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TEST Toshiba Satellite R850-14T
Privater Arbeiter mit langem Atem
von Steffen Zierold am Mi, 15.06.2011



Weniger für weniger = gut?
Basierend auf den wesentlich teureren Business-Modellen der Tecra R850-Reihe, die wir bereits im 14-Zoll-Format testen konnten, bietet Toshiba mit den Satellite R850-Geräten für den Consumer Markt modifizierte Notebooks an. Bei identischem Chassis wird auf typische Business-Features, wie sie in der Tecra-Ausführung zu finden sind, verzichtet. Während der Nutzer also auf Fingerprint, ExpressCard-Slot, Dockingstation-Port und UMTS sowie Intels AMT-Lösung verzichten muss, soll er sich an den Vorteilen eines für den Geschäftsalltag konzipierten Gehäuses erfreuen können. Diese zeichnen sich häufig durch besondere Robustheit und Langlebigkeit aus.

Aktuelle Angebote (Stand 15.06.2011)
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Toshiba Satellite R850-14T
Bild: notebookjournal.de/sz
Toshiba Satellite R850-14T

Unter dem Strich ist das getestete Toshiba Satellite R850-14T ein Office-Book der mittleren Preiskategorie. Als Besonderheiten hebt der Hersteller ein mit glasfaserverstärktes und interner Wabenstruktur versehendes Gehäuse, geringes Gewicht und lange Akkulaufzeit hervor.

Link: Test Toshiba Tecra R840-11E

Toshiba Satellite R850-14T
Bild: notebookjournal.de/sz
Toshiba Satellite R850-14T


Datenblatt Toshiba Satellite R850-14T

Link: weitere Details im Datenblatt

- Intel Core i5-2410M (2,30 – 2,90 GHz)
- 15,6 Zoll Display (Non-Glare; HD-ready; 1366 x 768 Pixel)
- 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher
- 500 GB Festplatte (5.400 U/min.)
- Intel HD Graphics 3000
- WLAN (a / b / g / n); Intel Wireless Display
- Ethernet (1.000 MBit/s); Bluetooth 3.0
- 1x USB 3.0; 3x USB 2.0; 1x eSATA; HDMI; VGA; Kartenleser; Audio Out
- Windows 7 Home Premium 64 Bit
- Akku: 66 Wh/ 5700 mAh
- Preis: ab 659 Euro im Preisvergleich

Optik und Verarbeitung
Optisch unterscheidet sich das das Stellite R850-14T nicht von seinem Kollegen des Business-Bereiches. Toshiba hat das Äußere dezent gestaltet. Die schwarzen Oberflächen verfügen am Deckel und der Handballenauflage über eine nadelstreifenartige Strukturierung. An Aluminium erinnernd, setzen sich die breiten Scharniere in glänzendem Silber ab. Abgesehen vom Toshiba-Logo sind alle restlichen Oberflächen matt gehalten, sodass Fettspuren und Fingerabdrücke nicht allzu schnell sichtbar werden.









Um die Stabilität zu verbessern wurde das Gehäuse mit Glasfasern verstärkt, intern soll eine Wabenstruktur für Steifigkeit sorgen. Die Verwindungssteifigkeit ist zwar gut, aber neue Maßstäbe kann das Book nicht setzen. Negativ fällt beim Testgerät auf, dass die Base Unit verzogen ist. Dies zeigt sich darin, dass der vordere Fuß der linken Seite nicht auf der Tischplatte aufliegt und das Gerät in diesem Bereich 1-2 Millimeter in der Luft hängt. Die Auswirkungen des wackeligen Standes sind besonders beim Tippen zu spüren. Inwieweit dieser Mangel eine Ausnahme darstellt oder auch bei anderen Geräten auftritt kann unterdessen nicht beurteilt werden.

verzogene Base-Unit
Bild: notebookjournal.de/sz
verzogene Base-Unit








Toshiba Satellite R850-14T
Bild: notebookjournal.de/sz
Toshiba Satellite R850-14T

Standfest zeigt sich hingegen die Handballenauflage, die kaum Eindellungen zulässt. Ebenso überzeugend präsentieren sich die Seitenkanten und der Bereich oberhalb der Tastatur, Belastungen wird hier standgehalten. Gleiches kann vom Deckel kaum behauptet werden. Dieser lässt sich ohne merklichen Widerstand verwinden und auch rückseitige Druckbelastungen äußern sich als Verfälschungen auf dem Display.

Eingabe
Wie es inzwischen weitestgehend verbreitet ist, setzt auch das Toshiba Satellite R850-14T auf eine Isolation-Tastatur. Die einzelnen Tasten verfügen über einen eher kurzen Hub, der von einem klar definiertem Druckpunkt gefolgt wird. Zu gefallen weiß weiterhin der leise und gedämpfte Anschlag. Das Eingabegerät eignet sich so auch für Vielschreiber. Geschmacksache sind allerdings die lackierten Oberflächen der Tasten, die dadurch relativ glatt sind.









Für den deutschen Markt eher ungewöhnlich ist die englischsprachige Beschriftung. Außerhalb der Norm bewegt sich auch die Belegung einiger Fn-Befehle. So wird die Lautstärke beispielsweise mit den Kombinationen „Fn“ + „3“ bzw. „Fn“ + „4“ gesteuert. Zudem werden einige Befehle nicht direkt umgesetzt sondern rufen zunächst ein Bildschirmmenü auf, indem durch erneutes drücken der Kombination entsprechende Optionen gewählt werden können.

Durch eine kleine Vertiefung von der Handballenauflage abgesetzt, unterstützt das Toucpad die Multi-Gesture-Steuerung. Neben dem Drehen von Bildern und dem Zoomen von Bildschirminhalten ist der Bildlauf unter Einsatz von zwei Fingern möglich. Letzterer kann einerseits durch eine parallele Fingerbewegung oder aber durch die sogenannte Bildlauf-Kurbel durchgeführt werden. Dabei wird ein Finger auf das Pad aufgesetzt, während der andere Kreisförmige Bewegungen macht. Gerade beim Lesen längerer Internetseiten erweist sich diese Geste schnell als praktikabel.

Während es an der Funktionalität der beiden Touchpad-Tasten nichts auszusetzen gibt, hinterlassen diese einem etwas billigen Eindruck. Dieser entsteht durch das laute und blecherne Klickgeräusch.


Auf der nächsten Seite: Ausstattung / Klang / Display


 


Kommentare zum Artikel ( 2 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Toshiba Satellite R850-14T - Privater Arbeiter mit langem Atem
von Steffen.Zierold am Di, 21.06.2011 15:54 Uhr

Hallo Bongmaster2, leider habe ich das Gerät nicht mehr
vorliegen und kann die Nachfrage daher nicht für den speziellen
Fall beantworten. Gruß, Steffen.
AW: Toshiba Satellite R850-14T - Privater Arbeiter mit langem Atem
von Bongmaster2 am Mo, 20.06.2011 16:47 Uhr

wie sieht denn der linux support aus? könnten sie vielleich
linux mint 11 mal kurz starten und schauen ob alle fn tasten
funktionieren?

Kategorie:
Office

Testergebnis
Office
Toshiba Satellite R850-14T
sehr gut
Test vom 12.06.2011


Aktuelle Note: gut  Erklärung

PRO KONTRA

Chassis stabil
stabile Handballenauflage
helles und mattes Display
ausgewogene Leistung
gute Tastatur
sehr lange Akkulaufzeit
im Idle kühl
geringer Kontrast
niedrige Auflösung
instabiler Deckel
Base-Unit des Testgerätes verzogen



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