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TEST Toshiba Tecra R840-11E
Kontrastarmer Workaholic
von Shezan Kazi am Mi, 18.05.2011



Einführung / Optik und Verarbeitung
Die Tecra-Serie von Toshiba richtet sich an Business-User mit gehobenen Ansprüchen. Diese Notebooks sind in der Verarbeitung merklich hochwertiger als etwa die Satellite-Serie, was sich aber auch im Preis niederschlägt. Dass wirklich gute Business-Notebooks ihren Preis haben, sollte inzwischen allgemein bekannt sein und dass sich der höhere Anschaffungspreis über die Zeit bezahlt macht, werden viele Kunden bestätigen können.

Aktuelle Angebote (Stand 18.05.2011)
Link: Toshiba Tecra R840-11E bei notebook.de - 1188 Euro

Toshiba Tecra R840-11E
Bild: notebookjournal.de/SK
Toshiba Tecra R840-11E

Das Tecra R840-11E stellt sich heute auf den Notebookjournal-Prüfstand und will sich mit anderen 14-Zoll Office-Notebooks messen. In den vergangenen Wochen haben wir mehrere 14-Zoll Notebooks getestet, wobei aus dem Business-Bereich insbesondere das Dell Latitude E5420 und das Lenovo ThinkPad T420 zu erwähnen sind.

Toshiba Tecra R840-11E
Bild: notebookjournal.de/SK
Toshiba Tecra R840-11E

Eine Besonderheit des heutigen Testgeräts ist das „Gehäuse mit Toshibas einzigartiger Wabenstruktur im Inneren“ und das „innovative Airflow Cooling-System“. Letzteres durften wir Anfang des Jahres im Toshiba Portégé R700-19L bereits kennenlernen und waren überhaupt nicht begeistert. Mal sehen, ob Toshiba ein halbes Jahr später nachgebessert hat.
Technische Daten Toshiba Tecra R840-11E

- Intel Core i5-2520M (2,5 - 3,2 GHz)
- 1x4 GB DDR3 Arbeitsspeicher
- 320 GB Festplatte (7.200 rpm)
- Intel HD Graphics 3000 (DisplayPort, VGA)
- Fingerprint-Reader, Smartcard, ExpressCard, Dockinganschluss
- USB 3.0, e-SATA, powered USB, DVD-Brenner, Webcam Kartenleser
- Gigabit-LAN, WLAN, UMTS, Bluetooth
- im Preisvergleich ab 1187,62 Euro

Optik und Verarbeitung
An die eigenen Premium-Notebooks hat Toshiba schon immer ein Händchen für elegantes Design gelegt. Das Testgerät ist dabei keine Ausnahme und wird mit dem schlanken Gehäuse sofort zum Blickfang. Das Chassis ist komplett in schwarz gehalten und wird nur von den chromierten Scharnieren und Toshiba-Logo akzentuiert. Aufgeklappt fallen neben den Scharnieren die anthrazit glänzenden Tasten des Touchpads auf und der kleine blaue Trackpoint, auf den ich später noch zu sprechen kommen werde.

Toshiba Tecra R840-11E: gute Figur
Bild: notebookjournal.de/SK
Toshiba Tecra R840-11E: gute Figur

Das Design ist schlicht und elegant und die matten Oberflächen lenken beim Arbeiten nicht ab – zumindest nicht denjenigen, der gerade daran arbeitet. Zwar ist das Gehäuse nicht aus Magnesium, wie etwa bei den Portégé-Modellen, aber das Nadelstreifen-Profil auf dem Deckel und der Handballenauflage sorgen für eine ebenwertige Haptik und sind im Alltag sogar noch unempfindlicher gegen Staub und Schmutz.

Toshiba Tecra R840-11E: breite Scharniere
Bild: notebookjournal.de/SK
Toshiba Tecra
R840-11E: breite
Scharniere
Toshiba Tecra R840-11E: Handballenauflage
Bild: notebookjournal.de/SK
Toshiba Tecra
R840-11E:
Handballenauflage
Toshiba Tecra R840-11E: matte Oberflächen wohin das Auge sieht
Bild: notebookjournal.de/SK
Toshiba Tecra
R840-11E: matte
Oberflächen wohin
das Auge sieht

Die Handballenauflage ist sehr hart und verteilt jeden Druck auf die Gummifüße auf der Unterseite. Die Tastaturmatte lässt sich jedoch an den meisten Stellen eindrücken und gibt dabei mit einem sanften Knarzen nach – beim gewöhnlichen Tippen fällt das aber nicht auf. Der Bereich über der Tastatur besteht zum größten Teil aus dem Akku und ist „leer“, wenn man das Notebook ohne Stromspeicher betreibt. Der Kunststoff auf der Unterseite ist etwas zu dünn ausgelegt und lässt sich daher leicht verformen.

Toshiba Tecra R840-11E: schlanker Displaydeckel
Bild: notebookjournal.de/SK
Toshiba Tecra R840-11E: schlanker Displaydeckel

Sehr dünn ist auch der Displaydeckel, der von den breiten Scharnieren mit wenig Nachwippen fixiert wird. In geöffnetem Zustand verrichten die Scharniere ihren Dienst ordnungsgemäß, aber eine Verschlussfunktion erfüllen sie nicht. Wer das Notebook also im Rucksack oder einer Tasche transportiert, sollte darauf achten, dass keine Gegenstände zwischen Tastatur und Bildschirm rutschen, denn der Deckel öffnet sich sehr leicht ca. 1cm weit. Empfehlenswert ist beim Transport ein gepolsterter Sleeve auch deshalb, weil der kaum verwindungssteife Deckel nur wenig Schutz vor Druck bietet.

Toshiba Tecra R840-11E: Displaydeckel
Bild: notebookjournal.de/SK
Toshiba Tecra R840-11E: Displaydeckel

Die Verarbeitung hingegen ist sehr gut. Alle Spaltmaße sind gleichmäßig, keine Bauteile stehen ab und es gibt so gut wie keine scharfen Kanten – die Schublade des optischen Laufwerks steht jedoch etwas scharf hervor.


Auf der nächsten Seite: Eingabegeräte / Display / Mobilität


 


Kommentare zum Artikel ( 2 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Toshiba Tecra R840-11E - Kontrastarmer Workaholic
von lenovoalex am Do, 03.11.2011 09:49 Uhr

Mal eine Frage an dieser Stelle: Ich habe das Notebook in
der Ausführung R840 109 mit der integrierten Radeon 6450M.
Unterstützt die Grafikkarte eigentlich Videokonvertierung? Ich
nutzte das Programm ImToo Video Converter Ultimate 6. In diesem
wird die Karte nicht für Umwandlungen benutzt. Kann es sein,
dass ich einen bestimmten Treiber installieren muss...
AW: Toshiba Tecra R840-11E - Kontrastarmer Workaholic
von Beeer22 am Do, 19.05.2011 18:20 Uhr

Finde es durchaus interessant. An schlechte Displays gewöhnt
man sich ja so langsam und so viel schlechter ist das des
Toshiba auch nicht. Ansonsten ein nettes Office Book, einzig
den kleinen Trackpoint empfinde ich als störend.

Kategorie:
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins

Testergebnis
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins
Toshiba Tecra R840-11E
gut
Test vom 18.05.2011


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

Eingabegeräte
Ausstattung
Anwendungsleistung
Akkulaufzeit in der Praxis
etwas instabiles Chassis
kontrastarmes Display
Handballenerkennung des Touchpads



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Marktpreis


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ab 1187 €

Hersteller-Preis
1349 €

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01805 / 969010 (Euro 0,14/Min)

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