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TEST Mittelklasse-Handys
Alles drin zu einem guten Preis
von Yvonne Göpfert am Do, 24.03.2011



Einleitung / Samsung Galaxy 3 i5800
Ein neues Handy muss her, doch die Oberklasse ist einfach zu teuer? Kein Problem! Schließlich gibt es Mittelklasse-Handys, die einen guten Kompromiss zwischen Preis und Leistung bieten. Insbesondere, wenn das Nachfolge-Modell bereits angekündigt wurde.

Die Netzbetreiber machen es vor: Wenn eine Vertragsverlängerung ansteht, bieten sie mir ein neues, günstiges Handy an. Oft sind das aber nicht die brandneuesten Modelle, sondern gut ausgestattete Handys, die schon sechs bis zwölf Monate auf dem Markt sind. Dass man damit trotzdem Spaß haben kann, zeigt unser großer Vergleichstest.

Samsung Galaxy 3 i5800
Ein halbes Jahr hat das Samsung Galaxy 3 i5800 auf dem Buckel. In dieser kurzen Zeit hat Samsung noch jede Menge weiterer Android-Smartphones auf den Markt gebracht. Die Folge: das Samsung Galaxy 3 ist rapide im Preis gesunken. Auf Facebook und Internet unterwegs muss ich jedoch keineswegs verzichten. Was ich jedoch nicht erwarten darf: die neueste Android-Version. Das Galaxy 3 wurde mit Android 2.1 ausgeliefert, die Nutzer mussten ein halbes Jahr auf Android 2.2 warten. Ein Update auf Android 2.3 wird es nicht geben. Schließlich möchte Samsung auch wieder neue Handys verkaufen.

Aktuelle Angebote (Stand 24.03.2011):
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Samsung Galaxy 3 i5800 bei notebooksbilliger.de 159,64 Euro
Samsung Galaxy 3 i5800 bei hoh.de 194,80 Euro
Samsung Galaxy 3 i5800 bei cyberport.de 199,90 Euro


Das Samsung Galaxy 3 bietet zwar nur ein kleines 3,2 Zoll-Display. Pluspunkt: Der Touchscreen arbeitet wie die Topmodelle kapazitiv. Das bedeutet, dass bereits eine sanfte Berührung ausreicht, um einen Befehl auszulösen. Die Programme öffnen sich mal sofort, mal ein bisschen zögerlich. Dies ist dem 600-MHz-Prozessor und dem im Vergleich zu neueren Smartphones geringeren Speicher zu verdanken.

In puncto Ausstattung ist das Preis-Leistungsverhältnis des Galaxy 3 ganz ok. Neben GPS bietet das Smartphone bei der Datenübertragung per HSDPA beispielsweise bis zu 3,6 MBit/s. Der schnelle Daten-Upload via HSUPA wird nicht unterstützt. In der Praxis bedeutet das für mich kaum Einbußen, vom Hochladen von Fotos mal abgesehen. Aber aus Kostengründen ist es sowieso ratsamer, Fotos zuhause oder an einem öffentlichen Hotspot per WLAN online zu stellen. WLAN beherrscht das Galaxy 3 wie der große Bruder nach dem neuesten Standard 802.11n. Das heißt: Ich kann noch schneller am Hotspot surfen.


Die 3,2-Megapixel-Kamera macht verhältnismäßig gute Bilder. Sie sind kräftig in der Farbe, die Schärfe ist gut. Dazu verhelfen unter anderem die vielen Einstellmöglichkeiten wie Makro, Action- oder Lächelmodus. Die ISO-Werte gehen bis ISO400 hoch. Doch dieser Hebel kann beim Fotografieren den fehlenden LED-Blitz nicht ersetzen. Im Dunkeln muss die Kamera also aus bleiben.

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