Erstaunlich günstig für ein Business-Notebook: Toshibas Tecra A8 kostet in der getesteten Ausstattung mit der Intel Core-Duo-CPU T2300 (1,66 GHz) nur knapp 1000 Euro. Da ist man von den Japanern sonst ganz andere Preissphären gewohnt. Der niedrige Preis schlägt sich dann auch gleich bei der Ausstattung nieder.
Lediglich 512 MByte Arbeitsspeicher und das Fehlen eines Fingerabdrucklesers und eines Verschlüsselungschips (TPM) sind die Folge. Diese beiden letzt genannten Features gehören inzwischen zum guten Ton im Markt der Profi-Notebooks, erleichtern sie tägliche Arbeit mit den Geräten immens – auf Seiten des Nutzers, aber auch für den System-Administrator.
Trotzdem geht das A8 nicht achtlos mit den ihm anvertrauten Daten um. Denn der Hersteller packt sein Easy Guard genanntes Paket auf und in alle Tecra-Modelle. Zu diesem Paket gehören beispielsweise ein Schocksensor in der Festplatte, der die Schreib-/Leseköpfe bei allzu harten Erschütterungen sofort parkt um einen Headcrash zu verhindern. Diese Funktion wäre noch nichts besonderes, bieten sie doch Hersteller wie Lenovo/IBM, HP oder Apple ebenfalls schon seit längerem. Einmalig ist hingegen Toshibas Diebstahl-Timer, der nach einer vorher festgelegten Zeit ein Bios-Passwort aktiviert. Wird das Notebook geklaut, muss der Dieb das Passwort kennen. Andernfalls startet das A8 einfach nicht mehr.
Toshiba gibt an, das Tecra A8 gänzlich neu entwickelt zu haben. So wurde zum Beispiel das Mainboard-Layout komplett umgekrempelt und das Board verkleinert. Alle relevanten Bauteile sitzen in der Mitte des Boards, von den Befestigungsschrauben entfernt und sollen so besser vor mechanischen Belastungen geschützt sein – was sich positiv auf die Lebensdauer der Geräte auswirkt.