aneinander. Eine zusätzliche externe Maus ist daher sehr zu empfehlen.

Gute Arbeit hat Toshiba auch bei der Ausstattung mit Zusatztasten geleistet. Direkt über der Tastatur sind insgesamt sechs Tasten installiert. Mit ihnen lässt sich der Webbrowser sowie der Mediaplayer starten und die Musikwiedergabe regeln. Auf den ersten Blick etwas veraltet wirkt das Konzept der Lautstärkeregelung mittels Plastikrad. Im täglichen Gebrauch erweist es sich jedoch als praxistauglich.

Die Dokumentation verdient einen Preis

Bild: Notebookjournal
Sehr Umfangreich: Die Dokumentation
Im Lieferumfang befinden sich neben dem Laptop samt Netzteil und Akku auch ein Benutzhandbuch sowie Informationen zur Garantie. Für beide verdient Toshiba Bestnoten. Das Benutzerhandbuch ist sehr ausführlich und verständlich geschrieben und das Infoheft hilft bei Problemen weiter. Darüber hinaus liegen die Product-Recovery-CD und ein Modemstecker bei.

Bei der Vorinstallierten Software verzichtet Toshiba auf viel Schnickschnack und konzentriert sich auf das wesentliche. Zum Brennen ist der oben bereits beschriebene Disc Creator vorhanden, für den Umgang mit DVDs sorgen WinDVD und WinDVD Creator. Die tägliche Arbeit ist zumindest mit MS Office OneNote 2003 möglich, ein vollwertiges Office-Paket fehlt jedoch. Für die nötige Sicherheit sorgt eine Testversion von Norton Internet Security.

Auf das U200 gewährt Toshiba eine einjährige internationale Garantie, die durch eine Registrierung im Internet auf zwei Jahre verdoppelt werden kann. Gegen Aufpreis ist außerdem ein Vor-Ort-Service oder eine Versicherung erhältlich.

Fazit: Wäre da nicht die Laufzeit...

Bild: Notebookjournal
Der Vergleich von der Seite
Hochwertige Verarbeitung, gute Ausstattung, ein sehr gutes Display und nicht zuletzt die tolle Dokumentation sprechen eindeutig für das Satellite U200. Auch Größe, Gewicht und Handling sind für ein Subnotebook mehr als gut. Aber ohne Akkuenergie funktioniert auch das beste Gerät nicht - und hier schwächelt der Prüfling.

Es gibt hierfür zwei Erklärungsmöglichkeiten. Zum einen könnte Toshiba schlechte Arbeit und ein minderwertiges Produkt abgeliefert haben. Betrachtet man die übrige Hardware, ist das aber eher unwahrscheinlich. Zum anderen könnte der Akku des Testgerätes einen Defekt haben. Das spräche zwar auch nicht unbedingt für den Hersteller, wäre aber doch zu verzeihen - eine kulante Austauschpolitik vorausgesetzt.


Bild: Notebookjournal
Auch von hinten hübsch
Die einzige sonstige Schwäche des U200 ist der Sound, der beim ersten Hören unerträglich und nach einigen Einstellungen bestenfalls akzeptabel ist. Ansonsten stören bestenfalls Kleinigkeiten.

Akkulaufzeit: Kein rühmlicher Auftritt
Hinsichtlich der gebotenen Anschlüsse leistet sich das U200 keine Schwächen. Dreimal USB und einmal Firewire sind ebenso an Bord wie VGA-Out, Modem und 100-MBit/s-LAN. Erweiterungen wie eine TV-Karte finden im PC-Card-Steckplatz Platz. Wer den zuvor beschriebenen miserablen Boxensounds vermeiden will, bedient sich des Kopfhörerausgangs. Die drahtlose Kommunikation erfolgt über WLAN oder Bluetooth, auf eine Infrarotverbindung hat Toshiba verzichtet. Last but not least ist auch ein Speicherkartenleser integriert.


Bild: Notebookjournal
Sorgenkind: Akku
Erschreckende Ergebnisse liefert der Test des 4700 mAh starken Akkus. Bei unserem ersten Versuch mit dem Battery Eater 05 war bereits nach 90 Minuten Schluss. Das ist ein eklatanter Widerspruch zu den Herstellerangaben von bis zu 5 Stunden und sorgte daher für negatives Erstaunen. Doch auch seine zweite Chance mit deaktiviertem Festplattenschutz und einer sehr schwachen Bildschirmbeleuchtung konnte das Subnotebook nicht nutzen. Erneut waren es nicht viel mehr als eineinhalb Stunden, bevor der Saft weg war. Alles in allem trübt die miese Laufzeit die ansonsten fast durchweg positiven Leistungswerte ganz enorm.

Der Sound ist unterirdisch
So gar nicht überzeugen können die Boxen, die sich direkt unter dem TFT-Bildschirm befinden. Damit sie überhaupt halbwegs vernünftige Musik spielen, muss in den Einstellungen zunächst der „Virtual Sound“ deaktiviert werden. Er soll für räumlichen Klang sorgen, liefert aber eher ein quälendes Klirren. Im normalen Modus erweisen sich die Boxen dann aber als brauchbar. Dass der Chip auch wirklich guten Sound liefern kann, zeigt sich beim Anschließen von Kopfhören oder externen Boxen.


Bild: Notebookjournal
Der große Lüfterschlitz sorgt für angenehme Temperaturen
Erfreulicher ist die Geräuschentwicklung des Kühlsystems. Im Betrieb mit normaler Beanspruchung, etwa beim Schreiben von Texten, sind die Lüfter nicht zu hören. Unter Volllast ist ein sehr leises Surren wahrnehmbar. Dafür ist der Rechner jedoch sehr gut gekühlt und somit für eine lange Lebensdauer gerüstet.




 


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Kategorie:
Subnotebooks

Testergebnis
Subnotebooks
Toshiba Satellite Pro U200
befriedigend
Test vom 15.11.2006


Aktuelle Note: mangelhaft  Erklärung

PRO KONTRA

Display
Gewicht und Größe
Geräuscharmer Betrieb
Dokumentation
Akkulaufzeit
Sound
Display-Winkel



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