Das 14-zöllige Display, was in inaktivem Zustand durch seine Touchscreen-Oberfläche matt und milchig wirkte, zeigt nach
dem Start ein klares Bild in einer Auflösung von maximal 1400 x 1050 Pixel. Die Farben und Kontraste sind satt, die Darstellung schlierenfrei. Das Schriftbild ist sauber, auch wenn die Kanten für unseren Geschmack einen Tick zu weich dargestellt werden. Für den vollen Zugriff auf die Tablet-PC-Funktionen muss das Display gedreht und dann umgeklappt und arretiert werden. Das Display lässt sich nur mit dem Uhrzeigersinn drehen, entgegen demselben blockiert das Gelenk. Aber auch in der richtigen Richtung verlangt die Mechanik ein wenig Kraft, was aus den - wie bereits gesagt – vergleichsweise guten

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Toshiba Tecra M4: Das fast spiegelfreie Display it leider ziemlich dunkel.
Rückstellkräften des einzelnen Scharniers resultiert, das fest in seiner Arretierung sitzt. Der Bildschirm verträgt den Druck gut und bleibt immer stabil. Auch in verdrehter Position lässt sich das Display mühelos nach oben oder unten neigen – perfekt für Präsentationen im kleinen Kreis.
Legt man das Display dann komplett um, schaltet es mit einer kurzen Verzögerung im Sekundenbereich in den Tablet-PC-Modus um. Die Darstellung im Hoch- oder Querformat lässt sich problemlos optional einstellen. Nun hat man also einen Touchscreen von der groben Größe eines A4-Blasttes vor sich liegen. Viele werden sich jetzt fragen: Wie soll man damit denn vernünftig arbeiten? Jeder Fingerdruck erzeugt doch
Irritationen bei der Eingabe, oder? Guter Gedanke, aber so nicht zutreffend. Der Touchscreen ist ein ausgewachsenes Digitizer-Pad und reagiert nur auf Eingaben mit dem mitgelieferten Tablet-Pen in Stiftform. Das verhindert zwar einerseits die schnelle Nutzung per Fingerkuppe, eliminiert aber andererseits auch Irritationen der Handschriftenerkennung bei händischen Schreiben. Die Funktionalität im Tablet-PC-Modus ist die gleiche wie im Notebook-Modus, man kann seine Windows wie gewohnt bedienen. Nur fehlen hier die gewohnte Tastatur und das Touchpad, was aber beides durch ein im Bildschirm eingeblendetes virtuelles Keyboard oder ein Freihandschriftfeld mit Handschriftenerkennung und natürlich durch den Mausersatz Tablet-Pen ersetzt wird.
Durch die Digitizer-Beschichtung ist das Display zudem sehr matt, Spiegelungen durch externe Lichtquellen sind die Ausnahme und werden nur schwach abgebildet. In Sachen
Leuchtstärke liefert das Display aber beileibe keine Höchstleistung ab. Mit durchschnittlich knapp über 106 cd/m² in unserer 9-Zonen-Leuchtdichtemessung ist das Display als schwach einzustufen, die Touchscreen-Schicht kommt in diesem Fall negativ zum Tragen. Der Leuchtdichtenunterschied zwischen der mit 122,7 cd/m² hellsten Stelle in der Mitte des Displays und der mit 94,6 cd/m² dunkelsten Stelle in der linken unteren Ecke ist auch mit bloßem Auge auf hellem Hintergrund wahrnehmbar. Von einer Fleckigkeit würden wir aber noch nicht sprechen.