Ein halbes Jahr hat das
Samsung Galaxy 3 i5800 auf dem Buckel. In dieser kurzen Zeit hat Samsung noch jede Menge weiterer Android-Smartphones auf den Markt gebracht. Die Folge: das Samsung Galaxy 3 ist
rapide im Preis gesunken. Auf Facebook und Internet unterwegs muss ich jedoch keineswegs verzichten. Was ich jedoch nicht erwarten darf: die neueste Android-Version. Das Galaxy 3 wurde mit
Android 2.1 ausgeliefert, die Nutzer mussten ein halbes Jahr auf Android 2.2 warten. Ein Update auf Android 2.3 wird es
nicht geben. Schließlich möchte Samsung auch wieder neue Handys verkaufen.
Aktuelle Angebote (Stand 24.03.2011):
Smartphone für 0 Euro mit Vertrag bei getmobile.de
Samsung Galaxy 3 i5800 bei notebooksbilliger.de 159,64 Euro
Samsung Galaxy 3 i5800 bei hoh.de 194,80 Euro
Samsung Galaxy 3 i5800 bei cyberport.de 199,90 Euro
Das Samsung Galaxy 3 bietet zwar nur ein kleines
3,2 Zoll-Display. Pluspunkt: Der Touchscreen arbeitet wie die Topmodelle
kapazitiv. Das bedeutet, dass bereits eine sanfte Berührung ausreicht, um einen Befehl auszulösen. Die Programme öffnen sich mal sofort, mal ein bisschen zögerlich. Dies ist dem
600-MHz-Prozessor und dem im Vergleich zu neueren Smartphones geringeren Speicher zu verdanken.
In puncto Ausstattung ist das
Preis-Leistungsverhältnis des Galaxy 3 ganz ok. Neben GPS bietet das Smartphone bei der Datenübertragung per HSDPA beispielsweise
bis zu 3,6 MBit/s. Der schnelle Daten-Upload via HSUPA wird nicht unterstützt. In der Praxis bedeutet das für mich kaum Einbußen, vom Hochladen von Fotos mal abgesehen. Aber aus
Kostengründen ist es sowieso ratsamer, Fotos zuhause oder an einem öffentlichen Hotspot per WLAN online zu stellen. WLAN beherrscht das Galaxy 3 wie der große Bruder nach dem neuesten Standard
802.11n. Das heißt: Ich kann noch schneller am Hotspot surfen.
Die
3,2-Megapixel-Kamera macht verhältnismäßig gute Bilder. Sie sind kräftig in der Farbe, die Schärfe ist gut. Dazu verhelfen unter anderem die vielen Einstellmöglichkeiten wie Makro, Action- oder Lächelmodus. Die ISO-Werte gehen bis
ISO400 hoch. Doch dieser Hebel kann beim Fotografieren den fehlenden
LED-Blitz nicht ersetzen. Im Dunkeln muss die Kamera also aus bleiben.